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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

International

Delegation aus Pittsburgh besucht Dortmund

Nachricht vom 06.05.2022

Eine Delegation aus der Projektpartnerstadt Pittsburgh (USA) besuchte vom 2. bis zum 4. Mai verschiedene Dortmunder Akteure zu den Themen "Ernährungswende" und "kommunale Anwendung von Wasserstoff".

Delegation aus Pittsburgh in Dortmund - OB-Empfang

Oberbürgermeister Westphal hat die Delegation empfangen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Torsten Tullius

Der Austausch fand im Rahmen des EU-geförderten Programms IURC (International Urban and Regional Cooperation) statt und knüpfte an mehrere virtuelle Treffen sowie einen Besuch der Dortmunder Delegation in Pittsburgh im April 2022 an.

Das vielseitige Programm wurde durch das Büro für Internationale Beziehungen und dem Chief Information/Innovation Office der Stadt Dortmund organisiert und umfasste u.a. die Vorstellung der Projekte CleanPort und Energiecampus sowie Besuche bei der DEW21, der WEW GmbH, der Deutschen Gasrußwerke sowie des essbaren Waldgartens St. Urbanus und der sozial-ökologischen Stadtteilgärtnerei "GrünFrau" in Dortmund-Hörde.

Oberbürgermeister Westphal, der die Delegation am Montag, 2. Mai, empfangen hat, sagt: "Internationale Kooperationen sind für Städte enorm wichtig geworden und werden in der Zukunft auch noch an Bedeutung dazu gewinnen. Im Rahmen dieser gelebten Urban Diplomacy sind es städtische Kooperationen wie diese mit unseren Freunden in Pittsburgh, die Innovationen von Stadt zu Stadt übertragen können und so letztlich auch einen konkreten Mehrwert für die Bürgerschaft haben."

Verwaltungsaustausch wird gefördert

Bereits im Juli 2021 hat die Europäische Kommission die Städte Dortmund und Pittsburgh für ihr Programm IURC (International Urban and Regional Cooperation) ausgewählt. Sie fördert gezielt den Verwaltungsaustausch zwischen den beiden Städten und finanziert u.a. gegenseitige Besuche, um vor Ort Akteure und Institutionen aus Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft miteinander zu vernetzen.

Das weltweit größte Kooperationsprogramm zwischen europäischen und außereuropäischen Städten schafft so ein globales Netzwerk, um städtische und regionale Innovationen zu fördern.

Innovations- und Klimapartnerschaft

Dortmund und Pittsburgh haben sich darauf verständigt, im Rahmen des Programms zu den zukunftsträchtigen Themen "Ernährungswende" und "kommunale Anwendung von Wasserstoff" zu kooperieren. Ein erster Besuch in Pittsburgh fand bereits Anfang April 2022 statt. Hier wurde gemeinsam mit dem Bürgermeister aus Pittsburgh, Ed Gainey, beschlossen, eine Innovations- und Klimapartnerschaft zwischen beiden Städten zu etablieren. Schwerpunkte dieser Partnerschaft sollen die Etablierung von Verwaltungsaustauschen sowie die Entwicklung von Projekten zu den Themen nachhaltige Stadtplanung, Innovation, Smart City, Mobilität, Klimatechnologien, Wasserstoff, nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft, Sport (BVB) und Urban Diplomacy unter Einbindung weiterer Akteure in Dortmund sein.

Zum Hintergrund

Mit der Stadt Pittsburgh (USA) pflegt die Stadt Dortmund schon fast 20 Jahre freundschaftliche Beziehungen. Beide Städte teilen eine ähnliche Geschichte. Insbesondere bei der Bewältigung des Strukturwandels zeigten sich erhebliche Ähnlichkeiten. So konnten sich beide Städte von Zentren der ehemaligen Stahl- und Kohleproduktion zu modernen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Innovationsstandorten entwickeln.

Auch heute sind beide Städte eng miteinander verbunden. Die Zusammenarbeit reicht hierbei von Wirtschafts- und Klimathemen bis in die Schulebene hinein.

Der durch das IURC-Programm durchgeführte Austausch, stärkt die ohnehin schon sehr guten Kontakte zwischen Pittsburgh und Dortmund.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.