Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Gesundheit

Entwicklungen zum Coronavirus vom 1. Oktober bis 15. Oktober

Nachricht vom 15.10.2020

Die Entwicklungen zum Coronavirus vom 1. Oktober bis 15. Oktober 2020 finden Sie in unserer Nachricht.

Update (15. Oktober, 17:20 Uhr): 82 weitere positive Testergebnisse – Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 60,0

Am Donnerstag, 15.Oktober 2020, sind 82 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den neuen Fällen sind 18 aus neun familiären Zusammenhängen. Weitere vier Fälle sind Reiserückkehr*innen aus Risikogebieten. Die anderen 60 Fälle sind einzelnen, voneinander unabhängigen, Personen zuzuordnen. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.619 positive Tests vor. 2.089 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 509 Menschen infiziert.

Zurzeit werden in Dortmund 32 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter sechs intensivmedizinisch, davon wiederum zwei mit Beatmung. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 60,0 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich. Derzeit weist das RKI für Dortmund noch eine Inzidenz von 50,7 auf Basis der Zahlen von gestern aus.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Angesichts des hohen Inzidenz-Wertes arbeitet die Stadt an einer neuen Allgemeinverfügung, die neue Maßnahmen und Regeln vorsieht:

  • Bei privaten Festen außerhalb der eigenen Wohnung sind nur noch maximal 25 Personen erlaubt (zuvor 50).
  • Beim Ordnungsamt angemeldet werden müssen Feierlichkeiten außerhalb der eigenen Wohnung, wenn mehr als 10 Personen (zuvor 25) eingeladen sind.
  • Im öffentlichen Raum sind Gruppen-Ansammlungen nur noch mit maximal 5 Personen als Gruppe zulässig.
  • Die Besucher*innenzahl bei Veranstaltungen wird weiter beschränkt auf 20 Prozent der normalen Kapazität.
  • Zwischen 23:00 und 6:00 Uhr wird eine Sperrstunde in der Gastronomie eingeführt. Im gleichen Zeitfenster greift ein Alkoholverkaufsverbot.
  • Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Raum wird ausgedehnt. Neben Westen- und Ostenhellweg kommen im Innenstadtbereich auch Brückstraße, Münsterstraße und Nordmarkt mit hinzu. Auch in den Einkaufsstraßen in den Stadtbezirkszentren (z.B. Hörde, Hombruch) wird die Maskenpflicht eingeführt – hier nur zwischen 9:30 und 18:30 Uhr.

Die Maßnahmen gelten direkt nach der Veröffentlichung der Allgemeinverfügung [pdf, 450 kB] in den amtlichen "Dortmunder Bekanntmachungen" – voraussichtlich ab Freitagmorgen, 16. Oktober. Das Ziel der Maßnahmen ist es möglichst schnell wieder unter Inzidenz-Wert von 50 und im Anschluss auch unter 35 zu kommen.

Schilder verweisen auf die Maskenpflicht in der Fußgängerzone

Rund 1.000 Schilder für 500 Standorte hat die Verwaltung bestellt. Sie werden nach und nach an den Zugängen zu den Fußgängerzonen aufgestellt, um auf die Pflicht hinweisen, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die ersten Exemplare werden bereits am Freitag aufgestellt. Die Pflicht, sich mit dem Mund-Nasen-Schutz zu bedecken, gilt allerdings auch ohne, dass Schilder extra auf sie aufmerksam machen.

Absage mehrerer Märkte und verkaufsoffener Sonntage am 8. November

Am Mittwoch ist in Hombruch entschieden worden, dass der Martini- und Bauernmarkt am 8. November 2020 unter dem Eindruck der aktuellen Situation nicht stattfinden kann. Damit kann auch der geplante verkaufsoffene Sonntag im Stadtbezirk nicht stattfinden, denn die Sonntagsöffnung muss in direkter Verbindung mit einem Volksfest bzw. einer Traditionsveranstaltung stehen. Eine gleichlautende Entscheidung wurde bereits am Montag, den 12. Oktober in Mengede für den Martinstag (auch am 8. November) und in Lütgendortmund am Freitag, 9. Oktober für den Martinsmarkt (ebenfalls für den 8. November angesetzt) getroffen. Auch dort müssen die verkaufsoffenen Sonntage daher ersatzlos entfallen. Der Hansemarkt am 8. November 2020 steht jedoch nach wie vor auf dem Veranstaltungsplan. Weitere Absagen von Veranstaltungen in den kommenden Tagen und Wochen sind nicht auszuschließen.

