Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Stellungnahme

Nach Vorwürfen gegen EDG-Betriebsrat beauftragen Stadt und DSW21 Deloitte mit Compliance-Prüfung

Nachricht vom 03.03.2022

Im Zusammenhang mit den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen den Vorsitzenden des Verbund-Betriebsrats der EDG Holding GmbH haben die Stadt Dortmund und die Dortmunder Stadtwerke AG - DSW21 jetzt wie angekündigt eigene Schritte eingeleitet.

Die beiden Gesellschafterinnen der Entsorgung Dortmund haben das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte mit einer eingehenden Compliance-Prüfung beauftragt.

Frage nach möglicher Einflussnahme

Deloitte soll die internen Abläufe bei Verfahren zur Einstellung von neuen Mitarbeitenden sowie bei der Beendigung bestehender Arbeitsverhältnisse durchleuchten. Dabei gilt das Hauptaugenmerk möglichen Unregelmäßigkeiten, die auf eine unzulässige Einflussnahme hinweisen. Geprüft werden soll auch, ob etwaige Einflussnahmen von einer einzelnen Person erfolgt oder weitere Personen beteiligt gewesen sind.

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal sagt: "Ich habe unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe angekündigt, dass wir alles daran setzen werden, den Sachverhalt vollständig aufzuklären. Dazu bedarf es einer neutralen und über jeden Zweifel erhabenen Untersuchung. Die haben wir nun unverzüglich auf den Weg gebracht."

Der Vorstandsvorsitzende von DSW21, Guntram Pehlke, ergänzt: "Der im Raum stehende Verdacht ist schwerwiegend und schadet schon jetzt dem Ansehen der kommunalen Unternehmensfamilie. Es geht bei der Untersuchung daher auch darum, deutlich zu machen, dass die überwältigende Mehrheit der Beschäftigten seriös arbeitet und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger verdient."

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.