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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Nur Geimpfte oder Genesene dürfen Weihnachtsstadt 2021 besuchen

Nachricht vom 16.11.2021

Vom 18. November bis 30. Dezember ist es endlich soweit: Die Weihnachtsstadt Dortmund findet wieder statt. Damit alle Besucher*innen den Markt sicher und unbeschwert genießen können, gilt die 2G-Regel (geimpft, genesen) an allen Ständen.

OB Westphal im Interview zur 2G-Regelung auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt. Quelle: YouTube

Nicht umsonst wurde der "Dortmunder Weihnachtsmarkt" 2019 in "Weihnachtsstadt" umgetauft - die gesamte Dortmunder Innenstadt füllt sich ab Donnerstag, 18. November, mit Besucher*innen. Aus diesem Grund, so betonte Oberbürgermeister Thomas Westphal in einer Pressekonferenz der Stadtspitze, könne die Weihnachtsstadt - anders als zentrale Weihnachtsmärkte in anderen Städten - nicht zur Einlass-Kontrolle umzäunt werden. Dennoch wolle die Stadt Dortmund in Absprache mit den veranstaltenden Schausteller*innen nur genesene oder geimpfte Besucher*innen auf den Weihnachtsmarkt lassen. "Die Weihnachtsstadt wird dieses Jahr in einer besonderen, achtsamen und verantwortungsvollen Form durchgeführt, denn die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus besteht auch im Freien und deshalb ist 2G sinnvoll", bekräftigt Westphal.

Stichprobenartige Kontrollen: Bußgeld bis 250 Euro

Stichprobenartige Kontrollen durch das Ordnungsamt sowie Sicherheitsmitarbeitende des Schaustellerverbandes sollen das Problem des dezentralen Marktes lösen. Wer an einem Stand etwas ansehen, kaufen, essen oder trinken möchte, muss einen 2G-Nachweis erbringen und erhält im Anschluss ein fälschungssicheres Bändchen ums Handgelenk. "So können wir sichtbar machen, wer bereits einen Nachweis erbracht hat und kontrollieren nicht doppelt", erläutert Rechtsdezernent Norbert Dahmen. "Wir wechseln täglich die Farbe der Bänder, um Fälscher*innen keine Chance zu bieten." Wer keinen Nachweis erbringen kann, muss mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro rechnen.

Wer sich die Kontrollzeit am Stand ersparen möchte, kann schon vor dem Marktstandbesuch zu einem der zwei Testzentren kommen, um sich das Bändchen abzuholen. Die 2G-Regel gilt für Besucher*innen über 18 Jahre, Kleinkinder und Schüler*innen sind durch Testungen in Schulen und Kitas ausgenommen. Alle Über-18-jährigen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, weil sie zum Beispiel Vorerkrankungen haben oder schwanger sind, können sich an den beiden Testzentren testen lassen und erhalten ebenfalls ein Bändchen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat der entsprechenden Allgemeinverfügung, die die Regeln der Weihnachtsstadt umfasst, zugestimmt.

Impfbus für Erst-, Zweit- oder Drittimpfung vor Ort

Ergänzend zu den Kontrollmechanismen wird so oft wie möglich ein Impfbus vor Ort sein, um die Förderung der deutschlandweiten Impfkampagne auch durch den niedrigschwelligen Zugang zur Impfung zu fördern. Der Impfbus macht voraussichtlich von Freitag, 19. November, bis Samstag, 20. November, von 10:00 bis 15:00 Uhr, am Fußballmuseum halt und ist danach zu denselben Uhrzeiten am Hansaplatz zu finden.

Patrick Arens, Schausteller und Chef des Dortmunder Weihnachtsmarktes, präsentiert zusammen mit OB Thomas Westphal die Weihnachtstasse 2021.

Patrick Arens vom Schaustellerverband und Oberbürgermeister Thomas Westphal präsentieren die neue Weihnachtstasse 2021.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Amanda Bick

Neue Lichtinstallationen und Pokal im größten Weihnachtsbaum

Patrick Arens, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Dortmund, freut sich auf eine Weihnachtsstadt mit neuen Lichtinstallationen, sicherem Corona-Konzept und einem wohlverdienten Pokal am Weihnachtsbaum. Im Jahr 2019 wurde der Markt von mehr als zwei Millionen Menschen besucht und hielt rund 300 Stände vor. "Durch Corona haben wir etwa zehn Prozent der Stände verloren und diese nicht nachbesetzt, da wir mehr Freiraum zwischen den Ständen schaffen wollten, um Abstände zwischen den Besucher*innen einhalten zu können", so Arens. Dennoch: ein paar neue Stände können die Besucher*innen entdecken.

Auf das traditionelles Beleuchten des Weihnachtsbaums als Event muss jedoch leider in diesem Jahr verzichtet werden. Die Stadtspitze befürchtet einen zu großen Andrang bei der Veranstaltung. Genug Lichter gibt es dennoch: Acht neue Lichtinstallationen setzen Dortmunds Geschichte in Szene und laden Besucher*innen zu einer Zeitreise ein. Entlang der Kampstraße kann das Lichtspektakel bewundert werden.

Zum Thema

Weitere Informationen über die Dortmunder Weihnachtsstadt 2021 finden Sie online.

Text: Kira Hibbeln

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.