Update (5. Oktober, 16:45 Uhr): 17 weitere positive Testergebnisse

Am Montag, 5. Oktober, sind 17 positive Testergebnisse hinzugekommen, darunter eines von eine*r Reiserückkehrer*in. Aufgrund des positiven Testergebnisses bei einem Kind aus der Kita Wirbelwind an der Stadtkrone Ost sind dort 62 Kinder sowie sechs Erzieher*innen bis Mitte Oktober in Quarantäne. Außerdem befinden sich an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Schüren zwei Klassen und vier Lehrkräfte in Quarantäne.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.178 positive Tests vor. 1.879 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 278 Menschen infiziert. Zurzeit werden in Dortmund 12 Corona-Patient*innen stationär behandelt, jedoch niemand intensivmedizinisch. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Informationen zur Grippesaison während der Corona-Pandemie

Gesundheitsdezernentin und Krisenstabsleiterin Birgit Zoerner und der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Frank Renken, informierten am Montag, 5. Oktober, über das aktuelle Pandemiegeschehen in Dortmund und gaben einen Ausblick auf die kommende Grippesaison . Außerdem setzt die Stadt künftig ein mobiles Testfahrzeug ein, das vor betroffenen Schulen platziert wird.

Update (4. Oktober, 16:30 Uhr): Sechs weitere positive Testergebnisse

Am Sonntag, 4. Oktober, sind sechs positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den neuen Fällen sind drei in einem familiären Zusammenhang aufgetreten. Hinzu kommen zwei positiv getestete Reiserückkehrer*innen.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.161 positive Tests vor. 1.866 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund 13 Corona-Patient*innen stationär behandelt. Keine*r wird intensivmedizinisch versorgt. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Update (3. Oktober, 16:30 Uhr): 21 weitere positive Testergebnisse

Am Samstag, 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, sind 21 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den neuen Fällen sind drei in einem familiären Zusammenhang aufgetreten. Hinzu kommt ein*e positiv getestete Reiserückkehrer*in.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.155 positive Tests vor. 1.856 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund 13 Corona-Patient*innen stationär behandelt. Keine*r wird intensivmedizinisch versorgt. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Update (2. Oktober, 15:20 Uhr): 24 weitere positive Testergebnisse

Am Freitag, 2. Oktober, sind 24 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den neuen Fällen ist ein Fall in einem bereits bekannten familiären Zusammenhang aufgetreten. Hinzu kommen drei positiv getestete Reiserückkehrer*innen. Die Hansa-Grundschule bleibt aufgrund eines Infektionsfalles bis zu den Herbstferien geschlossen.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.134 positive Tests vor. 1.828 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund 13 Corona-Patient*innen stationär behandelt. Eine*r von ihnen wird intensivmedizinisch versorgt. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Aktuelle Situation in Dortmund

Seit zehn Tagen liegt in Dortmund die 7-Tage-Inzidenz bei rund 20. In den vergangenen zwei Tagen ist sie noch mal angestiegen. Heute liegt sie bei 25,3. Damit gibt es auch in Dortmund ein ansteigendes Infektionsgeschehen.

Dennoch entspricht die aktuelle Situation nicht der Lage im April. Betroffen sind zurzeit überwiegend jüngere Menschen. Die Verläufe sind zumeist weniger schwerwiegend, womit auch die vergleichsweise geringe Zahl der stationär behandlungsbedürftigen Menschen zu erklären ist.

Die CoronaSchVO des Landes NRW enthält Reglungen, die für die Kommunen verbindlich einen Handlungsrahmen für besondere Schutzmaßnahmen vorgeben. Erst bei Überschreitung der Inzidenz-Grenzen von 35 bzw. 50 pro 100.000 Einwohner*innen in sieben Tagen liegen die Voraussetzungen vor, zusätzliche, verbindliche Maßnahmen seitens der Stadt Dortmund auszulösen.

