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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Stadtentwicklung

Stadt beginnt mit Vorbereitungen für die "Nordspange" - Baumfällungen an der Hildastraße nötig

Nachricht vom 10.02.2022

Die Stadt will die brachliegende Fläche der Westfalenhütte neu nutzen. Verkehrlich gehört zur Umgestaltung die "Nordspange", die zu einer Entlastung der nördlichen Innenstadt, insbesondere für das Umfeld des Borsigplatzes, führen soll. Am Ende der Hildastraße starten am Freitag, 11. Februar, die vorbereitenden Arbeiten für die bevorstehende Baustelle.

Bis zum 17. Februar 2022 sollen die Vorarbeiten beendet sein. Die geplante Straßenüberführung soll zukünftig von Osten nach Westen die Strecke der Deutschen Bahn und Gleisanlagen des RRX-Werkes überspannen, um die geplante Hoeschallee mit der Hildastraße zu verbinden. Im zukünftigen Baustelleneinrichtungsbereich wird zunächst am Freitag, 11. Februar, und Samstag, 12. Februar, der Rodungsbereich von Müllablagerungen freigemacht. Am Montag, 14. Februar, und Dienstag, 15. Februar, werden dann Bäume außerhalb des abgetrennten Bereichs gefällt. Im Anschluss werden am Mittwoch und Donnerstag Fällungen innerhalb der abgesperrten Bereiche ausgeführt.

Stadt pflanzt Ersatzbäume

Die Fällung der insgesamt 18 Bäume wurde von der Unteren Naturschutzbehörde genehmigt. Für die gefällten Bäume werden Ersatzbäume gepflanzt. Dabei wird die Zukunftsbaumliste der Stadt berücksichtigt. Für sämtliche Arbeiten für den Bau der neuen Straßenüberführung gibt es eine ökologische Baubegleitung (ÖBB) – auch für die anstehenden Fällarbeiten. Mit Hilfe dieser ökologischen Baubegleitung sollen artenschutzrechtliche Konflikte vermieden und gegebenenfalls geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Ziel der Erschließungsmaßnahme

Die Straßenüberführung Hildastraße ist Teil der Haupterschließung des Westfalenhüttengeländes. Diese Haupterschließung ist die Grundlage für die weitere Planung und Entwicklung des ehemaligen Westfalenhüttengeländes. Sie bildet den Einstieg in die Realisierung der sogenannten "Nordspange", die zu einer Entlastung der nördlichen Innenstadt, insbesondere für das Umfeld des Borsigplatzes, führen soll.

Neben den verkehrlichen Zielen sollen durch die Errichtung eines grünen Ringes die Grün-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten in der Nordstadt erweitert werden. Der "Grüne Ring" soll künftig das Westfalenhüttengelände umschließen und gleichzeitig eine Grünvernetzung vom Hoeschpark zum Fredenbaumpark schaffen. Er beinhaltet eine Rad- und Wanderwegeverbindung und soll zusätzlich das Werksgelände von den weiteren Nutzungen räumlich trennen. Die Erwartung ist, dass sich dadurch die Attraktivität der Nordstadt weiter verbessern wird.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.