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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Entsorgung

EDG und Polizei warnen vor Betrugsmasche mit Sperrmüll

Nachricht vom 06.12.2022

Große Vorsicht ist zur Zeit bei Internet-Anzeigen zur Sperrmüllabholung geboten. EDG und Polizei warnen vor einer Betrugsmasche. Über eine Anzeige mit dem Stichwort "Sperrmüll Dortmund" werden Termine vereinbart. Vor Ort versuchen die Betrüger*innen dann die Bürger*innen auszurauben.

Sperrmüll Sperrmüllsammlung

Betrüger*innen vereinbaren fingierte Termine zur Sperrmüll-Abholung.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Adobe Stock / UJ_Alexander

Die Warnung beruht auf einem aktuellen Fall. Der genaue Ablauf wird von der EDG wie folgt beschrieben: Betrüger*innen ködern ihre Opfer mit einer Internetseite mit einer von ihnen bezahlten Anzeige mit den Stichwörtern "Sperrmüll Dortmund". Die Betrüger*innen versuchen, sich bei vereinbarten Hausterminen Zugriff aus Wertgegenstände zu verschaffen. Sie fordern darüber hinaus sehr hohe Geldbeträge für eine Sperrmüllabfuhr. Neben dem versuchten Diebstahl nach der Terminvereinbarung fordern die Betrüger*innen außerdem hohe Geldbeträge für eine Sperrmüllabfuhr.

Betrüger*innen treten sehr aggressiv auf

Polizei und EDG warnen vor den Betrüger*innen, die außerdem mit den Begriffen "EDG" und "Entsorgung Dortmund" Vertrauen gewinnen und einen Auftrag erhalten wollen. Die Betrüger*innen bauen am Telefon und in den Wohnungen der Betroffen starken Druck auf und treten sehr aggressiv auf.

So erkennen Sie diese Betrugsmasche:

  • Auf der Internetseite "Sperrmüll Dortmund" steht eine falsche Adresse für den Firmensitz. Genannt wird die Mergelteichstraße 80. Dies ist jedoch nicht die Adresse der EDG, sondern die des Dortmunder Zoos.
  • Im Impressum der Firma fehlt die Rechtsform.
  • Der Anruf der Anbieter*innen erfolgt mit der Münchener-Vorwahl (089).
  • Der/die Anbieter*in fordert für die Abfuhr 30 Euro pro Kubikmeter Sperrmüll. Korrekt sind 20 Euro für einen Sperrmüll-Termin.
  • Es wird versprochen "Mischmüll" mitzunehmen, was regulär nicht möglich ist.

Personen, denen diese Verdachtsmomente auffallen, sollten auf keinen Fall darauf eingehen und sich an die Polizei wenden. Durch ihr aggressives Auftreten stellen die Betrüger*innen eine Gefahr dar, die nicht unterschätzt werden sollte.

Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. Der EDG-Kundenservice ist erreichbar unter folgender Telefonnummer 0231 9111-111.

Zum Thema

Informationen über die EDG gibt es online.

Dieser Beitrag befasst sich mit einem Kooperationsprojekt unter Beteiligung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.