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Städtebau

Ministerin Ina Scharrenbach übergibt Förderbescheide an Oberbürgermeister Thomas Westphal

Nachricht vom 06.08.2021

Die Stadt Dortmund freut sich: Aus den Programmen der Städtebauförderung erhält das Amt für Stadterneuerung für 2021 insgesamt 4,89 Mio. Euro. Am Donnerstag, 5. August, übergab Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, die entsprechenden Förderbescheide an Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Geld für Städtebauförderung: Ministerin Ina Scharrenbach übergibt Förderbescheide an Oberbürgermeister Thomas Westphal

Übergabe der Förderbescheide am geografischen Mittelpunkt von NRW, Gurlittstraße, Dortmund-Aplerbeck: OB Thomas Westphal, Landtagsabgeordnete Nadja Lüders, Ministerin Ina Scharrenbach, Bezirksbürgermeister Jürgen Schädel.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Katharina Kavermann

Die Städtebauförderung des Bundes und der Länder leistet einen herausragenden Beitrag zur Entwicklung von Städten und Gemeinden und sorgt für die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in den Quartieren vor Ort. Mit dem vom Land Nordrhein-Westfalen bewilligten Geld können einige sehr wichtige Vorhaben in den Dortmunder Stadterneuerungsgebieten weiter vorangebracht werden.

Die jetzt überreichten Förderbescheide umfassen folgende Stadterneuerungsprojekte:

  • Sozialer Zusammenhalt Hörde Zentrum: Mit 1.848.000 Euro erhält das Hörder Zentrum die größte Bewilligung. Vorgesehen sind darin die Umgestaltung der Faßstraße, die Gestaltung des Stadteingangs, das sogenannte Hof- und Fassadenprogramm für Immobilieneigentümer*innen, Maßnahmen zur Vernetzung des Quartiers sowie Gelder für Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Wachstum und nachhaltige Erneuerung Hansa-Revier:Das Hansa-Revier Huckarde bekommt für die Umgestaltung von Aufenthalts- und Spielflächen und für das Hof- und Fassadenprogramm 1.257.000 Euro.
  • Wachstum und nachhaltige Erneuerung Dorstfeld: Für das Bürgerbegegnungszentrum "Pulsschlag" Dorstfeld gibt es 909.000 Euro.
  • Wachstum und nachhaltige Erneuerung: Für den Abbruch des Hochhauses Kielstraße 26 kommen weitere 354.000 Euro hinzu.
  • Sozialer Zusammenhalt Nordstadt (EFRE): Auch die Förderung moderner Sporteinrichtungen aus dem "Investitionspakt Sportstätten" ist Bestandteil des Städtebauförderungsprogramms. Hier wurden für die Aufwertung von drei Bolzplätzen in der Nordstadt zusätzlich 450.000 Euro bewilligt.

Hintergrund: Wie Stadterneuerung funktioniert

Stadterneuerung ist ein wirkungsvolles Instrument zur aktiven Gestaltung des Strukturwandels. Dabei spielen der Erhalt und die Schaffung attraktiver Stadtteile und die Wiederbelebung der Wohngebiete eine wichtige Rolle. Dies erfolgt häufig über bauliche Verbesserungen im Stadtteil, z. B. die Neugestaltung von Spielplätzen, Sanierung von öffentlichen Sport- und Freizeiteinrichtungen etc.

Gleichzeitig sollen die Selbstverantwortung und das Engagement von Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen gestärkt werden. Zur Finanzierung dieser Maßnahmen spielen Städtebaufördermittel eine zentrale Rolle.

An der Finanzierung der Städtebauförderung beteiligen sich Bund, Länder und Gemeinden gemeinsam. Über die Verteilung der Gelder entscheidet in Nordrhein-Westfalen das Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung: Unter bestimmten Voraussetzungen werden Fördermittel von 70 bis 90 Prozent bereitstellt und so umfangreiche Investitionen in den Quartieren ermöglicht. Die Kommunen haben die restlichen Kosten durch eigene Gelder, den sogenannten Eigenanteil, aus ihrem Haushalt abzudecken.

Die Beantragung und Verwaltung der Städtebaufördermittel erfolgt in Dortmund für städtische Projekte durch das Amt für Stadterneuerung.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.