"Das Gesundheitsamt Dortmund beobachtet und bewertet ständig die epidemiologische Situation in Dortmund. Sollte die Schwelle von 35 überschritten werden, würde der städtische Krisenstab die daraus folgenden notwendigen Maßnahmen beschließen", sagt die Leiterin des Krisenstabes, Birgit Zoerner.

Und weiter: "Auch in Dortmund müssen wir einen besonderen Fokus auf private Feiern richten. Diese und die vermeidbaren Übertragungen im privaten Umfeld tragen wesentlich zu dem beschleunigten Infektionsanstieg bei. Daher kontrolliert das Ordnungsamt bereits seit zwei Wochen konsequent die Orte, an denen private Feiern stattfinden. Dort sind bis zu 150 Gäste erlaubt."

Zoerner ergänzt: "In der aktuellen Fassung der CoronaSchVO wird eine Anmeldepflicht beim Ordnungsamt für größere Feiern sowie die Angabe einer verantwortlichen Ansprechperson festgelegt. Bei Überschreiten der Inzidenz-Wert-Schwelle von 35 können von der Stadt darüber hinaus gehende Einschränkungen für Feiern sowie weitere erforderliche Maßnahmen beschlossen werden."

Dr. Renken appelliert: "Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich auf die Eigenverantwortung jeder Bürgerin und jedes Bürgers hinweisen. In der aktuellen Situation würde ich mir wünschen, dass wieder mehr Menschen freiwillig auf Feiern verzichten. Wir können für mehr als die Hälfte der aktuellen Fälle nicht klären, wo die Ansteckung erfolgte. Wir haben eine zunehmende Zahl von Menschen in unserer Stadt, die keine Krankheitssymptome haben, aber dennoch ansteckend sind. Wenn jeder wieder stärker auf das Einhalten der oft beschriebenen AHA-Regeln achten würde, wären sicher viele Neuansteckungen zu verhindern. Vorsichtig bleiben und verantwortungsbewusst die Corona-Regeln einhalten - dies ist der Appell an alle Dortmunder Bürgerinnen und Bürger!"

Update (1. Oktober, 17:00 Uhr): 31 weitere positive Testergebnisse

Am Donnerstag, 1. Oktober, sind 31 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den neuen Fällen sind jeweils zwei in zwei Familien aufgetreten. Hinzu kommen drei positiv getestete Reiserückkehrer*innen. Die anderen 24 Fälle sind voneinander unabhängige Einzelfälle.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.110 positive Tests vor. 1.801 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund zwölf Corona-Patient*innen stationär behandelt. Eine*r von ihnen wird intensivmedizinisch versorgt und muss beatmet werden. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Update (14. Oktober, 17:10 Uhr): 77 weitere positive Testergebnisse – Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 50,5

Am Mittwoch, den 14. Oktober, sind 77 positive Testergebnisse hinzugekommen. Das ist bisher die höchste an einem einzelnen Tag gemeldete Zahl von Neuinfektionen. Von den neuen Fällen sind 24 aus zwölf familiären Zusammenhängen. Weitere fünf Fälle sind Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten. Die anderen 48 Fälle sind einzelnen, voneinander unabhängigen, Personen zuzuordnen. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.537 positive Tests vor. 2.058 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 458 Menschen infiziert.

Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 50,5

Der aktuelle verbindliche Inzidenz-Wert des RKI wird erst von 0:00 Uhr an abrufbar sein. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird er mit den Zahlen von heute 50,5 betragen. Derzeit weist das RKI noch eine Inzidenz von 42,8 auf Basis der Zahlen von gestern aus. Mit dem neuen Inzidenz-Wert wird Dortmund den Schwellenwert von 50 voraussichtlich überschreiten. Verbindlich ist sind die veröffentlichten Werte des RKI um 0:00 Uhr - leichte Abweichungen sind immer noch möglich. Wenn sich der Wert bestätigt, werden Maßnahmen in Kraft treten, die das Land für diesen Fall in der Coronaschutzverordnung vorsieht. Die Anzahl von Personen bei privaten Feiern außerhalb der eigenen Wohnung wird unmittelbar auf 25 Personen beschränkt. Die Stadt Dortmund wird darüber hinausgehende Maßnahmen vorbereiten, mit dem Land abstimmen und dann per Allgemeinverfügung über die "Dortmunder Bekanntmachungen" veröffentlichen.

