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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Dortmunder U

Ausstellung "Studio 54: Night Magic" bringt Dortmunder*innen zurück in die 70er Jahre

Nachricht vom 03.05.2021

Das Dortmunder U lässt die alte Disco-Ära mit der Sonderausstellung "Studio 54: Night Magic" wieder auferstehen. Nach New York und Toronto ist Dortmund die einzige europäische Station, an der Besucher*innen noch einmal in das Lebensgefühl der 70er-Jahre eintauchen können.

Bethann Hardison, Daniela Morera und Stephen Burrows auf Valentinos Geburtstagsparty am 12. Mai 1978.

Bethann Hardison, Daniela Morera und Stephen Burrows auf Valentinos Geburtstagsparty am 12. Mai 1978.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Rose Hartman

Ab sofort beginnt der Ticketverkauf für das Disco-Ereignis des Jahres. Der wohl berühmteste Nachtclub der Welt erwacht in der Sonderausstellung "Studio 54: Night Magic" im Dortmunder U zu neuem Leben und lässt die bewegte Disco-Ära der 70er-Jahre wieder auferstehen. Vom 26. Juni bis zum 17. Oktober präsentiert das Museum die vom Brooklyn Museum organisierte Ausstellung rund um einen Ort, an dem einst alle gesellschaftlichen Normen und Zwänge aufgehoben waren.

Partys an der Seite der Stars

Nach New York und Toronto ist Dortmund die einzige europäische Station, an der Besucher*innen noch einmal tief in das Lebensgefühl der 70er-Jahre eintauchen können. Von 1977 bis 1980 war der von Steve Rubell und Ian Schrager gegründete Nachtclub an der 54. Straße in Manhattan die angesagteste Adresse New Yorks. Hier feierten Stars wie Liza Minelli, Elizabeth Taylor, Andy Warhol, Michael Jackson, Calvin Klein, Elton John und Grace Jones mit all den Menschen, die das Glück hatten, nach langer Wartezeit eingelassen zu werden. Bis heute hat das Studio 54 nichts von seiner Faszination verloren und gilt als ein Meilenstein und Vorreiter in der Clubkultur.

Die sagenumwobenen Partys und Exzesse im Studio 54 waren ein Symbol der gesellschaftlichen Befreiung, denn wer erst einmal am Türsteher vorbeikam, war willkommen - unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung.

Dortmunder U zeigt Originalobjekte

Die Sonderausstellung bringt nicht nur Erinnerungen zurück an das Nachtleben in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche, sondern zeigt auch die Bedeutung des Clubs für die heutige Zeit. Das Dortmunder U erzählt die unvergleichliche Geschichte von den Vorbereitungen für die Eröffnungsparty bis zu abrupten Ende des Studio 54, als es wegen eines Steuerskandals geschlossen wurde und seine Besitzer im Gefängnis landeten. Originalobjekte wie die 14-seitige Gästeliste des Eröffnungsabends oder von Andy Warhol gestaltete Eintrittskarten, Film- und Fotoaufnahmen, extravagante Modeobjekte, Bühnenbilder und Lichtdesigns bringen die einzigartige Atmosphäre des legendären Clubs zurück.

Die Besucher*innen erleben die Historie aus dem Blickwinkel der Gäste ebenso wie der Betreiber. Unverzichtbar für das echte Disco-Feeling sind dabei die bis heute bekannten Hits der 70er.

Bianca Jagger feiert 1977 ihren Geburtstag im Studio 54.

Bianca Jagger feiert 1977 ihren Geburtstag im Studio 54.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Rose Hartman

Ausstellung soll auch Kulturszene in Dortmund wiederbeleben

Mit der Sonderausstellung "Studio 54: Night Magic" wird in Dortmund die Kulturszene nach der langen Zeit des Shutdowns wieder zum Leben erweckt. Die aufsehenerregende Unterhaltung soll die Zeiten des kulturellen Verzichts beenden und den Menschen eine knallbunte Auszeit vom Alltag bieten - so, wie es einst der Club selbst tat.

"Studio 54: Night Magic" wurde vom Brooklyn Museum organisiert. Kuratiert wurde sie von Matthew Yokobosky, Senior Curator of Fashion and Material Culture des Brooklyn Museum.

Zur Schau

Das Dortmunder U ist ein moderner Popstar der Kunstszene und wird mit diesem Ausstellungsereignis zum Anziehungspunkt für Besucher*innen aller Generationen weit über die Region Dortmund hinaus. Ab sofort beginnt der Ticketverkauf für die Sonderausstellung.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.