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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Elektromobilität

Digitale Karte zeigt Ladepunkte für E-Autos an und ermöglicht neue Vorschläge

Nachricht vom 19.01.2021

Die Stadt Dortmund hat ein neues Angebot im Bereich Elektromobilität: eine digitale und interaktive Karte, die Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge im Stadtgebiet darstellt. Noch nie war es so einfach für Bürger*innen der Stadt Dortmund einzusehen, wo die nächstgelegene Lademöglichkeit besteht

Doch diese Karte kann noch mehr: Möchte man einen neuen Standort für eine Ladesäule vorschlagen, dann klickt man diese Stelle an und reicht den Vorschlag ein, der im Anschluss von Mitarbeiter*innen der Stadt Dortmund geprüft und bei Machbarkeit in der Planung berücksichtigt wird.

Karte gibt Informationen über bestehende Ladesäulen

Klickt man auf eine der bereits vorhandenen/geplanten Ladesäulen, erhält man genauere Informationen wie die Adresse, die Anzahl der Ladepunkte oder auch die Anschlussleistung. Neben der Möglichkeit anzugeben, ob einem dieser Ladepunkt gefällt oder auch nicht, kann ein Kommentar verfasst werden. Das kann eine Problemmeldung, ein Verbesserungsvorschlag oder auch einfach Lob sein.

Für diesen Vorgang ist keine Registrierung oder Anmeldung nötig. Beim Verfassen müssen Vor- und Nachname sowie die E-Mail-Adresse zur Bestätigung angegeben werden. Die Daten der Nutzer*innen sind sicher und können nur von den Projektmitarbeiter*innen der Stadt eingesehen werden. Weitere Angaben werden nicht benötigt.

Vorschläge für neue Standorte einreichen

Das gilt auch dann, wenn die Nutzer*innen einen neuen Standortvorschlag einreichen wollen. Zusätzlich können sie dann angeben, ob der Vorschlag im Rahmen eines bestimmten Projektes eingereicht werden soll, um direkt den richtigen Ansprechpartner zu erreichen. Falls man z.B. ein Bild des möglichen Standortes hinzufügen möchte, kann man dies über die Funktion "Anhang" tun.

Die neue Ladesäulenkarte eröffnet neue Wege, an Prozessen der Stadtverwaltung teilzunehmen. Bürger*innen können so aktiv am Ausbau der Elektromobilität partizipieren und werden über neue Entwicklungen besser informiert. Ein erster Anwendungsfall ist dabei das Projekt NOX-Block, in dem bis zu 400 Ladepunkte an Straßenlaternen errichtet werden sollen. Anhand der Karte wird es Bürger*innen möglich sein, gewünschte Standorte vorzuschlagen. Zudem werden bereits geplante und ausgebaute Standorte abgebildet, sodass die Bürger*innen mitverfolgen können, ob in ihrer Nähe ein Standort realisiert wird.

Private Lademöglichkeiten teilen

In Kürze wird darüber hinaus ein digitaler Partizipationsprozess stattfinden, in dem es im Rahmen des Projektes "PuLS – Parken und Laden in der Stadt" – möglich sein wird, private Ladeinfrastruktur mit anderen Bürger*innen zu teilen. "PuLS" wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI mit insgesamt 2,3 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

Zum Thema

Die neue Ladesäulenkarte und die neusten Informationen dazu finden Sie unter

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.