Zurzeit werden in Dortmund 27 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter fünf intensivmedizinisch, davon wiederum zwei mit Beatmung. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Herbstmarkt im Westfalenpark Dortmund muss ausfallen

Der für Sonntag, 18. Oktober, geplante herbstliche Gartenmarkt im Westfalenpark kann leider nicht stattfinden . Die Entscheidung zur Absage wurde am Mittwochmorgen getroffen. Aufgrund einer aktuellen ministeriellen Weisung sind Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen bei einer Wochen-Inzidenz von über 35 nicht zulässig. Dieser Signalwert wird in Dortmund seit dem Wochenende überschritten.

Update (13. Oktober, 16:40 Uhr): 54 weitere positive Testergebnisse – Inzidenz-Wert beträgt 38,9

Am Dienstag, 13. Oktober 2020, sind 54 positive Testergebnisse hinzugekommen, darunter elf aus fünf familiären Zusammenhängen. Weitere sechs Fälle sind Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten. Die anderen 37 Fälle sind einzelnen, voneinander unabhängigen, Personen zuzuordnen.

In der vergangenen Woche (41. KW) wurden 3.210 Reiserückkehrende an beiden Dortmunder Teststellen getestet, davon hatten 144 ein positives Testergebnis. Dies entspricht einer Positivrate von 4,49 Prozent unter den Reiserückkehrenden. In den Flughafen-Testungen sind auch Tests von auswärtigen Personen enthalten, die am Flughafen Dortmund gelandet sind.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.460 positive Tests vor. 2.027 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 412 Menschen infiziert. Der aktuelle verbindliche Inzidenz-Wert des RKI beträgt 38,9 (Das ist ein Plus von 0,3 im Vergleich zum Vortag; nach RKI-Stand vom 13.10.20 um 0:00 Uhr.). Zurzeit werden in Dortmund 23 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter vier intensivmedizinisch (ohne Beatmung). In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Die Stadt Dortmund setzt ab sofort eine mobile Corona-Teststelle an Schulen und Kitas ein.

Update (12. Oktober, 17:40 Uhr): 20 weitere positive Testergebnisse – Inzidenz-Wert beträgt 36,8 – Stadt beschließt weitere Maßnahmen

Am Montag, 12. Oktober, sind 20 positive Testergebnisse hinzugekommen, darunter sechs aus vier familiären Zusammenhängen. Die anderen 14 Fälle sind einzelnen, voneinander unabhängigen, Personen zuzuordnen. Ein positiver Fall ist in der Petri-Grundschule aufgetreten. Eine ganze Klasse und drei Lehrkräfte befinden sicher daher nun in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.406 positive Tests vor. 1.997 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 388 Menschen infiziert. Der aktuelle verbindliche Inzidenz-Wert des RKI beträgt 36,8 (nach RKI; Stand 12.10.2020 um 0:00 Uhr. Der Inzidenzwert wird beim RKI täglich um 0:00 Uhr aktualisiert). Zurzeit werden in Dortmund 24 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter vier intensivmedizinisch (ohne Beatmung). In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Neue Allgemeinverfügung der Stadt Dortmund tritt ab Dienstag in Kraft

Nachdem am Wochenende die Inzidenz den Signalwert von 35 überschritten hatte, ist bereits am Sonntag um 0:00 Uhr eine Maßnahme in Kraft getreten, die in der Corona-Schutzverodnung des Landes NRW (CoronaSchVO) für diesen Fall vorgesehen war: die Beschränkung privater Feierlichkeiten außerhalb von Wohnungen auf maximal 50 Personen.

