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Finanzen

Digital durch die Krise: Wirtschaftsförderung legt Jahresabschluss vor

Nachricht vom 18.05.2021

Wegen der Corona-Krise konnte die Wirtschaftsförderung Dortmund im Jahr 2020 diverse Veranstaltungen und Projekte nicht in Präsenz umsetzen, weshalb sie einen positiven Beitrag zur Haushaltssicherung erwirtschaften konnte. Der Jahresgewinn liegt bei über 300.000 Euro.

Eine blonde Frau vor einer Wand auf der Arme mit Muskeln angezeichnet sind.

Mit Power in die Zukunft: Das hat auch die Dortmunder Wirtschaftsförderung vor.
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Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund wurde am Dienstag, 18. Mai, durch Sylvia Tiews, kaufmännische Leiterin der Wirtschaftsförderung, über das Ergebnis des Jahresabschlusses 2020 informiert. Aufgrund der Corona-Krise wurden diverse Veranstaltungen und Projekte nicht in Präsenz umgesetzt, so dass die Wirtschaftsförderung einen positiven Beitrag zur Haushaltssicherung erwirtschaftet hat.

Am Ende des Jahres 2020 wies das Ergebnis einen Jahresgewinn in Höhe von 322.980,53 Euro aus. Das bilanzielle Eigenkapital betrug insgesamt 4,095 Millionen Euro, was 52,1 Prozent der Bilanzsumme entspricht. Mit Testat vom 15. April 2021 hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO dem Jahresabschluss 2020 der Wirtschaftsförderung Dortmund den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Mit der Wirtschaft und den Partner*innen im Dialog

Die Pandemie hat Dortmund fest im Griff. Von März 2020 stand die Wirtschaftsförderung in ständigem Dialog mit den Unternehmer*innen, um Maßnahmen auf den Weg zu bringen, die helfen, Arbeitsplätze zu sichern und die Krise zu überstehen. Neben Informationsveranstaltungen wurden digitale Plattformen zur gegenseitigen Unterstützung und aktivem Personalaustausch auf den Weg gebracht. Mit Bürgerschaft, Unternehmen und Start-ups wurden Ideen erörtert und neue Projekte entwickelt, die in kleinen und großen Schritten helfen sollen, die Krise zu überwinden. Die Digitalisierung spielte in 2020 dabei eine herausragende Rolle.

Qualifizierungen und Workshops

Nach dem ersten Lockdown wurden Qualifizierungen und Workshops zum Beispiel von Competentia oder auch In|Die RegionRuhr in Videokonferenzen angeboten. In regelmäßigen digitalen Branchendialogen wurde besprochen, welche Unterstützung benötigt wird - daraus entwickelte sich zum Beispiel das Konzept des Pop-up-Freizeitparks FunDOmio. Auch etablierte Formate wie die Digitale Woche, der Gründungswettbewerb start2grow oder auch die Unternehmer*innen-Frühstücke liefen online.

2020 wurde zudem das erfolgreiche Projekt der Hauptschule Husen auf das gesamte Stadtgebiet erweitert. Zum Beginn des Schuljahres 2020/2021 haben neue Betriebsakquisiteur*innen ihre Arbeit in sieben Hauptschulen und zwei Gesamtschulen aufgenommen. Sie arbeiten in enger Zusammenarbeit mit den Firmenberater*innen in den Quartieren und werben für Praktika und Ausbildung. Aber auch hier konnte die Arbeit nicht wie gewohnt umgesetzt werden, sondern durch Homeschooling und fehlenden Präsenzunterricht nahm das Thema "Übergang Schule und Beruf" bei Schüler*innen wie Unternehmen nicht die erste Priorität ein. Eine Herausforderung, die auch über den Jahreswechsel bestehen blieb.

Umfassende Investitionen

Trotz der Krise wurde jedoch auch im Jahr 2020 umfassend in die Dortmunder Wirtschaft investiert. Die vorab gelegten Grundlagen sorgten für den Abschluss von Investitionen in Höhe von über 254 Millionen Euro. 61 Unternehmen investierten und schafften damit 695 neue Arbeitsplätze, weitere 5.944 Arbeitsplätze wurden gesichert. Die größten Investitionen wurden 2020 in den Bereichen Großhandel, Versicherungswirtschaft und Wohnungsbau der Immobilienwirtschaft getätigt.

Mit "neuer Stärke" in die Zukunft

Zum Ende des Jahres 2020 legte die Wirtschaftsförderung dem Rat ein umfassendes Wirtschaftsprogramm vor, das den Dortmunder Unternehmen dabei helfen soll, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen, sich neu zu orientieren oder sich zu digitalisieren, sich in neuen Netzwerken zu organisieren und auch finanzielle Hilfen zu erhalten.

Das Programm ist auf fünf Jahre ausgelegt und begann im November bereits mit der Umsetzung des Wettbewerbs "Heimspiel" , der vom Lockdown betroffene Unternehmen bei Investitionsvorhaben unterstützte. Weitere Bausteine, wie zum Beispiel die Einrichtung eines Clubfonds, das Veranstalten eines Gründungswettbewerbs für die Gastronomie und die Finanzierung von Eigenanteilen für gezielte Förderprojekte werden folgen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten der Stadtentwicklung bzw. Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.