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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Coronavirus

Neue Corona-Teststelle des Gesundheitsamtes öffnet an der Bornstraße

Nachricht vom 07.12.2020

In den Räumen eines ehemaligen Autohauses an der Bornstraße 181 startet am Montag, 7. Dezember, die neue Corona-Teststelle Bornstraße der Stadt Dortmund. Diese Teststelle wird die bisherige Einrichtung am Klinikum Nord ersetzen.

Dr. Frank Renken und Peter Hill erklären das Wichtigste im Video. Quelle: YouTube

Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Renken und Peter Hill, Rettungsdienstleiter und Koordinator der Abstrichstellen der Reinoldus Rettungsdienst gGmbH, stellten am Freitag zuvor die neuen Räume mit angeschlossenem Drive-in-Testbereich vor.

Verbesserung zum bisherigen Testzentrum

Dr. Renken erklärte: "Wir hatten bisher am Klinikum Nord eine Teststelle unter improvisierten Rahmenbedingungen aufgebaut. Das war unter anderem der Anlass, diese Neuplanung hier in Angriff zu nehmen." Das bisherige Testzentrum war nicht ausgerüstet für den beginnenden Winter. An der Teststelle Bornstraße sind nun sowohl das medizinische Personal als auch die zu testenden Personen vor den Witterungen geschützt. "Auch die bisherigen mobilen Teststationen werden zukünftig hierhin kommen", so Dr. Renken.

Vielzahl an Testmöglichkeiten - Drive-In möglich

Darüber hinaus bietet die neue städtische Teststelle einen weiteren Pluspunkt: Vorteil der neuen Örtlichkeit sei die Vielzahl an Testmöglichkeiten, die umgesetzt werden können. Dr. Renken dazu: "Wir haben verschiedene Möglichkeiten, das gesamte Spektrum der Abstrichformen hier durchzuführen. So können wir dort auch bei positiv getesteten Personen Nachfolgetests durchführen. Diese können im Drive-In in ihrem Auto bleiben und stellen so für andere kein Risiko dar." Die Zufahrt für diese Tests erfolgt über die Mindener Straße, die Ausfahrt führt zur Bornstraße.

Bilderstrecke: Neue Corona-Teststelle an der Bornstraße

Container an denen der Drive-In -Test erfolgt 7 Bilder
Container, an denen der Drive-In-Test erfolgt
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Testung von Verdachtsfällen

Neben Personen, die symptomatisch sind, sollen auch Verdachtsfälle vor Ort geklärt werden. "Selbst bei fehlenden Symptomen, gibt es Anlass zu testen", erklärt Dr. Renken. Das gilt etwa für Mitschüler*innen, Arbeitskolleg*innen oder Personen, die näheren Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten.

Folgende Personengruppen können sich testen lassen:

  • Personen, die die Meldung "erhöhtes Infektionsrisiko" von ihrer Corona-Warn-App erhalten haben, können sich ohne vorherige Anmeldung testen lassen. Diese Risiko-Meldung muss vorgelegt werden.
  • Personen, die Reiserückkehrende aus einem Risikogebiet sind, können sich dort freiwillig testen lassen ohne vorherige Anmeldung. Bis zum 15. Dezember sind diese Testungen kostenlos. Ab dem 16. Dezember können diese Testungen auf Selbstzahlerbasis durchgeführt werden ohne vorherige Anmeldung.
  • Personen, die im Rahmen der Ermittlungsarbeit von Seiten des Gesundheitsamtes als enge Kontaktpersonen zu einer positiv getesteten Person eingestuft wurden und sich testen lassen sollen, werden auf Veranlassung des Gesundheitsamtes zur Teststelle zugewiesen. Hier kommt das Gesundheitsamt aktiv auf die betroffenen Kontaktpersonen zu.
  • Personen, die nicht bei ihrem Hausarzt getestet werden können, können nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung durch den behandelnden Hausarzt der Corona-Teststelle Bornstraße zugewiesen werden. Die dafür zu verwendende E-Mail-Adresse wird in den kommenden zwei Tagen bekannt gegeben.

Personen, die ohne einen der oben genannten Gründe zur Teststelle kommen, können nicht getestet werden.

Minimiertes Infektionsrisiko, reduzierte Wartezeit

Hill ergänzt: "Die Räumlichkeiten bieten ausreichend Platz, sodass Leute hier mit Sicherheitsabstand auf den Abstrich warten können. Außerdem wird Begegnungsverkehr vermieden." Dadurch wird das Infektionsrisiko minimiert. Die Räumlichkeiten bieten Platz für vier Abstrichbereiche, dadurch könne mehr Durchlauf als in der Einrichtung am Klinikum Nord bedient werden. Pro Raum und Stunde könnten so 40 Personen getestet und die Wartezeit könnte entsprechend reduziert werden. Der Betrieb soll aber zunächst erstmal mit zwei "Teststraßen" erfolgen. "Wenn nötig, können wir dynamisch auf das Geschehen reagieren", erklärt Dr. Renken.

Testungen an jedem Wochentag

Die Teams der Reinoldus Rettungsdienst gGmbH werden die Testungen montags bis freitags von 10:00 bis 18:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10:00 bis 16:00 Uhr durchführen.

Text: Katharina Kavermann, Gaye Suse Kromer

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.