Die Stadt Dortmund hat am Montag weitere Maßnahmen beschlossen, mit denen die weitere Ausbreitung des Virus eingedämmt werden soll. Die Maßnahmen sind inzwischen als Allgemeinverfügung [pdf, 474 kB] formuliert worden und werden am Dienstagmorgen (ab 0:00 Uhr) gültig.

Die wichtigsten Regelungen im Überblick:

  • Private Feste außerhalb der eigenen Wohnung müssen nun bereits ab 25 Teilnehmer*innen beim Ordnungsamt angemeldet werden.
  • In der Fußgängerzone Westenhellweg und Ostenhellweg ist nun jederzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske, Schal oder Tuch) zu tragen.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz muss auch getragen werden: in Hochschulen, bei außerschulischen Bildungsveranstaltungen, in Bibliotheken, bei Sportveranstaltungen (beschränkt auf Zuschauende), auf Märkten – nicht nur an den Marktständen, sondern auch in den Gängen davor und dazwischen.
  • Die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung gilt nicht für Radfahrende und Sporttreibende sowie Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen nachweislich keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.
  • Die zulässige Anzahl an Zuschauenden für Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen wird auf ein Drittel der Regelauslastung.
  • Analog dazu wird die Zuschauer*innen-Zahl für Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen auf ein Fünftel der Regelauslastung.

Aus Sicht der Stadt Dortmund bedeuten die neuen Maßnahmen ein geringeres Maß an Einschränkung im Vergleich zu einem erneuten "Shutdown", der möglicherweise eintreten könnte, wenn keine neue Maßnahmen ergriffen würden. Sämtliche Bereiche des täglichen Lebens bleiben weiter aufrechterhalten.

Update (11. Oktober, 17:40 Uhr): 21 weitere positive Testergebnisse - Inzidenz-Wert 36,2

Am Sonntag, 11. Oktober, sind 21 positive Testergebnisse hinzugekommen, darunter acht aus vier familiären Zusammenhängen, fünf von Reiserückkehrenden. Weitere sieben Fälle sind einzelnen, voneinander unabhängigen, Personen zuzuordnen. Ein positiver Fall ist in dem Kath. Kindergarten St. Barbara aufgetreten, so dass das Gesundheitsamt empfohlen hat, die Einrichtung am morgigen Montag zunächst geschlossen zu lassen.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.386 positive Tests vor. 1.984 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 381 Menschen infiziert. Der Inzidenz-Wert beträgt 36,2. Zurzeit werden in Dortmund 23 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter drei intensivmedizinisch (ohne Beatmung). In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Update (10. Oktober, 16:40 Uhr): 46 weitere positive Testergebnisse, Inzidenz-Wert von 35 ist überschritten - Stadt trifft Maßnahmen

Am Samstag, 10. Oktober, sind 46 positive Testergebnisse hinzugekommen. Vier Fälle gehören zu Reiserückkehrer*innen, die aus einem Risikogebiet zurück gekommen sind. Der Großteil gehört zu Einzelgeschehen, die keinen Zusammenhang zu Gemeinschafteinrichtungen aufweisen.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.365 positive Tests vor. 1.973 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 371 Menschen infiziert. Der Inzidenz-Wert beträgt über 35. Zurzeit werden in Dortmund 22 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter einer intensivmedizinisch (ohne Beatmung). In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Konsequenzen aus dem Überschreiten des Inzidenzwertes

Durch das Überschreiten des 7-Tages-Inzidenzwertes von 35 dürfen nach der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW an besonderen privaten Festen wie Hochzeitsfeiern nur noch maximal 50 Personen teilnehmen. Das Land Nordrhein-Westfalen will mit dieser Einschränkung die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie verlangsamen. Gerade Zusammenkünfte und Feiern im privaten Bereich entpuppen sich immer mehr als wesentliche Quelle für die Verbreitung des Virus. Das Ordnungsamt wird die Einhaltung dieser Regelung kontrollieren und auch durchsetzen. Für heute angemeldete und genehmigte Feiern mit bis zu 150 Gästen können heute jedoch noch stattfinden. Veranstalter*innen, die für Sonntag, 11. Oktober, Veranstaltungen angemeldet haben, werden vom Ordnungsamt informiert.

