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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Verkehr

Baumwurzeln dringen in Abwasserkanal ein - Stadtentwässerung repariert seit Montag an der Kronenburgallee

Nachricht vom 31.05.2021

In der Kronenburgallee wurde bei Unterhaltungsarbeiten im städtischen Kanal ein verstärkter Wurzeleinwuchs festgestellt. In solchen Fällen ist es üblich, die Wurzel unterirdisch mit einer Fräse zu entfernen. Aber bei diesen Arbeiten hat sich die Fräse so verkantet, dass für deren Bergung nun Tiefbauarbeiten an der Straße nötig sind.

Die Bergung der Fräse erfolgt über eine kleinere Baugrube. Da die Fräse derzeit in dem Kanal steckt, verringert sich das Abflussvermögen des städtischen Systems - bei starken Regenfällen besteht so die Gefahr eines Rückstaus.

Um der Gefahr eines Rückstaus vorzubeugen, kontrolliert die Stadtentwässerung bei stärkeren Regenfällen den Kanal und pumpt das Abwasser bei Bedarf ab.

Eine Woche Bauzeit

Die Bauarbeiten in der Kronenburgallee haben am Montag, 31. Mai, begonnen und müssen unter Vollsperrung im Bereich Kronenburgalle 4 erfolgen. Der Anliegerverkehr wird aufrechterhalten. Für die Bergung der Fräse wird voraussichtlich eine Bauzeit von etwa einer Woche benötigt.

Bei dem Kanal handelt es sich um ein Steinzeugrohr in einer Tiefe von 4 Metern aus dem Jahr 1937, mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern. Es sind die Straßenbäume der Stadt in der Kronenburgallee, die mit ihren Wurzeln in das Kanalrohr eingedrungen sind.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.