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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Geflüchtete

Sozialamt berät jetzt an zweitem Standort zu Fragen rund um "Ukrainehilfe"

Nachricht vom 16.03.2022

Viele geflüchtete Menschen aus der Ukraine hoffen auf Hilfe in Dortmund. Das Sozialamt reagiert und baut den Service aus: Neben der Leopoldstraße kann man sich nun auch im Entenpoth in Hörde beraten lassen.

"Der Krieg hält an und immer mehr Menschen flüchten aus der Ukraine auch nach Dortmund. Nach wie vor kommen sehr viele Menschen zu uns in die Leopoldstraße. Leider sind es oftmals mehr als die wirklich sehr engagierten Teams des Sozialamtes trotz langer Öffnungszeiten und an allen sieben Tagen der Woche bewältigen können", sagt Sozialdezernentin Birgit Zoerner. "Ab sofort haben wir einen weiteren Standort für die Bearbeitung der Erstanträge von Flüchtlingen geöffnet. Die Menschen, die aus der Ukraine zu uns kommen, können wählen, welcher Ort für sie besser erreichbar ist und wohin sie kommen wollen. Die Öffnungszeiten sind an beiden Standorten gleich."

Neben dem Standort an der Leopoldstraße 16-20 in der City können die Flüchtlinge zur Antragstellung nun auch in das Gebäude des Sozialamtes im Entenpoth 34 in Hörde kommen. Die Öffnungszeiten für beide Standorte sind: 8:00 bis 16:30 Uhr wochentags und 8:00 bis 12:00 Uhr am Wochenende.

Wartemarken sollen Abhilfe schaffen

Das Vorgehen vor Ort erläutert der Leiter des Sozialamtes, Jörg Süshardt: "Wir geben, um die Belastung der wartenden Menschen so gering wie möglich zu halten, an die Menschen in der Warteschlage Wartemarken aus. Die maximale Anzahl dieser Marken richtet sich danach, wie viele Anliegen wir direkt an dem jeweiligen Tag auch wirklich abarbeiten können."

Alle Personen, die eine Marke erhalten haben, könnten somit an dem Tag noch verlässlich ihren Antrag stellen. "Unser Team arbeitet bis in den späten Abend diese Fälle ab. Alle Menschen, die wir leider, weil es nicht anders machbar ist, auf den nächsten Tag vertrösten müssen, erhalten für den Folgetag eine Wartemarke, die mit einem konkreten Zeitfenster zur Bearbeitung versehen ist, um den Aufwand und die Wartezeit für die geflüchteten Menschen zu minimieren."

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Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.