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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Gesundheit

Aktuell keine beatmeten Corona-Patient*innen mehr in Dortmunder Krankenhäusern

Nachricht vom 31.05.2022

Seit Wochen berichtet die Dortmunder Verwaltungsspitze von sinkenden Corona-Zahlen. Die Entspannung hält an - besonders erfreulich ist laut Krisenstabsleiterin Birgit Zoerner derzeit die Lage in den Krankenhäusern.

Die Corona-Infektionen in Dortmund sind nach wie vor rückläufig. Auf Sonntag und Montag (29./30. Mai 2022) bezogen, gab es 198 Infizierte in der Stadt, im gleichen Zeitraum der Vorowche waren es 263, wie Krisenstabsleiterin Birgit Zoerner am Dienstag, 31. Mai, meldete. Auch die Inzidenz sei im Vergleich zur Woche davor gesunken (von 350 auf 219).

Als besonders erfreulich wertete Zoerner die Lage in den Dortmunder Krankenhäusern. Auch hier werde die Zahl der Patient*innen weniger, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Behandlung sind. Aktuell sei kein*e Corona-Patient*in an ein Beatmungsgerät angeschlossen.

Positive Tendenz bei Menschen Ü80

Ebenfalls deutlich zurück geht laut der Krisenstabsleiterin die Zahl der via Schnelltest positiv getesteten Menschen. Vor einer Woche seien es vier Prozent gewesen, nun 3,5 Prozent. Der R-Wert liege bei 0,5. "Das ist ein sehr deutliches Absinken und das ist sehr erfreulich." Expert*innen nutzen den R-Wert, um zu ermitteln, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt.

Die höchste Inzidenz weist derzeit die Altersklasse der 20- bis 39-Jährigen auf, meldete Zoerner weiter. Bei den Über-80-Jährigen sei sie dagegen auf einen Wert von unter 100 gesunken. "Das ist toll, weil wir uns um diese Altersgruppe ja die größten Sorgen gemacht haben." Auf die Stadtbezirke gesehen, sei überall ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen.

Eine Stagnation gibt es dagegen bei den Impfungen: Die Impfzahlen seien ähnlich zu denen der Vorwoche, sagte Zoerner. "Es haben sich 156 Erwachsene und 17 Kinder impfen lassen."

Hinweis: Wegen der immer weiter stark sinkenden Anzahl der Anfragen und Anrufe verändern sich ab dem 1. Juni die Service-Zeiten der zentralen städtischen Corona-Hotline beim Gesundheitsamt unter Telefon 0231 50-13150. Ab dann ist das Team für Auskünfte und Beratungen an Werktagen zu den folgenden Zeiten erreichbar: montags, dienstags und mittwochs von 7:30 bis 15:00 Uhr, donnerstags von 7:30 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:30 bis 12:00 Uhr.

Zum Thema

Mehr Informationen zum Coronavirus in Dortmund finden Sie online. Die Coronazahlen werden täglich (montags bis freitags) in unserem News-Ticker veröffentlicht.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.