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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Energie

Beratungsangebot zur Energiearmut ist in Planung

Nachricht vom 27.10.2021

Der Verwaltungsvorstand hat sich in seiner Sitzung am Dienstag, 26. November, mit der möglichen Erweiterung des bestehenden Vertrages zwischen der Stadt Dortmund und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e. V. (VZ) befasst. Der Vertrag soll um das Beratungsangebot zur Energiearmut für die Jahre 2022 bis 2024 erweitert werden.

Bereits auf Basis des im Jahr 2019 geschlossenen Vertrages bezuschusst die Stadt Dortmund die Allgemeine Verbraucherberatung sowie die Verbraucherinsolvenzberatung der VZ.

Neues Angebot soll dauerhafter Bestandteil werden

Der Stadt sind die Fortsetzung dieses niederschwelligen Beratungsangebotes und der weitere Ausbau ein wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund soll die Beratungsleistung zur Energiearmut als dauerhafter Bestandteil der Allgemeinen Verbraucherberatung ergänzt werden. Vorbehaltlich des Beschlusses des Rates der Stadt Dortmund am 18. November 2021 soll die Vertragserweiterung abgeschlossen werden und am 1. Januar 2022 in Kraft treten.

Derzeit werden die Beratungsleistungen zur Energiearmut noch aus dem Landesmodellprojekt "NRW bekämpft Energiearmut" finanziert, allerdings läuft das Projekt zum 31. Dezember 2021 planmäßig aus. Zu den wesentlichen Aufgaben der VZ im Rahmen der Beratung zur Energiearmut gehören:

  • die individuelle Beratung bei Zahlungsproblemen und bei drohender Versorgungsunterbrechung im Strom- oder Gasbereich
  • die präventive Information
  • die Erstellung von Statistiken
  • die Abstimmung mit den Netzwerk- und Kooperationspartnern
  • die anlassbezogene Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit inkl. Durchführung von Veranstaltungen

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie besteht hier ein erhöhter Beratungsbedarf durch die VZ. Mit der angestrebten Vertragserweiterung sollen insgesamt 50 Prozent der jährlichen Personal-, Sach- und Gemeinkosten der Jahre 2022 bis 2024 für die Beratung zur Energiearmut bezuschusst werden (rd. 72.800 Euro). Die andere Hälfte der Kosten würde durch das Land NRW bezuschusst werden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.