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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Innenstadt-West

Abriss und Neubau der Lindemannbrücke: Stadt muss im ersten Schritt Bäume fällen

Nachricht vom 17.01.2022

Für den Abriss der alten und der neuen Brücke von der Lindemannstraße über die B1 beginnen nun die vorbereitenden Arbeiten. Zuerst müssen für die notwendigen Arbeiten insgesamt 21 Bäume weichen. Die Stadt führt die Fällungen in der Woche vom 17. bis 23. Januar vor. Im März folgt die Verlegung von Leitungen.

Eine Grafik des weiterentwickelten Entwurfs für die geplante Fuß- und Radwegbrücke an der Lindemannstraße.

Eine Grafik des weiterentwickelten Entwurfs für die geplante Fuß- und Radwegbrücke an der Lindemannstraße
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): schlaich bergermann partner sbp / Terrabiota Landschaftsarchitekten und Stadtplaner GmbH

Bereits in der vergangenen Woche wurden am Max-Ophüls-Platz und auf der anderen Seite der B1, am Rande des Messegeländes, Bäume mit Kreuzen oder mit gelben Banderolen markiert.

Bäume auf dem Mittelstreifen der B1 bleiben

Nachdem inzwischen die entsprechenden Genehmigungen des Umweltamtes vorliegen, werden die Fällungen in dieser Woche vorgenommen. Zusätzlich werden jedoch die Sträucher und kleineren Bäume rund um den künstlich angelegten Teich zu Füßen des Hotels gerodet, damit Donetz dort mit Leitungsverlegungen beginnen kann. Auf dem Mittelstreifen der B1 müssen keine Bäume gefällt werden.

Voraussichtlich ab März unternimmt Donetz notwendige Leitungsverlegungen auf dem Max-Ophüls-Platz, im Mittelstreifen der B1 und vor dem Messegelände, bevor dann auch dort die neue Fernwärmeleitung durch DEW21 gebaut werden kann.

Ersatz- und Neupflanzungen erfolgen im Rahmen des Brückenneubaus zu einem späteren Zeitpunkt.

Abrissarbeiten voraussichtlich ab September

Die Kosten für die Fällungen belaufen sich auf rund 6.000 Euro. Die eigentlichen Abrissarbeiten der Brücke werden voraussichtlich im September 2022 konkret.

Die Fuß- und Radwegebrücke Lindemannstraße verbindet den Max-Ophüls-Platz mit dem Vorplatz der Messe Dortmund und überbrückt dabei die B1. Die noch bestehende Brücke muss abgerissen werden, da sie nicht barrierefrei ist. Der aus einem Wettbewerb hervorgegangene Siegerentwurf für ein barrierefreies Bauwerk berücksichtigt die wichtigste Aufgabenstellung für die neue Brücke.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.