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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Coronavirus

Schnelltests ersetzen ab 14. März Lolli-Tests in Kitas

Nachricht vom 08.03.2022

Die Stadt Dortmund passt die Corona-Teststrategie in Kindertageseinrichtungen an. Da eine Infektion mit der Omikron-Variante bei Kindern oftmals mild verläuft und die Inzidenz stetig sinkt, werden die Lolli-PCR-Pooltestungen ausgesetzt. Stattdessen kommen Antigen-Schnelltests zum Einsatz.

Bunte Bauklötze im Vordergrund Kinder mit Erziehern im Hintergrund

Auch in den Dortmunder Kitas wechselt die Corona-Testung von Lolli-PCR-Tests auf Antigen-Schnelltests.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Die Corona-Tests in Kitas waren Thema in der Sitzung der Stadtspitze am 8. März. Die Stadtspitze will die bisher angewandten Lolli-PCR-Pooltestungen ab dem 14. März aussetzen. Dann sollen Schnelltests eingesetzt werden.

Land NRW sieht Antigen-Testung vor

Die Antigen-Schnelltestung ist das Verfahren, das das Land Nordrhein-Westfalen für alle Kindertageseinrichtungen in NRW vorsieht. "Damit ist auch die Bereitstellung von Material für die Testungen gesichert", erklärt Kinder- und Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger. Denn die notwenige Anzahl an Tests stellt das NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration den Kitas zur Verfügung.

Aktuelle Lage erlaubt Wechsel

"Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Pandemie und das rückläufige Infektionsgeschehen haben wir die Fortsetzung der Lolli-PCR-Pooltestungen in Kitas intensiv geprüft. Nach Einschätzung des Gesundheitsamtes ist mit einer weiter sinkenden Inzidenz bei gleichzeitigem Impf-Fortschritt und steigender Genesenen-Quote zu rechnen. Diese Entwicklung in Verbindung mit einem milden Verlauf der Infektion mit der Omikron-Variante bei Kindern führt dazu, dieses Verfahren aussetzen zu können", erläutert Schneckenburger die Entscheidung der Stadt.

Entlastung für die Kitas

Die Lolli-Tests seien für alle Beteiligten aufwändig gewesen, mit dem Wechsel würden also auch die Beschäftigten in den Kitas entlastet. Die Kita-Träger wurden bereits informiert, die Eltern der Kita-Kinder werden ein Informationsschreiben erhalten. Sollte sich die Pandemielage gravierend verändern, würde die Teststrategie entsprechend überprüft werden, so Schneckenburger.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.