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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Brexit

In Dortmund lebende Brit*innen sollen Aufenthalt bis 30. Juni bei Ausländerbehörde melden

Nachricht vom 19.04.2021

Der Brexit hat das Verhältnis zwischen Großbritannien und Europäischer Union verändert. Auch für britische Staatsangehörige gelten nun andere Regeln. In Dortmund müssen sich einige von ihnen noch bei der Ausländerbehörde zurückmelden. Das ist online oder postalisch möglich.

In Deutschland lebende britische Staatsangehörige haben sich nach dem Austritt ihres Heimatlandes aus der Europäischen Union und dem Ablauf der Übergangsphase Ende 2020 auf ein paar Neuerungen einstellen müssen. Brit*innen und ihre Familienangehörigen brauchen in Zukunft ein Aufenthaltsdokument-GB, um ihr Aufenthaltsrecht in Deutschland nachzuweisen. Bisherige Bescheinigungen des Daueraufenthaltsrechts sowie die Aufenthaltskarten und Daueraufenthaltskarten werden gegen dieses neue Dokument getauscht.

Ausländerbehörde appelliert an Brit*innen

Bis jetzt haben rund 220 von 850 in Dortmund lebenden britischen Staatsangehörigen ihren Aufenthalt angezeigt. Die Ausländerbehörde Dortmund möchte aktuell noch einmal alle britischen Staatsangehörigen erinnern, ihren Aufenthalt bis zum 30. Juni 2021 anzuzeigen. Wenn sie das tun, entstehen für sie später etwa bei Auslandsreisen und Wiedereinreisen nach Deutschland keine Nachteile.

Aufenthalt melden per Post oder online

Wer seine Aufenthaltsanzeige abgeben möchte, kann das per Online-Formular machen oder sie mit der Post verschicken. Für die zweite Option steht die Aufenthaltsanzeige zum Download [pdf, 133 kB] bereit. Allgemeine Rückfragen können per E-Mail an eu@stadtdo.degestellt werden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.