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Förderung

DEW21 erhält 1,5 Millionen Euro für Aufbau klimafreundlicher Wärmeversorgung

Nachricht vom 20.05.2022

Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) erhält eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Geld fließt in den Aufbau einer klimafreundlichen Wärmeversorgung in der Dortmunder Innenstadt.

Peter Flosbach, technischer Geschäftsführer von DEW21, bei der Übergabe des Förderbescheids in Höhe von 1,5 Millionen Euro durch Jörn Guddat, Leiter des Dezernats „Förderung Zukunftsenergien und Energieeffizienz der Bezirksregierung Arnsberg“

Von links: Peter Flosbach, technischer Geschäftsführer von DEW21, bei der Übergabe des Förderbescheids in Höhe von 1,5 Millionen Euro durch Jörn Guddat, Leiter des Dezernats "Förderung Zukunftsenergien und Energieeffizienz der Bezirksregierung Arnsberg"
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): DEW21

DEW21 erhält erneut den Zuschlag für eine Förderung aus dem "Programm Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen (progres.nrw)" des Landes Nordrhein-Westfalen.

CO2-neutrale Wärmequelle

Für den Aufbau einer klimafreundlichen Wärmeversorgung in der Dortmunder Innenstadt nutzt DEW21 eine CO2-neutrale Wärmequelle: die industrielle Abwärme der Deutschen Gasrußwerke mit Sitz in Dortmund-Lindenhorst. Ziel ist, die gasbasierte Wärme aus dem Kraftwerk Dortmund durch industrielle Abwärme und Ergänzung von zunehmend grüner Wärmeerzeugung abzulösen. Mit der aktuellen Förderung unterstützt progres.nrw einen wichtigen Ankerpunkt für die klimafreundliche Wärmeversorgung.

Projekt mit Vorbildcharakter

Jörn Guddat, Leiter des Dezernats Förderung Zukunftsenergien und Energieeffizienz der Bezirksregierung Arnsberg: "Das Förderprogramm 'progress nrw' bietet in seiner Vielfalt ein breites Angebot an Fördermitteln für öffentliche und private Nutzer. Es ist enorm wichtig, dass auch kommunale Unternehmen ihre lokalen Möglichkeiten bei der Erzeugung klimafreundlicher Energie nutzen. Das jetzt geförderte Projekt von DEW21 hat dabei Vorbildcharakter."

"Mit dem innovativen Großprojekt setzen wir die ökologische und ökonomische Wärmewende in Dortmund konsequent um. Durch die überwiegende Nutzung von Abwärme werden wir bereits ab Herbst dieses Jahres die CO2-Emissionen um über 80 Prozent reduzieren und kommen unserem DEW21-Nachhaltigkeitsziel einen großen Schritt näher: Bis 2035 wollen wir klimaneutral sein", betont Peter Flosbach, Technischer Geschäftsführer von DEW21. "Förderprogramme wie 'progres.nrw' unterstützen dabei, Infrastrukturmaßnahmen in dieser Größenordnung umzusetzen. Wir freuen uns über die Förderzusage, die uns Planungssicherheit für die weitere Umsetzung gibt."

Ausbau der Versorgung in Innenstadt-Nord

Mit dem aktuellen Zuschlag wird der Ausbau der Fernwärmeversorgung speziell in der Nord- und Heroldstraße in der Dortmunder Nordstadt gefördert. Die neue Transportleitung, die dort verlegt wird, ist eine der Hauptadern in Richtung der Abwärmequelle Deutsche Gasrußwerke.

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten einer Beteiligungsgesellschaft der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.