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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Stadtplanung

Viele Ideen beim Schlaun-Wettbewerb "Trilogie für Dortmund" ausgezeichnet

Nachricht vom 02.05.2022

Jedes Jahr gibt es in Nordrhein-Westfalen den Schlaun-Wettbewerb, bei dem zahlreiche Ideen aus Städtebau und Landschaftsplanung gegeneinander ins Rennen ziehen. Die zehnte Runde des Wettbewerbs stand unter dem Motto "Trilogie für Dortmund" - die Preisträger*innen stehen nun fest.

Mehrere Menschen stehen zwischen Plakatwänden und betrachten darauf abgebildete Planungsentwürfe.

Die Jury begutachtete viele Entwürfe.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Alexandra Schiffmann

Der Schlaun-Ideenwettbewerb wird seit 2011 jährlich ausgelobt. Ziel des Wettbewerbs ist es, in jeder Fachrichtung hervorragende künstlerische und technisch-wissenschaftliche sowie nachhaltige Planungsleistungen für Studierende und junge Berufsanfänger*innen auszuschreiben.

Der zehnte Schlaun-Wettbewerb wurde unter dem Titel "Trilogie für Dortmund" geführt und beschäftigte sich mit drei ehemals prosperierenden Quartieren in Dortmund, die zum Teil bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 ein besonderes Augenmerk bekommen sollen.

Hauptsächlich gefördert wurde der Wettbewerb von der Stadt Dortmund und der NRW.BANK. Weitere Unterstützer*innen waren die LVM-Versicherung, die WSG Wohnungs- und Siedlungs-GmbH, der MAIV (Münsterländer Architekten- und Ingenieurverein e.V.) und der DAI (Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V.), so dass Preisgelder in Höhe von 30.000 Euro bereit stehen konnten.

Sparten Städtebau und Architektur im Fokus

Das Preisgericht tagte am Donnerstag, 28. April, unter Vorsitz von Prof. Dipl.-Ing. Rolf E. Westerheide, in Dortmund im Baukunstarchiv NRW. Die Preisrichter*innen sichteten mehrere Dutzend Arbeiten in den Fachrichtungen Städtebau und Architektur - von 37 verschiedenen Hochschulen.

In der Fachrichtung "Städtebau, Landschaftspflege" befasste sich die Wettbewerbsaufgabe mit den zwei Teilgebieten Hafen und Klönne. Die Teilaufgabe "Architektur" sollte gestalterische Lösungen für den Großmarkt aufzeigen.

Dies sind die Preisträger*innen in den jeweiligen Kategorien:

Architektur

1. Preis: Wahl, Lena; Holterhöfer, Maximilian; Fachhochschule Dortmund

2. Preis: Krieger, Sebastian; Skowron, Bastian; Kleineberg, Lena; Lauber, Ben

3. Preis: Pickhard,Yannick, Fachhochschule Dortmund

Anerkennung: Maas, Andreas; HTW Saar

Anerkennung: Sprenger, Katharina; Orlowski, Jana; Licht, Antonia; Prinz, Alexander; Rüppel, Mark; Technische Universität Dortmund

Anerkennung: Bredenbrock, Maren Christin, Fachhochschule Dortmund

Städtebau - Klönneareal

1. Preis: Cohrs, Alena; Behne, Isabel; RWTH Aachen

2. Preis: Kunath, Caroline; Liebsch, Nadine Constanze; Kirschke, Tabea; Friedrich, Martina; Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Anerkennung: Steller, Tobias; Gayk, Claes; Ghatiefard, Negar; TH Köln

Anerkennung: Lutz, Dennis; RWTH Aachen

Städtebau - Hafenareal

1. Preis: Behne, Isabel; Cohrs, Alena; RWTH Aachen

2. Preis: Loose, Thilo; Meichßner, Hannah; RWTH Aachen

Anerkennung: Schumacher, Svea; Eicher Sofie; Technische Universität Braunschweig

Die Vorgabe war: kreativ sein

"Aufgrund der ausgesprochen anspruchsvollen Aufgabe waren die Teilnehmer*innen stark gefordert. (...) Im Vordergrund sollten die Kreativität und die Ideenvielfalt stehen. Erfreulich ist die ausgewogene regionale Verteilung der Wettbewerbsteilnehmer*innen von Hamburg im Norden bis nach München im Süden", so der Sprecher des Schlaun-Forums e.V., Frank Vetter.

Zum Thema

Der zehnte Schlaun-Wettbewerb wurde unter dem Titel "Trilogie für Dortmund" geführt. Er beschäftigt sich mit drei ehemals prosperierenden Quartieren Dortmunds, die künftig zum Teil in der Internationalen Gartenausstellung 2027 aufgehen sollen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.