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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Umwelt

Stadtentwässerung und THW kämpfen gemeinsam gegen Sauerstoffmangel im Rückhaltebecken Nathebach

Nachricht vom 14.07.2022

Wegen der hohen Temperaturen ist der Sauerstoffgehalt im Hochwasser-Rückhaltebecken Nathebach im Stadtbezirk Aplerbeck auf ein kritisches Niveau gefallen. Leider verendeten deshalb etliche Fische in dem vor Ort als "Ententeich" bekannten Becken. Dem restlichen Bestand wurde nun geholfen.

Helfer*innen des THW lassen ein Schlauchboot zu Wasser, um die Ölsperre auf das Gewässer auszubringen.

Im Einsatz in Aplerbeck: Helfer*innen vom THW.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): THW Dortmund / Kruse

Um das Überleben der verbliebenen Fische zu sichern, hat das Team der Stadtentwässerung eng mit dem Technischen Hilfswerk (THW) zusammen gearbeitet. Mithilfe eines sogenannten Venturi-Lüfters wurde bereits Sauerstoff in das Wasser eingebracht.

Die Kadaver wurden durch das THW aus dem Gewässer weitgehend entfernt. Ergänzend wurden Wasserproben entnommen.

Das Rückhaltebecken Nathebach fasst ein Volumen von ca. 32.500 Kubikmetern Wasser. Es wird vom Nathebach durchflossen und reguliert über eine Drossel als Sperrbauwerk dessen Abflussmenge im weiteren Gewässerverlauf. Durch diese Einrichtung, die vor rund dreieinhalb Jahren umfassend erneuert wurde, werden Überschwemmungsrisiken für die unterliegenden Gebäude reduziert. In diesem Gewässer sind vor allem Rotaugen beheimatet.

Ob bei einem Rückhaltebecken im Bedarfsfall Belüftungsmaßnahmen zum Schutz von Fischbeständen eingesetzt werden, wird in jedem Einzelfall durch Mitarbeiter*innen der Stadtentwässerung geprüft. Während der Sommermonate kann es bei einzelnen Dortmunder Gewässern passieren, dass der Sauerstoffgehalt im Wasser für Fische zu niedrig ist. Das Rückhaltebecken Nathebach war in den vergangenen Jahren nicht betroffen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.