Friedensplatz altes Stadthaus

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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Stadtentwicklung und Beteiligung

Bürger*innen können beim Masterplan Plätze eigene Ideen einbringen

Nachricht vom 01.08.2022

Dortmunder Plätze sollen attraktiver und damit fit für die Zukunft gemacht werden. Aber wie? Dazu sind nun interessierte Bürger*innen gefragt. Bei einer Infoveranstaltung am 17. August, ab 17:30 Uhr, werden Ideen und Anregungen gesammelt, die in die Planungen einfließen können.

Rundbeet Kampstraße

Der Platz von Netanya an der Kampstraße wurde in diesem Jahr mit einem großen Blumenbeet ausgestattet.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Öffentliche Plätze und Räume tragen maßgeblich zur Identität einer Stadt bei, sind Ausdruck ihrer Urbanität und schaffen Aufenthaltsqualität. Nach einem vorgeschalteten Bürger*innendialog im Juli 2019, hat Ende des letzten Jahres das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund das Architekturbüro farwick+grote aus Ahaus/Dortmund mit der Erstellung des "Masterplan Plätze" beauftragt.

Für die prägenden Platz- und Stadträume der Dortmunder City soll das Büro mit dem Instrument eines Gestaltungshandbuchs städtebaulich-gestalterische Leitlinien entwickeln. Ziel ist, den öffentlichen Raum unter Berücksichtigung stadträumlicher, gestalterisch-ästhetischer, sozialer, funktionaler sowie ökologischer Aspekte aufzuwerten.

Vorab kam es zur gründlichen Bestandsaufnahme

Das Büro farwick+grote hat dazu in der ersten Jahreshälfte 2022 intensiv die Dortmunder Innenstadt zu verschiedenen Fragestellungen untersucht – darunter zum Beispiel:

  • Was macht die Stadt Dortmund im Kontext und in ihren Plätzen aus?
  • Welche Identität hat die Dortmunder Innenstadt?
  • Welche Materialität/Farbigkeit ist charakteristisch und für den Stadtraum prägend?
  • Was bindet Plätze/Stadträume zusammen und was bedeutet das für die Dortmunder City?

Unter diesen Gesichtspunkten hat das Büro mehrere fotodokumentarische Ortsbegehungen unternommen. Zusätzlich gab es eine umfangreiche Analyse von historischen Karten, aktuellen Planungen und Gutachten. Im Anschluss wurden die charakteristischen, identitätsstiftenden architektonischen und städtebaulichen Merkmale herausgearbeitet.

In den folgenden Arbeitsschritten sollen Kategorien von Stadträumen erarbeitet werden. Mit Blick auf die Fragen "Was sollte Plätze/Stadträume auszeichnen?" sowie "Wie können diese zukunftsfähig und nachhaltiger gestaltet werden?" geht es darum, übergeordnete Ziele zu definieren.

Diese Ziele sollen abschließend in Gestaltungsleitlinien für räumlich definierte Bereiche münden, die langfristig zu einem Stadtbild mit eigenständiger Identität und zu einem zusammenhängenden Erscheinungsbild der City führen.

Auftakt für nächsten Beteiligungsschritt

Jetzt geht es darum, den "Masterplan Plätze" in einem begleitenden Partizipationsprozess konkreter zu fassen - einbezogen werden sollen dabei die Öffentlichkeit sowie verschiedene in der Innenstadt tätige Akteur*innen.

Den Auftakt dazu bildet eine Informationsveranstaltung, die am Mittwoch, 17. August um 17:30 Uhr im Westfälischen Industrieklub, Markt 6-8 in Dortmund stattfinden wird. Einlass ist um 17:00 Uhr. Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 12. August 2022 wird gebeten – auf www.dortmund.de/plaetze oder telefonisch unter 02561 - 4 29 62 84. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Vorgesehen sind zunächst einleitende Worte durch Stadtrat Ludger Wilde und danach wird das Büro farwick+grote die Ergebnisse der umfangreichen Bestandsanalyse sowie einen ersten Blick in eine mögliche Zukunft der City vorstellen. Anschließend werden Experten*innen aus Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Handel und Verwaltung über Chancen und Visionen diskutieren. Nach der Podiumsdebatte haben auch die Teilnehmenden die Möglichkeit, in einer offenen Diskussionsrunde ihre Ideen und persönlichen Anregungen einzubringen.

Zum Thema

Interessierte Bürger*innen können sich bis zum 12. August für die Infoveranstaltung zum "Masterplan Plätze" am 17. August anmelden. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.