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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Bauen

Architektur-Wettbewerb "Triologie für Dortmund" ist gestartet

Nachricht vom 13.09.2021

Unter dem Titel "Triologie für Dortmund" ist der zehnte Schlaun-Wettbewerb 2021/22 mit einjähriger Verzögerung wegen der Corona-Pandemie gestartet. Das Schlaun-Forum e.V. lobt jährlich in NRW einen Wettbewerb in den Fachbereichen Städtebau, Architektur und Bauingenieurwesen für Studierende ab dem 5. Semester aus.

Unter "Triologie für Dortmund" wurden in Abstimmung mit der Stadt Dortmund folgende Flächen vereinbart: ein Areal im Dortmunder Hafen, die Fläche der ehemaligen Stahlbaufirma Heinrich-August Klönne und der Bereich des Dortmunder Großmarkts. Die Gesamtfläche aller drei Areale umfasst insgesamt ca. 160 ha.

Dortmunder Areale urbaner gestalten

Das Areal Dortmunder Hafen soll die sich städtebaulich bereits abzeichnenden Urbanisierungstendenzen aufgreifen. Ziel ist es, den Hafen und die Stadt enger miteinander zu verbinden und als "Erlebnisraum" zu gestalten.

Auch im Teilgebiet "Klönne" besteht die städtebauliche Planungsaufgabe darin, ein urbanes Gebiet als Ergänzung des Gerichtsviertels zu entwickeln. Gewünscht wird eine zukunftsorientierte Nutzung, ein urbanes Quartier inklusive Wohnen und der erforderlichen infrastrukturellen Einrichtungen.

Großmarkt mit Wohnflächen

Die Planungsaufgabe für den Fachbereich Architektur besteht im Teilgebiet Dortmunder Großmarkt darin, ein Wohngebiet zu entwickeln, das den heutigen Anforderungen an die Nutzungsmischung entspricht. Dazu gehören u.a. Läden des täglichen Grundbedarfs, Dienstleistungen, Arbeiten, Kultur, etc.

Für das Wohnen sind Angebote zu unterbreiten, die ein breites Spektrum an Lebensstilen für z.B. Familien, Singles, Senioren oder Wohngemeinschaften ermöglichen. Das Wohnraumangebot ist auf eine freie und öffentliche Finanzierung auszurichten.

(Radverkehrs-)Mobilität mitdenken

Im Aufgabenfeld Bauingenieurwesen wird ein Konzept erwartet, das Verbindungen für Radfahrende und Fußgänger*innen über die Hafenbecken zu den Grünbereichen aufzeigt, wie z.B. zu der ehemaligen Bahntrasse, dem Revierpark Wischlingen, den Emscher Auen und dem Park Fredenbaum. Zielsetzung ist die Anbindung an das Areal der IGA 2027. Die Verbindungen sind in die Topografie sowie in das Frei- und Stadtraumkonzept einzubinden.

Die Stadt Dortmund und die NRW.Bank sind Hauptförderer des Wettbewerbs. Darüber hinaus unterstützen die LVM-Versicherung, die WSG Wohnungs- und Siedlungs-GmbH, der MAIV (Münsterländer Architekten- und Ingenieurverein e.V.) und der DAI (Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V.) diesen Wettbewerb.

Anmeldungen zur Teilnahme möglich

Seit dem 23. August können digital die Wettbewerbsunterlagen heruntergeladen werden. Bisher haben sich bereits 30 Studierende angemeldet. Die Preisverleihung wird Ende Mai 2022 stattfinden.

Dieser Beitrag befasst sich mit einem Kooperationsprojekt unter Beteiligung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.