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Projekt "nordwärts"

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Franziska Lütz

Verkehr

Aktionstag "Bushäuschen für einen Tag" - nordwärts diskutiert mit Anwohnern in Westerfilde

Nachricht vom 22.11.2018

Bürger diskutierten am 15. November an der Bushaltestelle Mosselde mit Bezirksvertretern und der DSW21 über fehlenden Wetterschutz und Sitzgelegenheiten an den Bushaltestellen in Westerfilde und sammelten Ideen zur Verbesserung.

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Zahlreiche Vertreter von verschiedenen Fraktionen der Ortspolitik, Mitglieder des Seniorenbeirats und auch der Bezirksbürgermeister folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit mit den Nutzern des Nahverkehrs ins Gespräch zu kommen.

Wer an einem regnerischen Tag schon mal mit dem Bus in Westerfilde-Bodelschwingh unterwegs war, kennt die Situation: An zahlreichen Bushaltestellen im Quartier gibt es keinen ausreichenden Wetterschutz und keine Sitzgelegenheiten.

Am Donnerstag, 15. November, hatte das “nordwärts“-Teilprojekt DoNaPart (Dortmund. Nachhaltigkeit. Partizipation.) daher zu einem Aktionstag aufgerufen. Unter dem Motto "Bushäuschen für einen Tag" standen an der Bushaltestelle Mosselde, Westerfilder Str. 19, ein symbolisches Bushäuschen und eine grüne Sitzbank und luden ein zum Austausch und zur Ideensuche. Mit der Aktion sollten Wege aufzeigt werden, wie sich die Bewohnerinnen und Bewohner selbst dafür einsetzen können, die Aufenthaltsqualität an Bushaltestellen zu steigern.

"Geht nicht gibt’s nicht"

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von verschiedenen Fraktionen der Ortspolitik, Mitglieder des Seniorenbeirats und auch der Bezirksbürgermeister folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit mit den Nutzerinnen und Nutzern des Nahverkehrs ins Gespräch zu kommen. Auch ein Vertreter der DSW21 war anwesend und stellte dar, auf welche Weise sich die Verkehrsbetriebe für eine gute Ausstattung der Bushaltestellen einsetzen und warum aus baulichen oder finanziellen Gründen an manchen Orten die Errichtung eines Bushäuschens nicht möglich ist.

"Geht nicht gibt’s nicht" - so lautet die Devise einer Anwohnerin. Die Seniorin setzt sich bereits seit längerer Zeit mit Nachdruck für einen Unterstand an der Haltestelle Boschkamp ein und kann erste Erfolge verbuchen. Bei einer Unterschriftenaktion in der Nachbarschaft sammelte sie über 100 Unterschriften und brachte das Thema in die Bezirksvertretung. In einem nächsten Schritt möchte sie noch einmal das Gespräch mit den Eigentümern der anliegenden Grundstücke suchen, deren Zustimmung bei der Errichtung eines Unterstands notwendig ist.

Maximilian Schmies vom Projekt DoNaPart zieht eine positive Bilanz: "In vielen Gesprächen zeigte sich, dass die fehlenden Bushäuschen ein Thema sind, was die Menschen im Stadtteil bewegt. Gleichzeitig wurde klar, dass Verkehrsbetriebe und Ortspolitik gewillt sind etwas zu verändern, ihnen an manchen Stellen aber die Hände gebunden sind."

Zum Thema

Die Ergebnisse und Ideen aus dem Aktionstag werden nun von DoNaPart aufbereitet, an die DSW21 und die Lokalpolitik weitergeben und auf der Website für interessierte Bewohner zur Verfügung gestellt.