Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Kultur

Neue Ausstellung im Hoesch-Museum zeigt Industrieanlagen in der Kunst

Nachricht vom 02.06.2023

Dampfende Schornsteine, leuchtende Stahlkonverter und gigantische Maschinen sind seit Beginn der Industrialisierung ein Gegenstand der bildenden Kunst. Grund genug für die neue Ausstellung "Das Werk im Bild: Industrieanlagen in der Kunst" im Hoesch-Museum ab Sonntag, 4. Juni.

Ein Mann schaut auf das Gemälde "Thomaswerk" von Hermann Manskopf

Blick auf das Gemälde "Thomaswerk" von Hermann Manskopf
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Hoesch-Museum

Die gezeigten Gemälde umfassen eine Zeitspanne von ca. 100 Jahren und decken eine immense Bandbreite an Stilen innerhalb der Industriemalerei ab. "Wir sind sehr froh, dieses Mal wieder Schätze aus unseren Depots zu zeigen und so sehr unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler präsentieren zu können", sagt Isolde Parussel, Leiterin des Hoesch-Museums, mit Blick auf die Vielfalt in der neuen Ausstellung. So ist etwa das älteste Bild eine Fotogravüre aus dem Jahr 1885 und das jüngste ein Farbfoto aus den 1980er Jahren.

Über Kunstepochen hinweg: Industrieanlagen als Inspiration

"Das Werk im Bild: Industrieanlagen in der Kunst" zeigt klassische Gesamtansichten nicht nur von Werken des Hoesch-Konzerns und Blicke in Maschinenhallen. Sondern die Schau reicht weiter: bis zu veränderten Perspektiven und grellbunten Abstraktionen. Von der anfänglichen Idealisierung in Romantik und Historismus spannen sich die Gemälde hin zu Sozialkritik, Realismus und Neuer Sachlichkeit. Neben Jakob Weeser-Krell sind Werke von Hermann Kupferschmid, Erwin Dominik Osen, Ria Picco-Rückert oder Ulrik Schramm zu sehen. Ergänzt wird die Ausstellung um ausgewählte Skulpturen der eigenen Sammlung.

Vom 4. Juni bis zum 8. Oktober wird "Das Werk im Bild: Industrieanlagen in der Kunst" im Hoesch-Museum zu sehen sein. Die Öffnungszeiten des Museums sind dienstags und mittwochs von 13:00 bis 17:00 Uhr, donnerstags von 9:00 bis 17:00 Uhr und sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr. An Feiertagen ist das Museum geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.