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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Bildung

Vierte Dortmunder Bildungskommission legt Abschlussbericht vor

Nachricht vom 13.04.2021

Bereits seit 20 Jahren setzt sich die Dortmunder Bildungskommission für eine starke Bildung in der Stadt ein. Nun hat auch das vierte entsprechende Gremium seine Arbeit abgeschlossen und stellt seine Meilensteine vor.

Schuldezernentin Schneckenburger zur vierten Dortmunder Bildungskommission Quelle: YouTube

Die Stadt Dortmund verstehe sich "als Bildungsakteur an der Seite des Landes Nordrhein-Westfalen", sagt Schuldezernentin Daniela Schneckenburger. Sie würdigte am Dienstag, 13. April, die Dortmunder Bildungskommission als wichtigen Baustein für die Bildungspolitik der Stadt. 20 Jahre habe man mit dem Gremium nun bereits Erfahrung gesammelt und das werde auch in Zukunft so weitergehen. Nun müsse man evaluieren, wie man die Arbeit noch einmal neu gestalten könne.

Konkret gibt der Abschlussbericht der vierten Dortmunder Bildungskommission einen Überblick zur Entstehungsgeschichte, Chronik und Arbeitsweise des Gremiums und greift wichtige Meilensteine der vierten Arbeitsperiode auf.

Die Arbeit der Bildungskommission orientiert sich grundsätzlich an drei strategischen Zielen:

  • Bildungslandschaft ganzheitlich entwickeln,
  • Potenziale und Talente entdecken und fördern,
  • Übergänge von und zu verschiedenen Bildungseinrichtungen gestalten und sichern.

Diese Ziele bilden den Rahmen für die Arbeit der Kommission, aus dem jeweils Entwicklungsschwerpunkte abgeleitet werden, etwa "Gestaltung des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt" oder frühkindliche Bildung. Sie sind auch in der vierten Periode der Bildungskommission kontinuierlich weiterverfolgt worden. Gleichzeitig blieb das Gremium offen für aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen.

Immer wieder neue Schwerpunkte

Angesichts der Flüchtlingsbewegungen im Jahr 2015 erweiterte die vierte Dortmunder Bildungskommission ihre Arbeit beispielsweise um den Schwerpunkt "Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen". Nach 2018 wandte sie sich dem Thema "Digitale Bildung" zu.

Außerdem standen Aspekte zur ganzheitlichen Entwicklung der Schul- und Bildungslandschaft auf der Agenda, mit den Schwerpunkten "Demokratiebildung" und "Internationalisierung/Globalisierung". In der inhaltlichen Arbeit wurden sämtliche Stationen der Bildungsbiografie berücksichtigt - von der frühkindlichen Bildung bis zum Übergang von der Schule in den Beruf oder die Hochschule.

In elf Sitzungen, fünf Bildungsforen, einer Entwicklungswerkstatt sowie zahlreichen Vor-Ort-Besuchen haben die Mitglieder der vierten Dortmunder Bildungskommission wichtige Impulse gesetzt, um die Bildungslandschaft weiterzuentwickeln, wertvolle Anregungen für nachhaltige Lösungsansätze zu geben sowie zahlreiche innovative Projekte und Maßnahmen angeregt und unterstützt.

Hintergrund zur Dortmunder Bildungskommission

Die Dortmunder Bildungskommission ist ein unabhängiges Beratungsgremium. Es besteht aus Expert*innen aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft unter dem Vorsitz von Professor Walter Grünzweig (TU Dortmund). Sie hat das wichtige Ziel, Bildung in Dortmund und damit die Stadtentwicklung zu fördern. Seit 2015 berät das Gremium Schuldezernentin Daniela Schneckenburger. Bildungsengagierte und -motivierte Bürger*innen werden aktiv in die Beratungen über Bildung und Erziehung in Dortmund einbezogen. So bekommen die durch die Kommission angeregten Fachgespräche einen Blick von außen, der sich durch praktische Erfahrung auszeichnet und unverzichtbar ist, wenn kommunalpolitische Entscheidungen beraten und abgestimmt werden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.