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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Entwicklung

Sondervermögen "TechnologieZentrumDortmund" legt Wirtschaftsplan für das Jahr 2021 vor

Nachricht vom 17.11.2020

Der Arbeitsschwerpunkt des "TechnologieZentrumDortmund" wird künftig einerseits in der Sicherung und in der technologischen Weiterentwicklung der bestehenden Infrastruktureinrichtungen liegen. Andererseits sind für die Zukunft weitere Zentren geplant. Das Sondervermögen "TechnologieZentrum Dortmund" legt für das Kalenderjahr 2021 einen Wirtschaftsplan vor, der erneut ein ausgeglichenes Jahresergebnis vorsieht.

Das Sondervermögen ist als "Investitionsholding" für Projekte im Technologiepark und an weiteren Standorten in Dortmund ein wichtiger Faktor für neue Arbeitsplätze im Technologiesektor. Über 11.500 Menschen sind inzwischen im Technologiezentrum und Technologiepark beschäftigt und erzeugen eine Bruttowertschöpfung von über 1 Mrd. Euro.

Seit Bestehen des TechnologieZentrums Dortmund 1985 wurden insgesamt 210 Mio. Euro investiert. In den geförderten Infrastruktureinrichtungen wurden in der Folge mehr als 850 Mio. Euro als private Investitionen der Wirtschaft generiert. Laufende Ersatz-, Ergänzungs- und Erweiterungsinvestitionen sorgen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung des Technologieparks.

Das Sondervermögen profitiert trotz der Corona-Pandemie von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung und geht von einer weiterhin unverändert guten Auslastung in den Zentren aus. Dies lässt auch für 2021 ein positives Jahresergebnis erwarten.

Weitere Zentren in Planung

Künftig wird der Arbeitsschwerpunkt einerseits in der Sicherung und in der technologischen Weiterentwicklung der bestehenden Infrastruktureinrichtungen liegen. Andererseits sind für die Zukunft weitere Zentren geplant. Der "clean-port" im Gebiet des Dortmunder Hafens mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rd. 19 Mio. Euro ist bereits in der Realisierungsphase. Der "clean-port" soll als Bestandteil des Projektes "nordwärts" einen Beitrag zur strukturellen Verbesserung der Nordstadt leisten.

Weitere Projekte, die aufgrund der Beschlüsse des Rates der Stadt Dortmund aktuell entwickelt werden, sind der "Digital.Hub Logistics & IT", das "Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung" sowie ein Zentrum für digitale Bildung.

"Der Digital.Hub Logistics" in Dortmund treibt die Digitalisierung der Logistikbranche in Deutschland voran - egal ob Waren- oder Datenlogistik, Transport,- Unternehmens- oder Finanzlogistik. Er stärkt das gewachsene und dynamische Ökosystem der digitalen Logistik und schließt so die Innovationskette von der Grundlagenforschung vor Ort bis zum Produkt beim Kunden.

Mit dem Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung wird ein international wahrnehmbarer Cluster in Dortmund errichtet. Mit Hilfe der vorhanden Innovationsträger und neuer Netzwerke wird die Wahrnehmung der Stärken des Standortes erhöht und damit weitere Unternehmen sowie wissenschaftliche Einrichtungen nach Dortmund gelockt.

Die Ausrichtung eines kleinen Campus für digitale Bildung soll am Rheinlanddamm 201 in der B1st.software.factory entstehen. Die seit 2017 dort ansässige Hochschule IUBH beabsichtigt ihre Kapazitäten auszubauen, bereits niedergelassene Unternehmen möchten dort expandieren.

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten der Stadtentwicklung bzw. Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.