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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Kulturbüro

Dortmunder Künstlerin Silke Schönfeld erhält Förderpreis des Landes NRW

Nachricht vom 23.11.2021

Die Dortmunder Künstlerin Silke Schönfeld hat den Förderpreis des Landes NRW in der Sparte "Visuelle Künste" erhalten. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird an herausragend begabte junge Künstler*innen verliehen.

Übergabe der Auszeichnung an Silke Schönfeld durch Ministerpräsident Hendrik Wüst und NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen

Übergabe der Auszeichnung an Silke Schönfeld durch Ministerpräsident Hendrik Wüst und NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Land NRW / Marcel Kusch

Die Künstlerin nahm die Auszeichnung am Montagabend, 22. November, von Ministerpräsident Hendrik Wüst und NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen in Düsseldorf entgegen. In ihren Installationen, Filmen und Videoarbeiten beschäftigt sich Silke Schönfeld häufig mit Fragen der Identität, Heimat und Gemeinschaft und geht dabei Stereotypen und (eigenen) Vorurteilen auf den Grund.

Bereits im Jahr 2018 hatte sie den Förderpreis der Stadt Dortmund für junge Künstler*innen in der Kategorie Film erhalten. Schönfeld ist gewähltes Mitglied im Kunstbeirat der Stadt Dortmund, der über die Vergabe von Förderungen an die lokale Kunst-Szene entscheidet.

Silke Schönfeld (geboren 1988 in Idar-Oberstein) studierte Kunst und Philosophie an der TU Dortmund sowie im Anschluss freie Kunst an den Kunstakademien Düsseldorf und Münster. Auslandsstudien führten sie nach Israel und Liverpool. Sie erhielt bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. den Kunstpreis der TU Dortmund (2011) und den DEW21 Kunstpreis (2017). Sie lebt in Dortmund und Amsterdam.

"Wir freuen uns riesig über den Erfolg für Silke Schönfeld und gratulieren sehr herzlich", sagt Hendrikje Spengler, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Dortmund. "Silke Schönfeld ist eine politisch denkende und wirkende Künstlerin, die sich in ihren Projekten mit der Macht und Kraft der (bewegten) Bilder beschäftigt. Sie nutzt sie, um Widersprüche und Mehrdeutigkeiten sichtbar zu machen und fordert die Betrachter*innen damit heraus, sich ein eigenes Bild zu machen."

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.