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Kooperation

VHS-Kochevent informiert von der Tierhaltung über die Fleischproduktion zum Konsum

Nachricht vom 23.07.2020

Das Kochbuchmuseum plant in Kooperation mit der VHS und der Universität Regensburg im Rahmen des "Fleischwissen"-Projektes ein Kochevent am Mittwoch, 5. August, ab 10:00 Uhr, für circa fünf Stunden, mit maximal zwölf Teilnehmer*innen.

Von wegen "Schwein gehabt" – wer früher ein Schwein im Stall hatte, durfte sich glücklich schätzen. Das Fleisch ließ sich tauschen, haltbar machen und verzehren. So kam man durch den Winter. Heute steht in der Regel jedoch nicht ein einzelnes Schwein im Stall, sondern eher hunderte. Intensivtierhaltung und industrialisierte Fleischproduktion bringen uns durch die Grillsaison. Doch wo kommt unser Fleisch eigentlich her? Und wie wird es produziert? Was wissen wir über Tierrassen und Fleischarten? Wie lagert man Fleisch, wie bereitet man es zu, was lässt sich aus verschiedenen Teilen kochen und wie lassen sich Reste auch ohne Tiefkühltruhe konservieren?

Tipps vom Barbecue-Europa-Meister Karsten Burzinski

Die Veranstaltung möchte zum offenen Austausch über Tierhaltung, Fleischproduktion und unseren Konsum einladen. Anhand einer Auswahl an Zutaten werden gemeinsam Gerichte überlegt, diese zubereitet und zusammen gegessen. Als Dozent und Experte steht VHS-Fleischveteran und Barbecue-Europa-Meister Karsten Burzinski mit Tipps und Tricks, Fragen und Antworten bereit. Aber nicht nur er schaut beim Kochen über die Schultern.

Zusammenarbeit Kochbuchmuseum, VHS, Uni Regensburg

Lars Winterberg (Universität Regensburg) und Corinna Schirmer (Deutsches Kochbuchmuseum Dortmund) haben das Format in Zusammenarbeit mit der VHS konzipiert und nehmen teil. Sie interessieren sich für unsere Ernährung, dafür was und wie wir einkaufen, lagern, kochen und Reste verwerten, was uns wichtig ist in Bezug auf Fleisch und was bei uns im Alltag und an Feiertagen so auf den Teller kommt.

Lars Winterberg und Corinna Schirmer forschen für das BMBF-Verbundprojekt "Verdinglichung des Lebendigen: Fleisch als Kulturgut" (fleischwissen.blogspot.com/). Dabei wird u.a. der Weg eines Wurfs Schweine von der Abferkelung bis auf den Esstisch nachvollzogen – und zwar auf unsere Teller.

Die Veranstaltung wird daher fotografisch und mittels Interviews dokumentiert – gegebenenfalls lässt sich unsere Herdakrobatik sogar teils auf Video aufnehmen. Beobachtungsprotokolle, Audio- und evtl. Videomitschnitte sowie Interviews fließen dann in die Forschung mit ein und die Ergebnisse schlagen sich in Publikationen sowie ggf. musealen Ausstellungen nieder.

Keine Kosten - Einverständnis für Bild- und Tonaufnahmen

Die Forschungskooperation macht das Format nicht nur doppelt spannend, sie drückt auch den Preis. Es fallen keine Kosten für die Teilnehmenden an. Wichtig ist aber, dass mit der Teilnahme die Einverständniserklärung für Bild- und Tonaufnahmen sowie für die Nutzung des Materials im Rahmen der Forschung (Vorträge, Publikationen) einhergeht.

Anmeldung

bei Corinna Schirmer, Deutsches Kochbuchmuseum
Tel.: 0231-50 10609 | E-Mail: cschirmer@stadtdo.de
Anmeldeschluss: 29. Juli 2020

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.