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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Verkehrsüberwachung

Ordnungsamt macht Bezahlung von Knöllchen mit QR-Codes einfacher

Nachricht vom 04.01.2022

Wer falsch oder ohne Parkschein parkt oder sein Fahrzeug anderweitig ordnungswidrig abstellt, muss mit einem Knöllchen rechnen. Die Verkehrsüberwachung des Dortmunder Ordnungsamtes stellt ab sofort Knöllchen mit QR-Codes aus. So können Bürger*innen das Verwarngeld vor Ort zahlen.

Knöllchen werden von den Bürger*innen häufig als etwas Negatives und als subjektiv ungerecht wahrgenommen. Eine Hochschulstudie hatte ergeben, dass genau deshalb viele Falschparkende am liebsten sofort und direkt am Tatort, also an ihrem Fahrzeug, die Bezahlung vornehmen möchten. Um diesen Wunsch zu erleichtern, werden nun die Scheibenwischerverwarnungen des Ordnungsamtes zusätzlich mit einem QR-Code bedruckt.

QR-Code ist Zusatzangebot

Der Code enthält alle Informationen, die zum Begleichen des ausstehenden Betrags wichtig sind: Das Kassenzeichen, den Betrag, den/die Empfangenden und die Bankverbindung beziehungsweise IBAN und BIC, an die das Verwarnungsgeld überwiesen werden soll. Damit können Betroffene mit jedem handelsüblichen Smartphone oder Tablet, welches über eine Kamera verfügt, den QR-Code auslesen und die Daten ohne Eingabe übernehmen. Ein Service zur Möglichkeit der direkten digitalen Bezahlung.

Dieser Weg hat für Betroffene mehrere Vorteile: Zum einen reduzieren sich Fehlüberweisungen aufgrund falsch ausgefüllter Überweisungsträger, welche oft zu umständlichen Nachbearbeitungen führen. Zum anderen vergisst man die rechtzeitige Überweisung später nicht mehr und die Zahlung erfolgt insgesamt schneller als über die "traditionelle" Überweisung.

Wird diese Zahlungsoption innerhalb einer Woche nicht genutzt, erreicht die Betroffenen wie gewohnt ein Schreiben der Verwaltung über den Postweg. Auch dann besteht natürlich noch immer die Möglichkeit, den QR-Code für den Zahlvorgang einzusetzen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.