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Kooperation

Stadt Dortmund und LWL-Industriemuseum gehen Partnerschaft für digitale Bildung und Medienkompetenz ein

Nachricht vom 16.09.2020

Um die digitale Bildung und Vermittlung von Medienkompetenz zu fördern, kooperiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) künftig eng mit dem Digitalen Kulturlabor im Dortmunder U. Am Dienstag, 15. September, unterzeichneten Vertreter des LWL-Industriemuseums und der Stadt Dortmund auf der Zeche Zollern die Vereinbarung über eine Bildungspartnerschaft.

Kulturdezernent Jörg Stüdemann und LWL-Museumsdirektor Dirk Zache unterzeichen Vereinbarung über eine Bildungspartnerschaft

Kulturdezernent Jörg Stüdemann und LWL-Museumsdirektor Dirk Zache unterzeichen Vereinbarung über eine Bildungspartnerschaft
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): LWL-Industriemuseum

Erste Erfahrungen in der Zusammenarbeit haben die beiden Institutionen 2019 im Rahmen der Ausstellung "Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens" gesammelt. Das Digitale Kulturlabor hatte die Schau im LWL-Museum unter anderem mit sogenannten "Serious Games" – Computerspielen, die Informationen vermitteln und Kreativ-Angeboten aus der virtuellen Welt bereichert. Der Praxistest soll jetzt in eine langfristige Kooperation münden. Auf der Agenda der Zusammenarbeit stehen die Entwicklung medienpädagogischer Angebote für Schüler*innen im Museum, Schulungen von Gästebegleiter*innen und Lehrkräften, die gemeinsame Einwerbung von Drittmitteln sowie ein regelmäßiger Austausch aller Beteiligten.

"Die Medienkompetenz ist in unserer digitalen Welt eine vierte Schlüsselkompetenz neben Lesen, Schreiben und Rechnen. Die Anforderungen der modernen Wissensgesellschaft verändern sich rasant. Wir wollen junge Menschen für den Umgang damit rüsten", erklärte Dortmunds Kulturdezernent Jörg Stüdemann. "Ein Baustein ist dabei das Digitale Kulturlabor. Gemeinsam mit einem starken Partner sind wir für diese Aufgabe noch besser gerüstet. Die Kooperation mit dem Industriemuseum ist aber auch auf anderer Ebene von besonderem Wert: Sie verknüpft einen authentischen Ort, an dem Geschichte greifbar wird, mit dem digitalen Raum. Das ist spannend und eröffnet neue Sichtweisen und Perspektiven."

Win-win-Situation

Als "Win-win-Situation" bezeichnete auch LWL-Museumsdirektor Dirk Zache die neue Partnerschaft: "Wir haben einen gemeinsamen Bildungsauftrag. Gaming Culture und Virtual Reality sind auch im Museum angekommen und sollen zukünftig stärker in die Vermittlungsarbeit einbezogen werden, gerade um junge Menschen zu erreichen. Für die Umsetzung ist das Digitale Kulturlabor der Stadt Dortmund ein echter Glücksfall. Der kontinuierliche Austausch wird zudem auch uns wichtige Impulse geben."

Als erster konkreter Schritt steht auf der Zeche Zollern die Einrichtung eines medienpädagogischen Raums an, der für Gruppenangebote genutzt werden kann. Das LWL-Industriemuseum finanziert die Grundausstattung. Schulungen und eine "Aufrüstung" mit technischem Equipment für besondere Projekte übernimmt das Digitale Kulturlabor. Als "Pilotschule für Medienkompetenz" will das LWL-Industriemuseum die benachbarte Droste-Hülshoff-Realschule ins Boot holen. "Wir sind bereits im engen Kontakt. Über Schulungen von Lehrern, die Ausbildung von Schüler*innen zu Medienscouts und das gemeinsame Arbeiten an Projekten wollen wir die Zusammenarbeit auf ein neues Level heben", bekräftigen Anja Hoffmann, Referentin für Bildung und Vermittlung im LWL-Industriemuseum, und Dimitrios Karakatsanis, Leiter der Digitalen Kulturlabors, gemeinsam.

Dieser Beitrag befasst sich mit einem Kooperationsprojekt unter Beteiligung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.