Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Freizeit

Schlemmen, schlendern, Glühwein schlürfen - Weihnachtsstadt Dortmund 2022 mit neuen Ständen

Nachricht vom 15.11.2022

Endlich ist es wieder soweit: Die Weihnachtsstadt 2022 eröffnete am Donnerstag, 17. November, ihre Pforten. Ein Novum ist, dass dieses Jahr das Künstler-Paar Sascha und Steffi Lange die Besucher*innen am Theaterzelt verzaubert. Zudem gibt es erstmals einen Fair Trade Corner.

von links: Hans-Werner Reckmann (Mitglied Weihnachtstadt-Gremium und Baumbeauftragter), Verena Winkelhaus (Geschäftsführerin Markthandel- und Schaustellerverein Westfalen), Günter Wendler (1. Vorsitzender Markthandel- und Schaustellerverein Westfalen), Patrick Arens (1. Vorsitzender Schaustellerverein Rote Erde e.V.), Heinz-Dieter Mennecke (2. Vorsitzender Markthandel und Schausteller Verband Westfalen e.V.)

Stolz wird die neue Tasse präsentiert (v.l.): Hans-Werner Reckmann (Mitglied Weihnachtstadt-Gremium und Baumbeauftragter), Verena Winkelhaus (Geschäftsführerin Markthandel- und Schaustellerverein Westfalen), Günter Wendler (1. Vorsitzender Markthandel- und Schaustellerverein Westfalen), Patrick Arens (1. Vorsitzender Schaustellerverein Rote Erde e.V.), Heinz-Dieter Mennecke (2. Vorsitzender. Markthandel und Schausteller Verband Westfalen e.V.).
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Bounty Communications

Ab Donnerstag, 17. November, war es wieder soweit - dann startete die Weihnachtsstadt in der Dortmunder Innenstadt, die bis zum 30. Dezember zum schlemmen, schlendern und Glühwein schlürfen einlädt.

Neue Stände

Auch in diesem Jahr lockt die Weihnachtsstadt Besucher*innen aus Dortmund und Umfeld in die Stadt. Etwa 250 Stände sorgen für das leibliche Wohl als auch für eine große Auswahl an Geschenkideen. Zudem kann die Weihnachtsstadt 30 neue Stände präsentieren: Es gibt 3D-Puzzle, Schmuckstände, Kerzenhäuser und zusätzliche Gourmetecken, die jeden Geschmack abdecken sollten. Auch Pflegeprodukte werden angeboten sowie Kunst aus eigenen Ateliers.

Baum der Superlative

Der Baum besteht aus ausschüssigen Sauerländer Rotfichten vom Forstbetriebn Schulte-Brinke in Kirchhundem. Durch die Nutzung größerer Exemplare und einen baumfreien Brandschutzbereich in Fundamentnähe konnte die Menge der Bäume auf rund 1.200 reduziert werden. In diesem Jahr leuchtet der Baum nur acht statt 24 Stunden: Täglich schaltet die Beleuchtung um 15:00 Uhr ein und um 23:00 Uhr aus.

Der Strombedarf reduziert sich dadurch auf ein Drittel im Vergleich zu 2021, nachdem er dank LED-Technik bereits von 56 auf maimal 8 Kilowatt in der Stunde sank. Mit strom Grün von DEW21 nutzt nicht nur der Baum, sondern die gesamte Weihnachtsstadt vollständig nachhaltig erzeugte Energie. Eingeschaltet wird der Baum traditionell einen Tag nach Totensonntag – in diesem Jahr am Montag, 21. November, um 18:00 Uhr. Über Näheres zur Erleuchtung informiert die Weihnachtsstadt rechtzeitig.

So sieht die diesjährige Weihnachtstasse aus, die es ab dem 17. Dezember in der Weihnachtsstadt gibt.

So sieht die diesjährige Weihnachtstasse aus, die es ab dem 17. November in der Weihnachtsstadt gibt.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Angela Seger

Weihnachtstasse 2022 vorgestellt

Mit einer kleinen Zaubershow von Steffi und Sascha Lange wurde die neue Weihachtstasse 2022 präsentiert. Wie im letzten Jahr wird auch die Tasse 2022 trüb-durchsichtig sein. Auf der Tasse selbst ist die Dortmunder Innenstadt abgebildet. Schausteller-Chef Patrick Arens verweist an der Stelle, dass die Schausteller*innen natürlich auch die momentane Preisentwicklung im Blick hätten: "Aber ich kann Ihnen sagen: Der Glühwein wird bei drei Euro bleiben." Denn "das Gesamtprodukt muss vor allem für die Familien erschwinglich bleiben". Ein Volksfest mit überteuerten Preisen sei für niemanden interessant.

