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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Verkehr

Neue Bewohner*innenparkplätze in der Löwenstraße und Gutenbergstraße sind geplant

Nachricht vom 30.09.2021

Die Parksituation in der Löwen- und Gutenbergstraße ist sehr angespannt. Grund ist die starke Nachfrage nach Stellplätzen im öffentlichen Straßenraum. Um die Parksituation wieder mehr zu entspannen, soll es künftig Anwohner*innenparkplätze geben.

Die Wohnquartiere rund um die "Löwenstraße" und die "Gutenbergstraße" leiden unter einer angespannten Parkraumsituation. Grund ist die starke Nachfrage nach Stellplätzen im öffentlichen Straßenraum aller Nutzergruppen – von Bewohner*innen und Beschäftigten bis hin zu Besucher*innen. Die Bezirksvertretung Innenstadt-West hatte daher auf Vorschlag der Verwaltung beschlossen, die Bewohner*innenparkzonen "Löwenstraße" und "Gutenbergstraße" einzurichten.

Parken soll für Anwohner*innen entspannter werden

In einer Bewohner*innenparkzone werden die öffentlichen Stellplätze zeitlich und finanziell bewirtschaftet. Ein Teil der Stellplätze können dabei für Quartiersbewohner*innen reserviert werden (max. bis zu 50 Prozent). Zudem erhalten sie Parkvorrecht auf den übrigen Stellplätzen, d.h. sie können weiterhin auf allen Stellplätzen im Quartier ohne Parkschein und zeitlich unbegrenzt parken.

Die Bewohner*innenparkzone "Löwenstraße" umfasst den Bereich zwischen Brüderweg, Weißenburger Straße/Heiliger Weg, S-Bahn-Linie, Märkische Straße und Ostwall. Die Bewohner*innenparkzone "Gutenbergstraße" umfasst den Bereich zwischen Hohe Straße, Ruhrallee (B54), S-Bahn-Linie und Südwall.

Umsetzung soll schon im November geschehen

Die Bewirtschaftungsmaßnahmen treten am Dienstag, 2. November 2021, in Kraft. Kostenfreies und zeitlich unbegrenztes Parken ist dann innerhalb beider Bewohner*innenparkzonen nur noch an wenigen Stellplätzen möglich. Quartiersfremde Langzeitparkende (z.B. Beschäftigte) werden sich also von diesem Zeitpunkt an andere Parkmöglichkeiten für ihr Fahrzeug suchen oder auf andere Verkehrsmittel ausweichen müssen.

Die Quartiersbewohner*innen wurden bereits in der vergangenen Woche (38. KW) mit Flyern bzw. Hauswurfsendungen vom nahen Inkrafttreten der Bewirtschaftungsmaßnahmen und den jeweiligen Regelungen in den Quartieren informiert.

Wichtig: Anwohner müssen Parkausweise beantragen

Ab sofort (vom 1. Bis zum 31. Oktober) besteht für sie die Möglichkeit, einen Termin bei den Bürgerdiensten zu vereinbaren, um rechtzeitig den erforderlichen Bewohner*innenparkausweis für die jeweilige Bewohner*innenparkzone zu beantragen. Dies geht online unter bewohnerparkausweis.dortmund.de oder telefonisch unter 0231 – 5010960.

Der Bewohner*innenparkausweis wird dann bis 31. Oktober 2022 gültig sein. Derzeit kostet sein solcher Ausweis 30,70 Euro. Die Einhaltung der Verkehrsregelungen wird nach Einführung der Bewohnerparkzonen von der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes verstärkt kontrolliert werden.

Hintergrund

Die Cityrandbereiche sind aufgrund der überwiegend aus der Gründer- oder Nachkriegszeit stammenden, dichten Baustruktur erheblichem Parkdruck ausgesetzt. Die Menschen in den Quartieren stehen bei der Parkplatzsuche in Konkurrenz mit anderen Nutzer*innen, die auf der Suche nach kostenfreien Parkmöglichkeiten für ihr Fahrzeug die öffentlichen Stellplätze in den Quartieren belegen.

Aus diesem Grund hatte die Politik die Verwaltung dazu aufgefordert, zur Bevorrechtigung der Bewohner*innen bei der Stellplatzsuche die Einrichtung von Bewohner*innenparkzonen in 21 Quartieren im Cityrandbereich zu untersuchen, sie nacheinander zu konkretisieren und dann einzuführen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.