Die 7-Tage-Inzidenz für Dortmund entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner*innen. Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als "Frühwarnsystem" ein Signalwert von 35 festgelegt.

Update (9. Oktober, 19:10 Uhr): Konferenz mit der Kanzlerin - OB Sierau fordert gemeinschaftliche Verantwortung von Bund, Land und Kommunen

Oberbürgermeister Sierau hat am Freitag, 9. Oktober, an einer Video-Konferenz mit Bundeskanzlerin Merkel zur Corona-Pandemie teilgenommen. Sierau begrüßt die Gelegenheit zum Austausch und die Verabredung der Beteiligten, sich in 14 Tagen erneut auf den neuesten Stand zu bringen.

Update (9. Oktober, 15:10 Uhr): 53 weitere positive Testergebnisse, Inzidenz-Wert bei 31,4 (nach RKI)

Am Freitag, 9. Oktober, sind 53 positive Testergebnisse hinzugekommen, darunter eines von eine*r Reiserückkehrer*in. Dies ist die bislang zweithöchste Zahl an täglichen Neuinfektionen in Dortmund im gesamten Pandemiezeitraum.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.319 positive Tests vor. 1.961 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 337 Menschen infiziert. Der Inzidenz-Wert beträgt 31,4 (nach RKI). Zurzeit werden in Dortmund 20 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter einer intensivmedizinisch (ohne Beatmung). In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Berechnung der Inzidenz für Dortmund

Die 7-Tage-Inzidenz für Dortmund entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner*innen. Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als "Frühwarnsystem" ein Signalwert von 35 festgelegt.

Der vom RKI bestimmte Wert unterscheidet sich dabei von dem Wert, den die Stadt Dortmund täglich errechnet, da unterschiedliche Einwohner*innen-Daten verwendet wurden: Die Stadt Dortmund berechnet den täglichen Corona-Inzidenzwert auf Basis des aktuellsten Einwohner*innen-Registers der Stadt Dortmund (Stand 31. Dezember 2019). Dieses weist 603.609 Einwohner*innen aus. Dies ergibt für heute einen Inzidenz-Wert von 30,6.

Das RKi nutzt die amtliche Statistik von it.nrw; diese weist 588.250 Einwohner*innen aus. Daraus ergibt sie eine Inzidenz von 31,4. Die Differenz zwischen den Bevölkerungsdaten der Stadt Dortmund und it.nrw ergibt sich aus der zeitverzögerten Einarbeitung aller Daten beim Land. Verbindlich sind die vom RKI berechneten Werte, da diese als maßgebliche Grundlage für die Warnwerte gesehen werden. Sie sind ab heute Bestandteil des täglichen Updates.

Update (8. Oktober, 16:40 Uhr): 26 weitere positive Testergebnisse, neue Teststation an der TU Dortmund

Am Donnerstag, 8. Oktober 2020, sind 26 positive Testergebnisse hinzugekommen, darunter eines von einem oder einer Reiserückkehrenden.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.266 positive Tests vor. 1.931 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 314 Menschen infiziert. Zurzeit werden in Dortmund 16 Corona-Patient*innen stationär behandelt, jedoch niemand intensivmedizinisch.In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Neue Teststation an der TU für internationale Studierende

Auf dem Campus der TU Dortmund entsteht eine neue Corona-Teststation für internationale Studierende: Die Stadt Dortmund bietet in Kooperation mit der TU Dortmund, der FH Dortmund und der International School of Management allen Studierenden, die zu Beginn des Wintersemesters aus Corona-Risikogebieten an die Hochschulen kommen, kostenlose Corona-Tests an. Das Testzentrum nimmt am Montag, 12. Oktober, im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) der TU an der Emil-Figge-Straße 59 seine Arbeit auf. Dadurch soll das Risiko einer Corona-Ansteckung auf dem Campus minimiert werden. Andere Hochschulangehörige (z.B. Mitarbeitende), die sich in Risikogebieten aufgehalten haben, können die regulären Testmöglichkeiten am Klinikum Nord nutzen.

