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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Freizeit

Faultier-Mama Hexe zeigt ihren Nachwuchs jetzt den Zoo-Besucher*innen

Nachricht vom 05.07.2022

Das Faultier-Baby im Zoo Dortmund ist ab sofort für die Besucher*innen zu sehen: Das noch namenlose Jungtier, das Ende April zur Welt kam, ist mit Mutter Hexe und Vater Flori ins Tamandua-Haus umgezogen. Dort kann man die Klein-Familie nun dabei beobachten, wie sie direkt über den Köpfen der Besucher*innen klettert oder "abhängt".

Wenn es den dreien zu viel Trubel wird, können sich die Zweifinger-Faultiere in verschiedene Innenbereiche zurückziehen. Sie besuchen dann zum Beispiel die Gürteltiere Kasimir und Eposita oder legen sich in die Schlafbox der Großen Ameisenbärin Chakira. Duch die Scheiben können Hexe, Flori und das kleine Faultier dann trotzdem beobachtet werden.

Ruhe in der Anfangszeit war wichtig

Um der Mutter und dem neu geborenen Faultier-Nachwuchs etwas Zeit und Ruhe für sich zu geben, hatte der Zoo sich dazu entschlossen, die beiden in einem Gehege hinter den Kulisssen unterzubringen. Dies war für die Geburt ohnehin vorgesehen und wurde dann auf die ersten Lebenswochen ausgedehnt.

Faultiere bevorzugen eine einzelgängerische Lebensweise und kommen üblicherweise nur zur Paarung zusammen. Im Zoo lassen sich aber auch gut, je nach Persönlichkeit, in Paaren oder kleinen Gruppen halten. Da Hexe und Flori, der Vater des Jungtiers, sich gut verstehen, hatte der Zoo den Faultier-Mann nun erstmals nach der Geburt bei Mutter und Kind belassen, was reibungslos funktionierte. Daher ist Vater Flori nun auch mit den Hexe und Jungtier zusammen ins Tamandua-Haus umgezogen.

Junges Faultier kuschelt auf dem Bauch der Mutter

Das Jungtier wird derzeit noch von Mutter Hexe auf dem Bauch getragen, wo es sich festklammert. Etwa neun bis zehn Monate wird ein heranwachsendes Faultier auf diese Weise von seiner Mutter getragen.

Für Hexe, die am 25. September 1997 in der Wilhelma, dem Zoo in Stuttgart, zur Welt kam, ist es bereits das zwölfte Jungtier. Dementsprechend ist sie auch recht routiniert beim Umgang mit ihrem Nachwuchs.

Ein Hinweis für die Besucher*innen: In den Tierhäusern im Zoo Dortmund gilt weiterhin eine coronabedingte Maskenpflicht.

Zum Thema

Manche nennen es faul, aber eigentlich trägt das Faultier seinen Namen zu unrecht, denn mit Faulheit hat seine Lebensweise nichts zu tun. Mehr Infos:

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.