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Bildung

Erster Sachstandsbericht zum Schulversuch "Regionales Berufsbildungszentrum Dortmund" liegt vor

Nachricht vom 26.01.2021

Bereits seit 2013 arbeiten die Dortmunder Berufskollegs intensiv zusammen. Mit Unterstützung des Ministeriums für Schule und Bildung NRW haben sie sich auf den Weg gemacht, ein "Regionales Berufsbildungszentrum" (RBZ) zu werden. Inzwischen läuft ein wissenschaftlich begleiteter Schulversuch zur Einrichtung des RBZ mit einer zentralen Geschäftsstelle. Am Dienstag, 26. Januar, nahm die Verwaltungsspitze der Stadt Dortmund einen ersten Sachstandsbericht zur Kenntnis.

Daniela Schneckenburger zum Regionalen Berufsbildungszentrum Quelle: YouTube

Am Dienstag, 26. Januar, nahm die Verwaltungsspitze der Stadt Dortmund einen ersten Sachstandsbericht zur Kenntnis.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, für die Region entwickelte Bildungsgänge koordiniert anzubieten und zu erproben.

Zum Schulversuch gehören

  • internationale Förderklassen für eigewanderte Jugendliche,
  • Orientierungs- und Förderphasen, um Jugendarbeitslosigkeit zu verhindern und
  • die Kontinuität im Angebot der dualen Ausbildung plus Fachhochschulreife, um die Attraktivität einer beruflichen Ausbildung zu steigern.

Aufgabe des Schulversuchs ist es, diese Bildungsangebote zu koordinieren und die dazu erforderlichen Rahmenbedingungen und Strukturen einzurichten und zu erproben. Hinzu kommen das Monitoring und die Lehrerfortbildung. Gesteuert wird das Projekt von den Schulleitungen der acht Dortmunder Berufskollegs sowie Schuldezernentin Daniela Schneckenburger. "Die Entwicklung der Angebotsstrukturen und des Arbeitsmarktes müssen dabei aufeinander abgestimmt sein", so Schneckenburger.

Schulversuch läuft bis Ende Juli 2024

Die neu eingerichtete RBZ-Geschäftsstelle besteht seit Ende September 2020 aus einer städtischen Verwaltungskraft sowie aus zwei Pädagog*innen (Landespersonal). Coronabedingt konnte die Besetzung erst Ende September 2020 abgeschlossen werden.

Der Schulversuch ist auf fünf Jahre angelegt und läuft noch bis zum 31. Juli 2024. Je nach Entwicklung wird das Ministerium für Schule und Bildung ihn ggf. verlängern. Darüber würde auch der Rat der Stadt Dortmund zu entscheiden haben.

"Das Projekt hat eine Strahlkraft bis ins Umland. Indem die Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Berufskollegs ausgelotet werden, kann auch ein stärker koordiniertes Angebot für die Region angeboten werden. Wir nehmen die Steuerungsmöglichkeiten über die Grenzen der Kommune mit in den Blick", erklärt Schneckenburger.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.