Das Testzentrum auf dem Campus ist montags, mittwochs und donnerstags zwischen 10 und 15 Uhr geöffnet. Die betroffenen Studierenden werden persönlich durch die International Offices der Hochschulen über diese unkomplizierte Testmöglichkeit informiert. Wer mit dem Flugzeug aus einem Risikogebiet einreist, kann bis zum 25. Oktober auch direkt am Flughafen einen Abstrich machen lassen. Betreiber des Testzentrums auf dem Campus ist der Reinoldus Rettungsdienst, der eng mit dem Gesundheitsamt der Stadt Dortmund und den Städtischen Kliniken zusammenarbeitet. Nach den Tests wird das IBZ komplett desinfiziert und belüftet.

Update (7. Oktober, 16:30 Uhr): 33 weitere positive Testergebnisse

Am Mittwoch, 7. Oktober, sind 33 positive Testergebnisse hinzugekommen, darunter drei von Reiserückkehrenden.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.240 positive Tests vor. 1.916 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 303 Menschen infiziert. Zurzeit werden in Dortmund 15 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter zwei intensivmedizinisch ohne Beatmung. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Update (6. Oktober, 16:40 Uhr): 29 weitere positive Testergebnisse

Am Dienstag, 6. Oktober, sind 29 positive Testergebnisse hinzugekommen, darunter zwei von Reiserückkehrenden. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.207 positive Tests vor. 1.900 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 286 Menschen infiziert. Zurzeit werden in Dortmund 12 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter eine*r intensivmedizinisch ohne Beatmung. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

In der Pressekonferenz am 6. Oktober nahmen Mitglieder des Verwaltungsvorstands Stellung zum Thema aktuelle Coronasituation, neue Coronaschutzverordnung und dem Weihnachts- und Wochenmarkt in Dortmund .

Update (5. Oktober, 16:45 Uhr): 17 weitere positive Testergebnisse

Am Montag, 5. Oktober, sind 17 positive Testergebnisse hinzugekommen, darunter eines von eine*r Reiserückkehrer*in. Aufgrund des positiven Testergebnisses bei einem Kind aus der Kita Wirbelwind an der Stadtkrone Ost sind dort 62 Kinder sowie sechs Erzieher*innen bis Mitte Oktober in Quarantäne. Außerdem befinden sich an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Schüren zwei Klassen und vier Lehrkräfte in Quarantäne.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.178 positive Tests vor. 1.879 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 278 Menschen infiziert. Zurzeit werden in Dortmund 12 Corona-Patient*innen stationär behandelt, jedoch niemand intensivmedizinisch. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Informationen zur Grippesaison während der Corona-Pandemie

Gesundheitsdezernentin und Krisenstabsleiterin Birgit Zoerner und der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Frank Renken, informierten am Montag, 5. Oktober, über das aktuelle Pandemiegeschehen in Dortmund und gaben einen Ausblick auf die kommende Grippesaison . Außerdem setzt die Stadt künftig ein mobiles Testfahrzeug ein, das vor betroffenen Schulen platziert wird.

Update (4. Oktober, 16:30 Uhr): Sechs weitere positive Testergebnisse

Am Sonntag, 4. Oktober, sind sechs positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den neuen Fällen sind drei in einem familiären Zusammenhang aufgetreten. Hinzu kommen zwei positiv getestete Reiserückkehrer*innen.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.161 positive Tests vor. 1.866 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund 13 Corona-Patient*innen stationär behandelt. Keine*r wird intensivmedizinisch versorgt. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Update (3. Oktober, 16:30 Uhr): 21 weitere positive Testergebnisse

Am Samstag, 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, sind 21 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den neuen Fällen sind drei in einem familiären Zusammenhang aufgetreten. Hinzu kommt ein*e positiv getestete Reiserückkehrer*in.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.155 positive Tests vor. 1.856 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund 13 Corona-Patient*innen stationär behandelt. Keine*r wird intensivmedizinisch versorgt. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Update (2. Oktober, 15:20 Uhr): 24 weitere positive Testergebnisse

