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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Stadterneuerung

Strukturwandel geht auch nachhaltig - OB Westphal besuchte Aquaponik-Anlage auf der Kokerei Hansa

Nachricht vom 28.10.2022

Urbanes Gärtnern liegt im Trend - und hilft der Umwelt. Auf dem Gelände der Kokerei Hansa gibt es zwei Gewächshäuser, die nun "hohen Besuch" erhielten.

Von links: Rolf Morgenstern vom Verein "Die Urbanisten" mit Susanne Linnebach (Leiterin Amt für Stadterneuerung), Prof. Dr. Wolf Lorleberg (FH SWF), Heike Marzen (WiFÖ Dortmund), Hein Henkemeier (FH SWF), Ursula Mehrfeld (Geschäftsführung Industrie-Denkmalstiftung) und Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Von links: Rolf Morgenstern vom Verein "Die Urbanisten" mit Susanne Linnebach (Leiterin Amt für Stadterneuerung), Prof. Dr. Wolf Lorleberg (FH SWF), Heike Marzen (WiFÖ Dortmund), Hein Henkemeier (FH SWF), Ursula Mehrfeld (Geschäftsführung Industrie-Denkmalstiftung) und Oberbürgermeister Thomas Westphal.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Roland Gorecki / Roland Gorecki

Oberbürgermeister Thomas Westphal und Heinz-Joachim Henkemeier, Kanzler der Fachhochschule Südwestfalen, sowie Prof. Dr. Wolf Lorleberg haben der Kokerei Hansa in Huckarde einen Besuch abgestattet. Der Grund: Dort errichteten der Dortmunder Verein "Die Urbanisten", die Fachhochschule Südwestfalen sowie die Unternehmen Citybotanicals (ehem HeiTro) und Aquaponik Manufaktur zwei Gewächshäuser. Dies geschah im Zuge des Europäischen Horizont-2020-Verbundprojekts ProGi-Reg.

Von der Industrie zurück zur Natur

Im PRoGiReg-Projekt werden in den Städten Dortmund, Turin und Zagreb sogenannte naturbasierte Lösungen zur nachhaltigen Entwicklung postindustrieller Standorte geplant, umgesetzt und bewertet. Das Ziel: Die Erfahrungen und Konzepte auf weitere europäische Städte im Projekt und auf postindustrielle Standorte weltweit zu übertragen. Die Stadt Dortmund ist - vertreten durch das Amt für Stadterneuerung - direkt an dem Vorhaben beteiligt und koordiniert alle Projektaktivitäten im Stadtgebiet.

Sie umfassen die Themen Urbane Landwirtschaft & Urbanes Gärtnern, Maßnahmen zur Steigerung der Biodiversität, Maßnahmen für die Erneuerbare Energiegewinnung, für Freizeit-Infrastrukturen auf und an der Halde Deusenberg sowie Aquaponik. Im Idealfall ist vorgesehen, die im Projekt aufgebauten Einrichtungen und Maßnahmen bis zur IGA 2027 fortzuführen und sie dort als Beispiele eines nachhaltigen Strukturwandels zu integrieren.

Pflanzen in der Aquaponik-Anlage

In Huckarde werden in "lebendigen Laboren" naturbasierte Lösungen erprobt.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Nachhaltig denken - und das nicht nur bei Gemüse

In den beiden Gewächshäusern von 20 Metern Länge und zehn Metern Breite auf dem Gelände der Kokerei Hansa der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur werden Aquaponik-Anlagen betrieben. In diesen Anlagen können in einem geschlossenen Kreislaufprozess - und auf besonders nachhaltige Weise - Fische gehalten und Gemüse produziert werden.

An dem Besuch teilgenommen haben auch Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung, Ursula Mehrfeld, Stiftung Industriedenkmalpflege, sowie Susanne Linnebach, Leiterin des Amtes für Stadterneuerung.

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten der Stadtentwicklung bzw. Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.