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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Verkehr

Kampagne "Bike to Campus" in Dortmund gestartet

Nachricht vom 12.10.2021

Pünktlich zu Beginn des neuen Semesters hat in Dortmund die Kampagne "Bike to Campus - mit dem Rad zur Hochschule" begonnen. Das Ziel: Pendler*innen motivieren, alltägliche Wege wie den zur Bildungseinrichtung mit dem Rad zurückzulegen. Die Kampagne hat eine natürliche Begrenzung.

Seit Mitte September bewältigen bereits viele Arbeitnehmer*innen in Dortmund ihren Weg zur Arbeitsstelle mit dem Rad, da sie an der Kampagne "Bike to Work – mit dem Rad zur Arbeit" teilnehmen. Jetzt heißt es für alle Dortmunder Studierenden: Rauf aufs Rad und ab zur Hochschule. Angelehnt an die Kampagne für alle Erwerbstätigen wurde auch "Bike to Campus" von der Stadt angestoßen.

Letztlich geht es darum, Pendler*innen zu motivieren, alltägliche Wege mit dem Fahrrad zu bestreiten. Laufen wird die Aktion bis kurz vor Einbruch der offiziellen Winterzeit, also bis zum 12. Dezember 2021.

So funktioniert "Bike to Campus"

In der kostenlosen App Bike Citizens können sich alle Studierenden der Dortmunder Hochschulen zu Teams zusammenschließen und gegeneinander antreten.

Bei der Kampagne zählen nicht in erster Linie die rein geradelten Kilometer, sondern viel mehr, wie viele Strecken insgesamt im Team pro Woche zurückgelegt werden. Teams bekommen Punkte, wenn sie für so viele Strecken wie möglich das Rad nehmen. Um den Ansporn zu steigern, können sie dazu noch sogenannte Boosts bekommen. Das sind Extrapunkte, wenn die verschiedenen Teams besonders oft hintereinander oder gar gleichzeitig Rad gefahren sind. So kann jedes Team jede Woche neu im Ranking aufsteigen. Und jede*r kann einen persönlichen Beitrag zur Teamleistung erbringen.

Die Vorteile des Radfahrens auf einen Blick

  • Gesundheit: Alle, die mit dem Fahrrad zu ihrer Hochschule fahren, verbringen mehr Zeit an der frischen Luft, bewegen sich mehr und nutzen den Weg für ihre Fitness. Da der Körper durch Bewegung Glückshormone freisetzt, ist das Radfahren nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Stimmung in der zunehmend dunkleren Jahreszeit.
  • Umwelt: Weniger Stau, weniger Abgase und weniger Lärm, all das können positive Nebeneffekte sein, wenn man statt des Autos mit dem Rad fährt. Denn wer das Fahrrad nutzt, tut der Umwelt einen großen Gefallen und leistet einen klimafreundlichen Beitrag für eine emissionsfreie Innenstadt. Straßen frei also - für den Radverkehr, die öffentlichen Verkehrsmittel und somit für sauberere Luft.
  • Platz sparen und Stress senken: Statt der nervigen Parkplatzsuche vor den Hochschulgebäuden oder der Abhängigkeit von Bus und Bahn ist das Fahrrad schnell genommen und genauso schnell am Ziel wieder abgestellt. Der Weg zur Hochschule mit dem Rad ist mit weniger Stress verbunden und somit eine Erleichterung für alle Studierenden.
  • Stärkung der Gemeinschaft: Passend zum Start eines neuen Lebensabschnitts für viele Erstsemester und nach einer langen Corona-Pause bringt das gemeinsame Radfahren Studierende zusammen. Gemeinsam aufs Rad umsteigen stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die App mit ihrem spielerischen Ansatz motiviert dazu, sich in Teams zusammenzuschließen.

Hintergrund zur Kampagne

"Bike to Campus" gehört zu den Maßnahmen der Stadt Dortmund, um die Mobilität in der Stadt nachhaltiger und multimodaler zu gestalten. Gefördert wird diese Maßnahme vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Mit der App Bike Citizens haben alle Dortmunder Radler*innen die Möglichkeit, ihre persönlichen Fahrradrouten zu planen, sich sicher durch die Stadt navigieren zu lassen und an den verschiedensten Aktionen teilzunehmen.

Zum Thema

Radfahren ist Teamarbeit, das gilt jedenfalls bei der Kampagne "Bike to Campus".

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.