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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Wahrzeichen

"Fliegende Bilder" leuchten wieder: LED-Erneuerung am Dortmunder U ist abgeschlossen

Nachricht vom 01.03.2021

Die Bilder fliegen und der U-Turm "spricht" wieder: Während der dreimonatigen Erneuerung der rund 6.000 LEDs hat Künstler Adolf Winkelmann neue Motive entworfen. So bitten die "Fliegenden Bilder" nun in mehreren Sprachen darum, Abstand zu halten. Die Installation auf der Dachkrone gibt es seit 2010.

Künstler Adolf Winkelmann im Interview Quelle: YouTube

Nachdem die Lamellen erfolgreich ausgetauscht wurden, folgen nun noch neue Steuermodule. Doch Adolf Winkelmanns beliebte Kunst-Installation auf der Dachkrone konnte schon am Montag, 1. März, wieder an den Start gehen.

"Der Turm hat die Zeit der erzwungenen Ruhepause genutzt, um Fremdsprachen zu lernen", sagt Künstler Adolf Winkelmann. Die "Fliegenden Bilder" präsentieren die Bitte, Abstand zu halten, nun mehrsprachig auf gelben Hinweisschildern, die sich einander nähern und gegenseitig abstoßen, untermalt von abstrakten Farb-Spiralen. "Wir haben wesentliche Teile der Computertechnik erneuert, aber das ganz sollte heute so aussehen wie am ersten Tag. Die Anlage ist sehr solide gebaut. Die 'Fliegenden Bilder' sind etwas heller geworden, aber es hält sich im Rahmen", so Winkelmann.

Ruhrpanoramen sollen zurückkehren

Auch im direkten Eingangsbereich des Dortmunder U tut sich etwas: "Ich hatte die Idee, die Ruhrpanoramen wiederzubeleben, und zwar im Windfang. Das hätte den Vorteil, dass man die Bilder schon vom Ostwall aus sehen kann. So kann ich auch eine Korrespondenz zwischen den Ruhrpanoramen und den Fliegenden Bildern herstellen", erklärt der Künstler.

Die Fliegenden Bilder zeigen: Bitte Abstand Halten!

In mehreren Sprachen zeigt der U-Turm nun: Bitte Abstand halten!
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

"Fliegende Bilder" gehören seit 2010 zum Stadtbild

Seit 2010 leuchten die "Fliegenden Bilder" vom Dortmunder U aus in die Welt. Die Installation aus 1,2 Millionen LEDs mit den mal witzigen, mal politischen, häufig auch tagesaktuellen Statements des Künstlers Adolf Winkelmann gehören zum Dortmunder Stadtbild und haben national wie international hohe Aufmerksamkeit erfahren. Seit Eröffnung des denkmalgeschützten Gebäudes als Zentrum für Kunst und Kreativität leuchteten sie nahezu ununterbrochen und mussten nun ausgetauscht werden. Zudem erhielt die Technik ein Upgrade, so dass die optische Darstellung der Fliegenden Bilder, die Langlebigkeit und die Energieeffizienz deutlich verbessert werden. Der Rat der Stadt hat rund 2,6 Millionen Euro für die Instandsetzung bewilligt.

Zum Thema

Einen Rückblick auf zehn Jahre "Fliegende Bilder" gibt die unten verlinkte Nachricht vom 8. Dezember 2020.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.