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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Emissionsfreie Innenstadt

Dortmunder*innen erleben beim "FestiWall" am 12. Juni autofreien Wallring

Nachricht vom 08.10.2021

Das Förderprojekt "Emissionsfreie Innenstadt" wird bis zum 31. Oktober 2022 verlängert. Denn wegen der Pandemie konnten nicht alle Events stattfinden wie geplant - z.B. das "FestiWall". Nachgeholt wird der zeitweise autofreie Sonntag auf dem Wallring am 12. Juni 2022.

Coronabedingt verschoben werden musste die für Herbst 2021 geplante Großveranstaltung auf dem Wallring mit Sperrungen für den motorisierten Verkehr: Am 12. Juni 2022 lädt die Stadt Dortmund nun zum "FestiWall" ein: zum (zeitweise) autofreien Sonntag auf dem Wallring. Die Veranstaltung ist angelehnt an das Stillleben Ruhrschnellweg auf der A40 im Kulturhauptstadtjahr 2010 und weitergeführt in kleinerer Dimension im jährlich stattfindenden Still-Leben Borsigplatz.

Angebote von Schwanen- bis Ostwall

Geplant ist, überwiegend die Fläche im Bereich des Radwalls vom Schwanen- bis zum Ostwall zu bespielen. Beim "FestiWall" mit Inszenierungen und Bestuhlungen in diesem Teilbereich werden zahlreiche Maßnahmen und Ergebnisse des Projektes Emissionsfreie Innenstadt präsentiert. Wie beim Stillleben A40 in 2010 soll die Fahrbahn der einen Richtung als Mobilitätsspur für Fahrradfahrer u.ä. und in der anderen Richtung als Aufenthaltsfläche genutzt werden.

Kostenlos mit Bus und Bahn fahren

Es ist beabsichtigt, das "FestiWall", den autofreien Sonntag auf dem Wall, möglichst vielen Interessierten mit klimafreundlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen. Deshalb soll es am Veranstaltungstag ein kostenloses ÖPNV-Angebot im Netz der DSW21 auf dem Dortmunder Stadtgebiet geben.

Verlängerter Projektzeitraum

Der Durchführungszeitraum des EU-Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt wird um sechs Monate verlängert von ursprünglich 30. April 2022 auf 31. Oktober 2022. Denn coronabedingt mussten beispielsweise Befragungen, Workshops und Dialogveranstaltungen verschoben sowie einzelne Maßnahmen an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden. Deshalb hat die Bezirksregierung Arnsberg der Verlängerung des Projektzeitraums zugestimmt. Umgesetzt und abgerechnet sein müssen die 16 Maßnahmen des EU-Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt nun bis Ende Oktober 2022.

Maßnahmen von Fahrradbügeln bis Stadtterrassen

"Trotz coronabedingter Umplanungen sind wir mit zahlreichen Maßnahmen im Zeitplan", bilanziert Projektleiter Andreas Meißner: Im Klinikviertel laden noch bis 24. Oktober 2021 temporäre Stadtterrassen auf sechs Parkplätzen der Humboldtstraße zum Treffen ein und machen den Beteiligungsprozess am Parkraumkonzept sichtbar. Mehr als 200 neue Fahrradbügel bieten Fahrrädern bereits zusätzliche komfortable Abstellmöglichkeiten in der City . Schüler*innen von sieben Grundschulen nutzen bereits Pläne für sichere Schulwege, die sie im Rahmen des schulischen Mobilitätsmanagements mit entwickelt haben. Zahlreiche Umsteiger nutzen die neue P+R-Anlage in Kley oder die auf der Projektwebsite umsteigern.de und auf Brückenbannern kommunizierten P+R-Anlagen. Der Diskussionsprozess zur Umorganisation des Wallrings ist mit großer Beteiligung der Dortmunder*innen angestoßen. Und auch die Bauarbeiten am Radwall schreiten sichtbar voran.

Das EU-Förderprojekt "Emissionsfreie Innenstadt"

Die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützen das Förderprojekt "Emissionsfreie Innenstadt" aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Aktuelle Projektinformationen über die 16 Maßnahmen finden sich auf den Projektwebseiten.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.