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Wohnen

Verwaltungsspitze tagt gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dortmunder Wohnungsunternehmen

Nachricht vom 22.09.2020

In der Sitzung am Dienstag, 22. September, tagte die Verwaltungsspitze gemeinsam mit Vertreter*innen der Dortmund Wohnungsunternehmen. Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender des Spar- und Bauvereins Dortmund, nahm als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Dortmunder Wohnungsunternehmen (ADW) an der anschließenden Pressekonferenz teil, um die Sicht der Wohnungswirtschaft zu formulieren.

Informationen aus dem Verwaltungsvorstand vom 22. September 2020

Verwaltungsvorstand traf sich mit Vertretern der Wohnungsbauunternehmen
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

Oberbürgermeister Ullrich Sierau stellte fest, dass "wir mit den Unternehmen unheimliches Glück haben in der Stadt". "Wir haben hier immer noch eine Wohnungswirtschaft, die von dem Gemeinnützigkeitsgedanken getragen ist." So seien sie sehr daran interessiert, Wohnungswirtschaft nicht nur als eine wirtschaftliche Tätigkeit zu sehen, sondern Wohnen als soziales Gut zu betrachten. In der ADW würden die relevanten Themen genauso besprochen, wie in anderen Gesprächszusammenhängen, beispielsweise unter Beteiligung des Wohnungsdezernenten und des Wohnungsamtes. "Man kann sagen, es gibt eine sehr gute Kooperation unter den Unternehmen, aber auch zwischen der Wirtschaft und der Verwaltung sowie den Mieter*innen", stellt Sierau klar und bedankte sich bei der ADW für das Miteinander und den Schulterschluss.

Attraktiver Wohnstandort

Große-Wilde bedankte sich im Namen der Wohnungswirtschaft für die gute Zusammenarbeit in den vielen Jahren. Er lobte die "sehr weitsichtige und fachkundige Begleitung der Rahmenbedingungen, die uns den Standort Dortmund als Wohnstandort attraktiv gemacht haben". So habe man es geschafft, z.B. über das Instrument des Mietspiegels, in Dortmund bezahlbaren Wohnraum zu erhalten. "Im Wettbewerb der Städte sind wir, was die Miethöhen angeht, immer noch sehr moderat unterwegs und das ist natürlich auch für die Bevölkerung in Dortmund sehr wichtig", so Große-Wilde.

Neubau in Zusammenhang mit Beständen bringen

Ein Thema, das Wohnungsunternehmen und Stadtspitze gemeinsam besprochen haben, war wie man ganzheitlich Stadt- und Quartiersentwicklung betreiben kann. "Wir haben lobend herausgestellt, dass man mit vielen Konzepten dafür sorgt, dass man Neubau immer in Zusammenhang mit den Beständen bringt." Dabei unterstütze die Stadt die Schaffung guter Rahmenbedingungen durch die Moderation der Prozesse. Für die Zukunft wünscht sich Große-Wilde, dass diese sehr enge Zusammenarbeit, die zu vielen Kooperationsvereinbarungen geführt habe, auch weiterhin Bestand haben möge.

Stadt will Wohnungsunternehmen mit Wohnungsbaukoordinatoren unterstützen

Planungsdezernent Ludger Wilde unterstrich: "Wohnen ist Daseinsgrundfunktion." Das könne man nur gemeinsam entwickeln. "Die Wohnungswirtschaft ist für uns ein ganz wichtiger Partner." Um diese Zusammenarbeit noch weiter zu verbessern, kündigte Wilde an, mit sogenannten Wohnungsbaukoordinatoren in der Zukunft weiter zu unterstützen - so wie von den Wohnungsunternehmen gewünscht. Diese Koordinatoren sollen das Miteinander entsprechend befördern, indem sie Bauvorhaben und Prozesse unterstützen, die Kooperation in die Verwaltung und die Töchter der Verwaltung hinein zu transportieren. Die Wohnungsbaukoordinatoren beginnen in der nächsten Zeit mit ihrer Arbeit und werden sich den beteiligten Akteuren in den kommenden Wochen vorstellen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.