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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Förderung

Vereinbarung unterzeichnet - Neue Planungssicherheit für die Jugendarbeit

Nachricht vom 30.10.2020

Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger sowie Mitglieder der Vorstände des Jugendringes Dortmund und der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der offenen Jugendarbeit in Dortmund (AGOT) haben am Donnerstag, 29. Oktober, die Vereinbarungen zur Förderung der Träger für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren unterzeichnet.

Unterzeichnung der Vereinbarung mit (v.li.): Ralf von Gratowski (Kassierer Jugendring), Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Reiner Spangenberg (stellv. Vorsitzender Jugendring), Regina Kaiser (Beisitzerin Jugendring), Daniela Schneckenburger (Dezernentin für Schule, Jugend und Familie), Uwe Ihlau (Geschäftsführer Jugendring).

Unterzeichnung der Vereinbarung mit (v.li.): Ralf von Gratowski (Kassierer Jugendring), Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Reiner Spangenberg (stellv. Vorsitzender Jugendring), Regina Kaiser (Beisitzerin Jugendring), Daniela Schneckenburger (Dezernentin für Schule, Jugend und Familie), Uwe Ihlau (Geschäftsführer Jugendring).
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Das seit den 1990er Jahren mit allen Beteiligten gemeinsam entwickelte Fördersystem war das bundesweit erste seiner Art und hat sich seitdem zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Die Träger der Jugendverbandsarbeit und offenen Kinder- und Jugendarbeit erhalten durch die Vereinbarungen abermals eine langfristige Planungssicherheit. Die inhaltlichen Ziele und Angebote in den Arbeitsfeldern sind einvernehmlich zwischen der Stadt Dortmund als dem öffentlichen Träger der Jugendhilfe und den freien Trägern abgestimmt.

Die Gesamtfördersumme beträgt rund 1,9 Mio. Euro jährlich. Davon erhalten der Jugendring Dortmund mit den angeschlossenen Jugendverbänden rund 878.000 Euro und die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der offenen Jugendarbeit rund 1,1 Mio. Euro. Auf diese Fördersummen verständigten sich die Vertragspartner einvernehmlich.

Verlässlicher Partner für Kinder und Jugendliche

Die Förderung des Jugendringes Dortmund und der anerkannten Dortmunder Jugendverbände wird bereits seit 1994, die der AGOT seit 1999 in Fünfjahresverträgen geregelt. Für den Jugendring Dortmund und die Mitgliedsverbände stellen diese kontinuierlichen Vereinbarungen Planungssicherheit für ihre Arbeit her. Dies bedeutet eine große Unterstützung in der Durchführung von Angeboten und Projekten in der Jugendverbandsarbeit. Der Jugendring Dortmund wird dadurch zu einem verlässlichen Partner für Kinder und Jugendliche.

Im Jugendring Dortmund und den Dortmunder Jugendverbänden machen Kinder und Jugendliche an vielen Stellen Erfahrungen mit praktischer und gelebter Demokratie. In Beteiligungsprojekten erfahren sie, dass ihr Wort zählt und dass aus Ideen und Beschlüssen Wirklichkeit werden kann. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erinnerungsarbeit, in deren Rahmen sich viele junge Menschen für Menschenrechte und gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus engagieren.

Die Einrichtungen der Mitglieder der AGOT sind an mehr als 400 Stunden in der Woche geöffnet, abends und an den Wochenenden. Somit werden professionell begleitete Freizeitangebote direkt vor Ort in den Stadtbezirken ermöglicht. Die pädagogischen Angebote der Mitglieder der AGOT stellen darüber hinaus die Beteiligung junger Menschen, die Partizipation, die Prävention, Integration und Emanzipation sowie die Gleichstellung von Jungen und Mädchen in den Fokus.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.