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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

"nordwärts"

Dortmund arbeitet bei Klima-Projekt "iResilience" mit rumänischer Stadt Cluj-Napoca zusammen

Nachricht vom 20.04.2021

Dortmund erhält als "Zukunftsstadt" Fördermittel des Bundes für das Projekt "iResilience". Damit soll unter anderem die Widerstandsfähigkeit der Stadt beim Klima gestärkt werden. Eine weitere Förderung gibt es nun dadurch, dass das Projekt europäischer wird.

Oberbürgermeister Thomas Westphal zur Erweiterung des Projekts "iResilience" Quelle: YouTube

Das bisherige Projekt sei so erfolgreich gewesen, dass die Stadtverwaltung es erweitern wollte, sagte Oberbürgermeister Thomas Westphal in einer Pressekonferenz des Verwaltungsvorstandes am Dienstag, 20. April. Eine europäische Kooperation sei förderfähig und darum habe man sich zur Zusammenarbeit mit der rumänischen Stadt Cluj-Napoca entschieden. Diese sei Dortmund von der Art und Weise ihrer Entwicklung sehr ähnlich, es gebe dort "eine sehr starke Gründungskultur und eine sehr starke IT-Kultur".

Konkretes Ziel des Projektes "iResilience - Soziale Innovationen und intelligente Stadtinfrastrukturen für die resiliente Stadt der Zukunft" ist, modellhaft neue Praktiken und Technologien zu entwickeln und zu erproben, um die urbane, klimaangepasste Resilienz (also Widerstandsfähigkeit) zu verbessern - entsprechend dem 11. UN-Nachhaltigkeitsziel "Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten". Die Stadt Dortmund hatte beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als "Zukunftsstadt" eine Förderung für "iResilience" erhalten, die Laufzeit gilt vom 1. November 2018 bis 31. Oktober 2021. Durchgeführt wird das Projekt im Rahmen von "nordwärts", das die nördlichen Stadtbezirke stärken soll. Verbundpartner sind die Stadt Köln, die Sozialforschungsstelle der TU Dortmund sowie das Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft ie³ der TU.

Bund gibt Stadt Zusage zur Förderung

Das BMBF unterstützt Städte, Gemeinden oder Landkreise für zwei Jahre, um Forschungsergebnisse zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit anderen Städten der Europäischen Union zu teilen. Wegen des innovativen Ansatzes des in der "nordwärts"-Kulisse angesiedelten Projektes, hat die Stadt Dortmund die Zusage für eine weitere Förderung seitens des Ministeriums bekommen - als "Zukunftsstadt goes Europe".

Die bereits in Dortmund gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse von "iResilience" sollen dabei nicht nur in Dortmund weiterentwickelt werden, sondern auch zu einem europäischen Wissenstransfer beitragen. Die Projektkosten werdend dabei zu 100 Prozent vom BMBF übernommen, Voraussetzung ist die Zusammenarbeit mit einer europäischen Stadt - und Dortmund hat sich für eine Kooperation mit Cluj-Napoca entschieden.

Die beiden Städte sind sich nicht fremd: Im Juli 2020 gingen sie bereits eine Projektpartnerschaft ein - zusammen wollen sie daran arbeiten, das Innovationspotenzial im Bereich Technologie und Gründung zu stärken und beispielsweise gemeinsam smarte und nachhaltige Stadtentwicklungsprojekte umsetzen. Die Zusammenarbeit mit Cluj-Napoca soll einerseits für Vernetzung und Wissensaustausch sorgen, andererseits aber auch helfen, "iResilience" in Dortmund aus der Anwendungsperspektive weiter zu schärfen.

Stadt richtet sich internationaler aus

"iResilience goes Europe" ist Teil der bestehenden Vorhaben und strategischen internationalen Ausrichtung der Stadt Dortmund, die darauf abzielen, dass europäische Städte zusammenarbeiten, um das gemeinsame Bewältigen von globalen Herausforderungen auszubauen. Die verstärkte Kooperation mit europäischen und außereuropäischen Partnern wurde im März 2020 durch den Verwaltungsvorstand beschlossen. Angesiedelt wird das neue Projekt im Büro für Internationale Beziehungen.

Zum Projekt "iResilience"

Mehr zu dem Projekt, das Quartiere in den Städten Dortmund und Köln widerstandsfähiger gegenüber Hitze und Starkregen machen soll.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.