Der Weihnachtsstadt-Express

Es gibt ein neues, attraktives Wochenend-Angebot für Autofahrer , die die Dortmunder Weihnachtsstadt besuchen möchten: Ab dem 25. November können Besucher ihr Auto freitags, samstags und sonntags auf Parkplatz E3 an der Victor-Toyka-Straße abstellen. Im Parkticket für sieben Euro sind nicht nur ein Verkehrsticket von U-Bahn-Haltestelle Remydamm bis zum Hauptbahnhof inbegriffen, sondern auch ein Rabatt von zehn Prozent auf alle Speisen und Getränke in der Weihnachtsstadt.

Das Ticket und der Rabatt gelten für bis zu acht Fahrzeuginsass*innen. Der Weihnachtsstadt-Express ist eine Kooperation der Wirtschaftsförderung Dortmund gemeinsam mit DSW21, DOPARK21 und der Dortmunder Weihnachtsstadt.

Angebot für Busreisende

Wer mit einer organisierten Busreise zur Weihnachtsstadt kommt, kann einen gesonderten Haltebereich direkt am Wallring zum Aussteigen nutzen. Die Einfahrt für die Busse befindet in Höhe Ostwall 56. Hier werden die Besucher*innen von Mitarbeitern der Weihnachtsstadt begrüßt und sind in wenigen Gehminuten an der Kleppingstraße, wo die Weihnachtsstadt beginnt. Busfahrer*innen können den Bus-Parkplatz am Fredenbaumpark nutzen und erhalten ein kleines Aufenthaltsgeld für die Wartezeit.

Dortmunder Zeitreise komplettiert

2021 waren zum ersten Mal neue Lichtinstallationen in der Dortmunder Innenstadt zu entdecken: Acht beleuchtete Skulpturen und Arrangements schmückten die Wege vom Katharinentor bis zur Reinoldikirche und Kleppingstraße und luden ein zum Spaziergang entlang verschiedener Geschichtskapitel der Stadt und Klischees der Region. In diesem Jahr gesellen sich zwei neue Licht-Kunstwerke dazu und vervollständigen die Zeitreise: Eine Weihnachtsuhr mit Stadtadler und geflügeltem Nashorn steht nun an der Kleppingstraße nahe der Marienkirche; das "Technic Gate" an der St. Petri-Kirche. Letzteres symbolisiert z.B. über übergroße, beleuchtete Leiterbahnen den Wandel der Stadt zum zukunftsgerichteten Technikstandort. Zudem verteilen sich in der ganzen Weihnachtsstadt mannshohe Kerzen, die im Jahr 2021 noch eine Allee an der Katharinenstraße bildeten.

Bewährtes Sicherheitskonzept

Auch bei der Weihnachtsstadt kommt das bewährte Sicherheitskonzept zum Einsatz. Das Konzept wurde zwischen den Sicherheitsbehörden und dem Veranstalter abgestimmt. Es sieht unter anderem ein Verkehrsleit- und Sperrkonzept vor. Das Konzept besteht aus mobilen und stationären Sperrungen, um die Veranstaltungsfläche der Weihnachtsstadt sowie die dazugehörigen Zuwege zu sichern – ergänzt um ein LKW Einfahrtverbot für den inneren Wallring.

Die Zufahrt für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen wird dann in der Zeit vom 17. November bis 30. Dezember 2022 täglich von 13:00 bis 23:00 Uhr nicht möglich sein. Zum Jahreswechsel gilt das Einfahrtverbot für LKW in den inneren Wallring vom 31. Dezember 2022, 13:00 Uhr bis zum 1. Januar 2023 um 6:00 Uhr. Darüber hinaus wurde ein Sicherheitsbereich um das Veranstaltungsgelände des Weihnachtsmarktes festgelegt, in dem E-Scooter nicht zur Ausleihe angeboten bzw. abgestellt werden können.

Teil des Sicherheitskonzeptes für die Weihnachtsstadt und dem Wintermarkt ist auch eine verstärkte Präsenz uniformierter und ziviler Einsatzkräfte von Ordnungsamt und Polizei auf und rund um die Veranstaltungsflächen in der Dortmunder City. Dazu hat der städtische Kommunale Ordnungsdienst seine Arbeits-/Präsenzzeiten ausgedehnt und an die Öffnungszeiten der Veranstaltung angepasst.

Auch die Öffnungszeiten der gemeinsamen Citywache von Kommunalen Ordnungsdienst und Polizei am Standort Brüderweg 6-8 wurden entsprechend angeglichen. Sie ist montags bis donnerstags von 9:00 bis 21:00 Uhr, freitags und samstags von 9:00 bis 22:00 Uhr und sonntags (außer am Totensonntag, 20. November) von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr erreichbar. Dort nehmen die Mitarbeiter*innen Hinweise, Anzeigen und Beschwerden gerne entgegen oder stehen für Auskünfte und Informationen bereit.

Telefonisch sind die Mitarbeiter*innen ebenfalls erreichbar unter 0231 50-28888 oder 0231 132-1162. An den Weihnachtsfeiertagen ist die gemeinsame Citywache geschlossen. Das Konzept wird während der laufenden Veranstaltung stets reflektiert und wenn nötig angepasst.

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten der Stadtentwicklung bzw. Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.