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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Mobilität

Stadt Dortmund erhält Förderung für den Ausbau der Radinfrastruktur von Bund und Land

Nachricht vom 07.09.2021

Radfahren in Nordrhein-Westfalen wird mit besserer Infrastruktur noch sicherer und komfortabler. Dafür überreichte der Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, fünf Förderbescheide über eine Summe von insgesamt mehr als sechs Millionen Euro. Diese Förderungen aus dem Sonderprogramm "Stadt und Land" bekommen neben der Stadt Dortmund, die Stadt Hagen, die Stadt Siegen, die Gemeinde Nümbrecht und der Kreis Unna.

Für eine bessere, sichere und saubere Mobilität: Bund und Land fördern Ausbau der Radinfrastruktur mit mehr als sechs Millionen Euro

Dortmunds Baudezernent Arnulf Rybicki und Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): VM NRW/ M. Hermenau

Es handelt sich um Finanzhilfen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Diese werden durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen ergänzt.

Bundesminister Andreas Scheuer: "Ich freue mich, dass unsere Rekordmittel vor Ort eingesetzt werden. Also dort, wo die Menschen unmittelbar etwas davon haben und schnell Verbesserungen spüren. Gemeinsam machen wir Deutschland zum Fahrradland! Das Geld dafür ist da: Bis 2023 stellen wir rund 1,5 Milliarden Euro für den Radverkehr bereit – so viel wie nie zuvor. Mit unserem Sonderprogramm 'Stadt und Land' verbessern wir die Bedingungen für Radfahrende deutlich und unterstützen die Länder und Kommunen zum Beispiel beim Bau von Radwegen, Radwegebrücken, Fahrradparkplätzen und fahrradfreundlichen Kreuzungen. Denn eines ist klar: Je besser und sicherer die Radwege, umso größer die Lust, auf das Fahrrad zu steigen."

Vorfahrt fürs Rad in Dortmund

In Dortmund bekommt der Radverkehr an vielen Orten Vorfahrt. An 23 Ampeln soll der Radverkehr Vorrang haben etwa durch verlängerte Grünphasen. So soll es für die Dortmunder*innen attraktiver werden, aufs Rad zusteigen. Dafür müssen Ampeln neuinstalliert oder technisch etwa mit Wärmebildkameras oder Radar umgerüstet werden. Die Förderung in Höhe von 1.160.900 Euro soll dabei unterstützen.

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal: "Dortmund setzt als Großstadt der Nachbarn auf die Verkehrswende. Rad und Bahn muss genauso selbstverständlich werden wie die Nutzung des Autos. Die Förderung des Landes hilft uns hier ganz konkret, dass Radfahren durch eine intelligente Ampelsteuerung einfacher zu machen."

Bei der Übergabe der Förderbescheide an die fünf Kommunen sagte Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst: "Eine moderne Verkehrspolitik ist der beste Klimaschutz, deshalb treiben wir den Ausbau der Radinfrastruktur weiter voran. Dabei setzen wir auf die Förderung und Motivation der Kommunen. Ich bin sehr erfreut, dass so viele Städte, Gemeinden und Kreise die Gelegenheit nutzen und so rege die Rekord-Fördermittel von Bund und Land für besseren Radverkehr abrufen. So machen wir gemeinsam mit den Kommunen Mobilität besser, sicherer und sauberer.“

Hintergrund

Seit 2017 wurden in Nordrhein-Westfalen rund 580 Kilometer neue Radwege gebaut. Auch in diesem Jahr stellt das Land Rekordsummen für den Rad- und Fußverkehr zur Verfügung. 54 Millionen Euro – das sind 15 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Mit Bundesmitteln stehen sogar 103 Millionen Euro für den Rad- und Fußverkehr in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Für das kommende Haushaltsjahr 2022 hat das Verkehrsministerium allein die Landesmittel mit 102 Millionen Euro sogar fast verdoppelt.

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten der Stadtentwicklung bzw. Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.