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Verkehr

Stadt Dortmund startet betriebliches Mobilitätsmanagement mit neun Unternehmen

Nachricht vom 25.06.2020

Neun innenstadtnahe Dortmunder Unternehmen haben sich erfolgreich um ein betriebliches Mobilitätsmanagement des Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt beworben. Die Stadt Dortmund und die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund unterstützen die neun Unternehmen dabei, konkrete Maßnahmen und Vorteile für die Mobilität ihrer Mitarbeiter*innen und Kund*innen zu entwickeln.

Neun innenstadtnahe Dortmunder Unternehmen haben sich erfolgreich um ein betriebliches Mobilitätsmanagement des Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt beworben: die Leue & Nill GmbH &Co KG, der AWO Bezirksverband Westliches Westfalen e.V., der Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG, die Volkswohl Bund Versicherungen, das Amtsgericht Dortmund, die Audalis Kohler Punge & Partner mbH, der Ev. Kirchenkreis Dortmund, die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe und die Wirtschaftsförderung Dortmund.

"Wir freuen uns sehr über die Teilnahme an der Mobilitätsberatung. Der Evangelische Kirchenkreis Dortmund möchte ein Arbeitgeber sein/werden, der alternative Mobilität fördert und klimafreundliche Schritte beschreiten möchte. Von einem Mobilitätsmanagement erhoffen wir uns neue Impulse auf diesem Weg", sagt Lisa Prang, Verwaltungsleiterin Evangelischer Kirchenkreis Dortmund.

Befragung der Beschäftigten als Grundlage

Die Stadt Dortmund und die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund unterstützen die neun Unternehmen dabei, konkrete Maßnahmen und Vorteile für die Mobilität ihrer Mitarbeiter*innen und Kund*innen zu entwickeln. Ein von der Stadt Dortmund beauftragtes Beratungsbüro berät die Unternehmen zu abgestimmten Möglichkeiten der nachhaltigen Mobilität.

Am Anfang stehen eine Bestandsaufnahme und eine Befragung der Beschäftigten zu ihrem Mobilitätsverhalten. Auf dieser Grundlage erarbeitet das Beratungsbüro gemeinsam mit den Unternehmen auf sie zugeschnittene Handlungsleitfäden für eine nachhaltige Mobilität. Ziel ist es, dass die Unternehmen sich verpflichten, Maßnahmen für eine nachhaltigere Mobilität ihrer Beschäftigten umzusetzen. Ein weiterer Baustein ist die Vernetzung der teilnehmenden Unternehmen untereinander, damit die Unternehmen sich über Möglichkeiten und Ideen austauschen und von guten Beispielen der anderen profitieren können.

Anknüpfen an Erfahrungen mit bundesweiten Programmen

In Dortmund haben Unternehmen bereits Erfahrung mit der Beratung von Betrieben zur nachhaltigen Mobilität: Die Mobilitätsberatung im Förderprojekt Emissionsfreie Innenstadt kann an erfolgreiche bundesweite Programme wie effizient.mobil und mobil.pro.fit anknüpfen. "Mit der Beratung der Unternehmen erreichen wir die Berufstätigen als wesentliche Gruppe der Verkehrserzeuger*innen in der Innenstadt. Viele Arbeitswege sind gut mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zurückzulegen, jedoch fehlt es oftmals an Informationen über diese Alternativen, an der entsprechenden Infrastruktur am Arbeitsort oder an dem entscheidenden Anstoß zum Umsteigen", sagt Andreas Meißner, Projektleiter des Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt. Während die Stadt an der Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur zum Radfahren arbeitet, können die Unternehmen durch sichere Fahrradabstellanlagen, Jobtickets oder Fahrgemeinschaftsförderung ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten.

"Nach dem Re-Start der Wirtschaft hinterfragen Mitarbeiter und Betriebe gezielt den Weg zur Arbeit. Ich freue mich, dass wir für die Teilnehmer an dem Projekt konkrete Antworten erarbeiten können", so Stefan Peltzer von der IHK zu Dortmund.

Vor diesem Hintergrund betonen die Projektpartner noch einmal, dass noch ein letzter, zehnter Platz für einen kurz entschlossenen Teilnehmer zur Verfügung steht. Wer Interesse an einer Beratung hat, kann sich an das Projektteam Emissionsfreie Innenstadt wenden.

16 Maßnahmen für klimafreundliches Mobilitätsverhalten

Mobilitätsmanagement für Beschäftigte der City ist eine von 16 Maßnahmen des EU-Förderprojektes "Stadtluft ist (emissions-) frei – Dortmunds Einstieg in eine emissionsfreie Innenstadt". Die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützen das Förderprojekt mit rd. 6,4 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Stadt Dortmund trägt 1,4 Millionen Euro dazu bei.

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Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.