Am Freitag, 2. Oktober, sind 24 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den neuen Fällen ist ein Fall in einem bereits bekannten familiären Zusammenhang aufgetreten. Hinzu kommen drei positiv getestete Reiserückkehrer*innen. Die Hansa-Grundschule bleibt aufgrund eines Infektionsfalles bis zu den Herbstferien geschlossen.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.134 positive Tests vor. 1.828 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund 13 Corona-Patient*innen stationär behandelt. Eine*r von ihnen wird intensivmedizinisch versorgt. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Aktuelle Situation in Dortmund

Seit zehn Tagen liegt in Dortmund die 7-Tage-Inzidenz bei rund 20. In den vergangenen zwei Tagen ist sie noch mal angestiegen. Heute liegt sie bei 25,3. Damit gibt es auch in Dortmund ein ansteigendes Infektionsgeschehen.

Dennoch entspricht die aktuelle Situation nicht der Lage im April. Betroffen sind zurzeit überwiegend jüngere Menschen. Die Verläufe sind zumeist weniger schwerwiegend, womit auch die vergleichsweise geringe Zahl der stationär behandlungsbedürftigen Menschen zu erklären ist.

Die CoronaSchVO des Landes NRW enthält Reglungen, die für die Kommunen verbindlich einen Handlungsrahmen für besondere Schutzmaßnahmen vorgeben. Erst bei Überschreitung der Inzidenz-Grenzen von 35 bzw. 50 pro 100.000 Einwohner*innen in sieben Tagen liegen die Voraussetzungen vor, zusätzliche, verbindliche Maßnahmen seitens der Stadt Dortmund auszulösen.

"Das Gesundheitsamt Dortmund beobachtet und bewertet ständig die epidemiologische Situation in Dortmund. Sollte die Schwelle von 35 überschritten werden, würde der städtische Krisenstab die daraus folgenden notwendigen Maßnahmen beschließen", sagt die Leiterin des Krisenstabes, Birgit Zoerner.

Und weiter: "Auch in Dortmund müssen wir einen besonderen Fokus auf private Feiern richten. Diese und die vermeidbaren Übertragungen im privaten Umfeld tragen wesentlich zu dem beschleunigten Infektionsanstieg bei. Daher kontrolliert das Ordnungsamt bereits seit zwei Wochen konsequent die Orte, an denen private Feiern stattfinden. Dort sind bis zu 150 Gäste erlaubt."

Zoerner ergänzt: "In der aktuellen Fassung der CoronaSchVO wird eine Anmeldepflicht beim Ordnungsamt für größere Feiern sowie die Angabe einer verantwortlichen Ansprechperson festgelegt. Bei Überschreiten der Inzidenz-Wert-Schwelle von 35 können von der Stadt darüber hinaus gehende Einschränkungen für Feiern sowie weitere erforderliche Maßnahmen beschlossen werden."

Dr. Renken appelliert: "Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich auf die Eigenverantwortung jeder Bürgerin und jedes Bürgers hinweisen. In der aktuellen Situation würde ich mir wünschen, dass wieder mehr Menschen freiwillig auf Feiern verzichten. Wir können für mehr als die Hälfte der aktuellen Fälle nicht klären, wo die Ansteckung erfolgte. Wir haben eine zunehmende Zahl von Menschen in unserer Stadt, die keine Krankheitssymptome haben, aber dennoch ansteckend sind. Wenn jeder wieder stärker auf das Einhalten der oft beschriebenen AHA-Regeln achten würde, wären sicher viele Neuansteckungen zu verhindern. Vorsichtig bleiben und verantwortungsbewusst die Corona-Regeln einhalten - dies ist der Appell an alle Dortmunder Bürgerinnen und Bürger!"

Update (1. Oktober, 17:00 Uhr): 31 weitere positive Testergebnisse

Am Donnerstag, 1. Oktober, sind 31 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den neuen Fällen sind jeweils zwei in zwei Familien aufgetreten. Hinzu kommen drei positiv getestete Reiserückkehrer*innen. Die anderen 24 Fälle sind voneinander unabhängige Einzelfälle.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.110 positive Tests vor. 1.801 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund zwölf Corona-Patient*innen stationär behandelt. Eine*r von ihnen wird intensivmedizinisch versorgt und muss beatmet werden. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.