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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Geschäftsbericht

FABIDO konnte 2019 mehr Ausbildungsplätze, bedarfsgerechte Betreuung und viele Preise vorweisen

Nachricht vom 19.05.2020

Der städtische Eigenbetrieb FABIDO hat sich seit seiner Gründung 2005 kontinuierlich weiterentwickelt und damit einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Familien in Dortmund geleistet. In seinem Geschäftsbericht dokumentiert FABIDO, welche Anstrengungen die Stadt als Träger auch 2019 unternommen hat, um ein qualitativ und quantitativ hochwertiges Betreuungs- und Bildungsangebot für die Kinder in Dortmund zu sichern.

Fabido-Kinder vor Bus mit Fabido-Werbung

Die Kinder der Kulturkita Hugo -Sickmann-Straße und des Familienzentrums Eichhoffstraße weihten den FABIDO Bus mit einer Rundfahrt durch Löttringhausen ein.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Anja Kador

"Der dritte Geschäftsbericht trägt den Titel, innovativ und ausgezeichnet‘. Er dokumentiert, welche Maßnahmen im vergangenen Jahr dazu beigetragen haben, ein qualitativ und quantitativ hochwertiges Betreuungs- und Bildungsangebot für die Kinder in Dortmund anzubieten", sagt Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger.

Bedarfgerechtes Betreuungsangebot

Fabido stellt sich der wachsenden Herausforderung, Kindern bis einschließlich sechs Jahren eine Betreuung anbieten zu können. Im Geschäftsjahr 2019 betrieb Fabido 99 Kitas. In öffentlicher Trägerschaft standen 7.210 Kita-Betreuungsplätze zur Verfügung, darunter 1.275 Plätze für Kinder unter drei Jahren. 5.935 Plätze standen für Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Schulpflicht zur Verfügung. Dazu kommen 1.140 Plätze bei ca. 350 Tagesmüttern und -vätern. Inzwischen ist das Angebot noch weiter ausgebaut; heute stellt Fabido insgesamt 8.682 Plätze zur Verfügung – für alle Kinder im entsprechenden Alter, unabhängig von Herkunft, sozialer, kultureller oder weltanschaulicher Zugehörigkeit sowie individuellen Fähigkeiten, Entwicklungsstand oder Beeinträchtigungen.

Der kommunale Träger wird weiterhin wesentlich daran mitarbeiten, den Bedarf an Plätze zu decken: In diesem Jahr gehen zwei neue Kitas in Eving und Hombruch in Betrieb, 2021 weitere zwei. Auch in der Kindertagespflege freut sich Fabido über den Ausbau an Plätzen und die damit verbundene Eröffnung von fünf Großtagespflegestellen.

Auszeichnungen und innovative Ideen

Die Fabido-Kita Bornstraße und das Netzwerk IN-Familie Hannibal- und Brunnenstraßenviertel wurden 2019 mit dem Deutschen Kita-Preis ausgezeichnet. Sie gewannen den ersten Platz in der Kategorie "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres".

Die Kinder der Kita Bornstraße freuen sich über den Gewinn des Deutschen Kita Preises

Die Kinder der Kita Bornstraße freuen sich über den Gewinn des Deutschen Kita Preises
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Anneke Dunkhase

"Beide Einrichtungen schaffen beste Bedingungen für Familien und Kinder im Quartier", sagt Daniel Kunstleben, Geschäftsführer von Fabido. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey kürte die Preisträger bei der Verleihung in Berlin.

Modellprojekt Kinderstube "Märchenwald"

In der Fabido-Kinderstube "Märchenwald" in Eving läuft ein Modellprojekt, um zu prüfen welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen einer Kinderstube und dem Jugendhilfedienst denkbar sind, ob Synergien entstehen und welche Vorteile eine solche Kooperation haben könnte. Das Projekt wurde von der Hochschule Nordhausen wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse sind sehr ermutigend: Offenbar trägt das niederschwellige und durch vertrauensvolle persönliche Beziehungen geprägte Setting der Kinderstuben in besonderer Weise dazu bei, Akzeptanz für die Unterstützungsleistungen des Jugendhilfedienstes zu schaffen.

Ausbildungsplätze ausgeweitet

Ohne qualifiziertes und motiviertes Personal lässt sich die Qualität der pädagogischen Bildungsarbeit nicht sichern. Fabido freut sich daher sehr, auch weiterhin vielen jungen Frauen und Männern die Ausbildung zu ermöglichen. Für 43 Berufspraktikant*innen begann am 1. September das Anerkennungsjahr als abschließender Bestandteil ihrer Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher bei Fabido. In 47 Kitas starteten 47 junge Menschen in diesem Jahr neu in die praxisintegrierten Ausbildung (PIA) zu Erzieher*innen – das sind sieben mehr als im Vorjahr. Bei dieser Ausbildungsform können nun langfristig 141 Ausbildungsplätze angeboten werden. Insgesamt stellt Fabido damit ein Kontingent von bis zu 191 Ausbildungsplätzen zur Verfügung. Es werden in 84 der insgesamt 99 städtischen Kitas junge Menschen ausgebildet.

Engagement für mehr Fachkräfte

Fabido benötigt künftig mehr Fachkräfte und arbeitet mit gezielter Werbung und Auftritten in den sozialen Medien daran, diese für sich zu begeistern. So ging u.a. eine Video-Story zum "GIRLS & BOYS-Praktikum" der Stadt Dortmund auf Instagram online. Das Praktikum gibt inspirierende Einblicke in für Mädchen und Jungen eher untypische, aber spannende Berufe. Fabido nutzt auch Werbeflächen auf einem Bus, um junge Menschen auf den Beruf der Erzieherin oder des Erziehers aufmerksam zu machen. Mit frischem Design wirbt der Bus für Fabido als innovativem Arbeitgeber.

Zum Thema

Den FABIDO-Geschäftsbericht finden Sie anhängend als PDF.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.