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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Solidarität

Festi Ramazan setzt am Tag des Benefizspiels BVB gegen Kiew aus

Nachricht vom 19.04.2022

Es wird ein besonderes Spiel, wenn Borussia Dortmund und Dynamo Kiew am Dienstag, 26. April, aufeinander treffen. Mit dem Benefizspiel im Signal Iduna Park soll ein international beachtetes Zeichen der Solidarität gegen Krieg und für Frieden in Europa gesetzt werden. Der Reinerlös des Spiels wird komplett gespendet. Festi Ramazan wird an diesem Spieltag geschlossen bleiben und geht dafür bis zum 4. Mai in die Verlängerung.

"Auch wir möchten damit unsere Solidarität mit der Ukraine bekunden. Es ist schrecklich, was die Menschen dort gerade erleben müssen", sagt Jasmin Sahin für die Seite des Veranstalters des Festi Ramazan. Damit macht sie deutlich, dass sich die Solidarität mit der Ukraine wie ein breites Band durch die gesamte Gesellschaft zieht, ganz unabhängig von Herkunft oder Konfession. Die Stadt Dortmund wertet dies als besonders starkes Signal von Festi Ramazan und unterstützt ausdrücklich diese Entscheidung.

Anstoß für das Benefizspiel ist am 26. April um 18:00 Uhr. Zwei Großveranstaltungen in unmittelbarer Nähe, noch dazu zum fast gleichen Zeitpunkt, würden erhebliche organisatorische Probleme verursachen. Insbesondere die Park-Such-Verkehre würden das Umfeld und die dortigen Anwohner*innen immens belasten. Daher wurde auch schon vor Beginn des diesjährigen Festi Ramazan vereinbart, dass die Veranstaltung an den Bundesliga-Spieltagen des BVB nicht öffnet.

Der mit der Solidaritätsbekundung verbundene Verzicht auf einen Öffnungstag bedeutet jedoch auch einen wirtschaftlichen Einschnitt für den Veranstalter. Stadt und Veranstalter haben sich daher verständigt, Festi Ramazan für drei Tage in die Verlängerung gehen zu lassen. Als Schlusspunkt für die Veranstaltung war eigentlich der 1. Mai vorgesehen – nun kann sie in Absprache mit der Stadt Dortmund bis zum 4. Mai 2022 laufen.

Dieser Beitrag befasst sich mit einem Kooperationsprojekt unter Beteiligung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.