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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Sport

Pläne für die Dortmunder Wettkampfsporthalle nahe des U schreiten voran

Nachricht vom 13.09.2022

Um dem Dortmunder Leistungssport eine adäquate Wettkampfstätte bieten zu können, entsteht hinter dem U-Turm an der Unionstraße/Ecke Übelgönne eine neue Vierfachsporthalle mit einer Tribünenanlage für bis zu 3.250 Zuschauer*innen. Jetzt gibt es Fortschritte zu melden.

Der Entwurf der neuen Wettkampfhalle an der Unionstraße

So soll die neue Halle aussehen. Verantwortlich für den Entwurf ist das Büro BAURCONSULT Architekten Ingenieure.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Büro BAURCONSULT Architekten und Ingenieure

Nachdem 2021 der Realisierungswettbewerb für die geplante Vierfachsporthalle hinter dem U-Turm an der Unionstraße/Ecke Übelgönne zum Abschluss gebracht wurde, konnte das erstplatzierte Büro BAURCONSULT Architekten Ingenieure aus Haßfurt auch in anschließenden Verhandlungsverfahren überzeugen. Das Büro steigt nun in die Grundlagenermittlung und Vorplanung für die neue Vierfachsporthalle ein.

Auf einer Pressekonferenz der Stadtspitze am Dienstag, 13. September, gab Stadtdirektor Jörg Stüdemann einen Überblick darüber, wie der Stand der Planung aktuell aussieht.

Die entstehende Halle wird überregional sowohl für nationale als auch internationale Sportveranstaltungen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird sie zukünftig von den beiden benachbarten Berufskollegs, dem Robert-Schuman- und dem Robert-Bosch-Berufskolleg genutzt werden. Für die rund 450 erforderlichen Stellplätze wird aufgrund der beengten Platzverhältnisse eine Tiefgarage über zwei Etagen errichtet.

Mehr Grün für das neue Gebäude

Im Wettbewerb konnte sich der Siegerentwurf durch seine schlichte Eleganz und moderate Plastizität überzeugen. "Allerdings wurde der Plan ein wenig ausgebessert. Zum Beispiel in Sachen Begrünung", erläuterte Stüdemann. "Immerhin müssen die Anforderungen des nachhaltigen Bauens erfüllt werden. Das Dach wird begrünt und auch eine seitliche Begrünung ist vorgesehen." Insofern weiche die aktualisierte Version ein wenig vom Original ab (s. Grafik).

Der Bau soll 2027 fertig sein

Der Rat der Stadt Dortmund hat dem Vorhaben im Herbst 2019 bereits im Grundsatz zugestimmt. Damals war die Verwaltung noch von einem Kostenrahmen von knapp 30 Millionen Euro ausgegangen. Durch die allgemeine Rohstoffverknappung und Verteuerung der Baupreise für die neue Halle wird der Kostenrahmen voraussichtlich bei über 40 Millionen Euro liegen. Die Ratsmitglieder werden sich daher im November erneut mit dem geplanten Bau befassen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.