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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Abstimmung

Digitale Mobilitätswoche lädt zur Beteiligung am "Masterplan Mobilität" ein – Videos erklären mögliche Strategien

Nachricht vom 19.11.2020

Bürger*innen können sich digital am "Masterplan Mobilität 2030" beteiligen. Während der "Digitalen Mobilitätswoche" vom 23. bis 27. November stellt die Stadt in Videos Strategien vor, die Zuschauende bewerten können. Themen sind dabei u.a. Fuß- und Radverkehr, Sicherheit und öffentlicher Raum.

Auto, Radfahrer und Fußgänger auf einer Straße

Während der "Digitalen Mobilitätswoche" können Bürger*innen z.B. darüber abstimmen, ob dem Fußverkehr mehr Platz eingeräumt werden muss.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Der "Masterplan Mobilität 2030" setzt auf ein neues digitales Format der Beteiligung, da aufgrund der Corona-Pandemie kein Dialog mit vielen Menschen in einem Raum stattfinden kann. Die Stadt hat kurzfristig umgeplant und veranstaltet nun vom 23. bis zum 27. November 2020 eine "Digitale Mobilitätswoche", in der sechs kurze Videos die Strategien zu den sechs Schwerpunkt-Themen Fußverkehr, Barrierefreiheit, Radverkehr, Verkehrssicherheit, Parken und Öffentlicher Raum vorgestellt werden.

Dortmunder*innen sollen Bewertung abgeben

Weil die Stadt nicht nur informieren, sondern wieder mit ihren Bürger*innen in den Dialog treten will, hat die Digitale Mobilitätswoche ein interaktives Element: Die Dortmunder*innen werden gebeten ihre Bewertung abzugeben. Zu jedem der sechs Themen gibt es Aussagen, die mit Hilfe eines "Schiebereglers" auf einer Skala bewertet werden können. Ein Beispiel für eine der Aussagen ist: "Dem Fußverkehr in Dortmund muss mehr Platz eingeräumt werden – das bedeutet an vielen Stellen breitere Gehwege und eine neue Aufteilung des Straßenraums". Die wählbaren Stufen zur Bewertung sind unter anderem "sollte abgeschwächt formuliert werden" und "sollte noch mutiger formuliert werden".

Insgesamt tragen diese Strategien zur geordneten Verkehrswende in Dortmund bei, fundiert und gemeinsam mit den Menschen entwickelt. Beides ist auch für Oberbürgermeister Thomas Westphal enorm wichtig.

Ergebnisse fließen in Planung ein

Wegen der aufwändigen Funktion zur Bewertung der sechs Themen, finden Sie auf der Internetseite masterplanmobilitaet.dortmund.de einen Link zu den Videos. Die Videos öffnen sich dann auf einer weiteren Internetseite und dort sind auch die Aussagen eingebettet, die bewertet werden können. Die Videos sind jeweils etwa 2-3 Minuten lang. Die Ergebnisse der Abstimmung fließen wie üblich in die weiteren Planungen ein, deshalb bittet die Stadt ihre Bürger*innen, sich möglichst bereits während der Digitalen Mobilitätswoche an der Bewertung zu beteiligen.

Höhere Beteiligung bedeutet höhere Aussagekraft

"Wir entwickeln die zukünftige Mobilität in Dortmund mit den Bürger*innen", stellt Stadtrat Ludger Wilde fest. Die Pandemie habe die Stadtverwaltung vor die große Aufgabe gestellt, die Beteiligung zu digitalisieren, statt den gewohnten persönlichen Austausch zu pflegen. Für den Masterplan Mobilität ist es das erste Mal komplett digital und so bittet der Planungsdezernent Ludger Wilde die Bürger*innen um rege Beteiligung an der Digitalen Mobilitätswoche: "Je mehr Menschen mitmachten, desto aussagekräftiger die Ergebnisse."

Digitale Abschlussrunde am 8. Dezember

Die Digitale Mobilitätswoche endet mit einem Abschlussgespräch mit Stadtrat Ludger Wilde und den Verantwortlichen des Masterplans Mobilität, in dem unter anderem die Rückmeldungen der Bürgerschaft reflektiert werden. Dieses wird am 8. Dezember 2020 auf derselben Internetseite veröffentlicht.

Die sechs Themen werden etwa Mitte 2021 soweit bearbeitet worden sein, dass der Rat einen Beschluss dazu fassen kann.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.