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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Umwelt

DOGEWO21 und DEW21 starten Solar-Pilotprojekt für Mieter*innen in Hombruch

Nachricht vom 26.01.2022

Im Dortmunder Stadtteil Renninghausen, im Stadtbezirk Hombruch, soll künftig der Strom von drei Mehrfamilienhäusern vom Dach direkt in die Wohnung fließen. Hier bereitet das Wohnungsunternehmen DOGEWO21 mit der Dortmunder Energie und Wasser GmbH (DEW21) ein Pilotprojekt für grünen Mieter*innenstrom vor.

DOGEWO21 und DEW21 bereiten ein gemeinsames Mieterstrom-Pilotprojekt in Renninghausen vor (v.l.: Thorsten Theis, Vertriebsleiter Geschäftskunden für die Wohnungswirtschaft bei DEW21, Andreas Schmidt, Vertriebsleiter Geschäftskunden DEW21, Christian Nagel, Prokurist Wohnungswirtschaft bei DOGEWO21, Wiltrud Grünebaum, Abteilungsleiterin Sonderprojekte bei DOGEWO21).

DOGEWO21 und DEW21 bereiten ein gemeinsames Mieterstrom-Pilotprojekt in Renninghausen vor (v.l.: Thorsten Theis, Vertriebsleiter Geschäftskunden für die Wohnungswirtschaft bei DEW21, Andreas Schmidt, Vertriebsleiter Geschäftskunden DEW21, Christian Nagel, Prokurist Wohnungswirtschaft bei DOGEWO21, Wiltrud Grünebaum, Abteilungsleiterin Sonderprojekte bei DOGEWO21).
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): DOGEWO21

Die Häuser Am Hombruchsfeld 43–47 werden derzeit energetisch modernisiert und um ein Geschoss aufgestockt, so dass zusätzlich sechs neue Wohnungen entstehen. Auf den neuen Pultdächern werden Fotovoltaikmodule installiert, die aus Sonnenkraft Strom herstellen. Dieser ökologisch produzierte Strom wird dann z. B. für die neu installierten Luft-Wärmepumpen genutzt, die jetzt, anstelle von Gasthermen, umweltschonend die Heizungs- und Warmwasserversorgung der Häuser übernehmen.

Der auf dem Dach produzierte Solarstrom kann direkt an die Bewohner*innen weitergegeben werden. Die Versorgung ist rund um die Uhr gesichert: Bei wenig Sonne wird der Solarstrom durch Strom aus dem Netz ergänzt und bei viel Sonne kann überschüssiger Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Geringere Kosten und Beitrag zur Klimaneutralität

Die Mieter*innen profitieren gleich doppelt: Einerseits leisten sie mit dem Solarstrom vom Dach einen Beitrag zur Klimaneutralität - und andererseits sind die Kosten für den so produzierten Ökostrom geringer, denn der wird nach den gesetzlichen Vorgaben um zehn Prozent unter dem üblichen Grundversorgungstarif liegen. Grund hierfür: Der vor Ort produzierte und genutzte Strom benötigt kein öffentliches Netz und somit entfallen die sonst fälligen Konzessionsabgaben und Netzentgelte.

DOGEWO21 strebt im Sinne der Nachhaltigkeit an, die Energieeffizienz im Bestand zu steigern und entsprechend den Vorgaben bis 2045 klimaneutral zu machen. Hierzu nimmt das Wohnungsunternehmen auch die Dächer seiner 2.500 Häuser in den Blick. Das Pilotprojekt Mieterstrom werden DOGEWO21 und der Energieversorger DEW21 gemeinsam im Rahmen einer Kooperation in Angriff nehmen und ein auf die Bedürfnisse der Mieter*innen zugeschnittenes Mieterstrommodell mit attraktiven Tarifen entwickeln. "Wir haben die Dächer – DEW21 die Erfahrung als Energieversorger. Zusammen verfügen wir über das notwendige technische und energetische Know-How", erklärt Wiltrud Grünebaum, Abteilungsleiterin für Sonderprojekte bei DOGEWO21.

"Dieses Pilotprojekt hat für uns einen besonderen Stellenwert. Wir können hier weitere Erfahrungen sammeln und so den Grundstein für zukünftige Produkte in diesem Bereich legen. Unser Ziel ist es, in Zukunft allen Kund*innen der Wohnungswirtschaft ein Mieterstromprodukt anbieten zu können", erklärt Thorsten Theis, Vertriebsleiter Geschäftskunden Wohnungswirtschaft bei DEW21.

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten einer Beteiligungsgesellschaft der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.