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Projekt "nordwärts"

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Franziska Lütz

"nordwärts"

Projekt-Auftakt "iResilience": Dem Klimawandel im Quartier begegnen

Nachricht vom 04.07.2019

Innenhöfe begrünen, Regenwasser speichern, Trinkwasserbrunnen errichten – diese und viele weitere Ideen hatten die 48 Teilnehmenden der Auftaktveranstaltung des Projekts "iResilience" im Kulturort Depot am Montag, 24. Juni.

nordwärts Dem Klimawandel im Quartier begegnen

Die Teilnehmenden beschäftigten sich im Rahmen des Projektauftakts damit, wie sich zwei Dortmunder Pilotgebiete, Jungferntal/Huckarde sowie die Schützenstraße und Umgebung in der Dortmunder Nordstadt, auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten können.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): sfs, TU Dortmund

Sie beschäftigten sich im Rahmen des Projektauftakts damit, wie sich zwei Dortmunder Pilotgebiete, Jungferntal/Huckarde sowie die Schützenstraße und Umgebung in der Dortmunder Nordstadt, auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten können.

Neue Wege für eine klimarobuste Stadt

In Zukunft werden Starkregenereignisse und anhaltende Hitze- und Trockenperioden zunehmen. Zum Umgang mit diesen müssen sich Städte einerseits vorausschauend an den Klimawandel anpassen, andererseits aber auch ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber den Klimafolgen (Klimaresilienz) verbessern. Dies ist der Ausgangspunkt für das Vorhaben " iResilience ", das die Koordinierungsstelle "nordwärts" in Kooperation mit der Stadtentwässerung Dortmund und der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund sowie weiteren wissenschaftlichen Instituten in den kommenden zwei Jahren durchführt. Gemeinsam mit Bürger*innen, Unternehmen, Politik, Verwaltung und Wissenschaft sollen neue Wege für eine klimarobuste Stadt gefunden werden. Der Fokus des Projekts liegt dabei auf den Themen Starkregenvorsorge, Urbanes Grün sowie Gesundheitsvorsorge & Hitze. Neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit sollen erarbeitet und erprobt werden.

Der Termin war Auftakt für einen umfassenden Beteiligungsprozess in den beiden Pilotgebieten. Im Rahmen der Veranstaltung teilten Bürger*innen in moderierten Arbeitsgruppen ihre Erfahrungen in den Bereichen Hitze & Gesundheit, städtisches Grün und Überflutungsvorsorge miteinander und brachten ihre Ideen zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels im Quartier ein.

Prozessstart nach den Sommerferien

Nach den Sommerferien folgt der Prozessstart in beiden Quartieren: am Donnerstag, 29. August, in der Nordstadt und am Montag, 2. September, in Jungferntal. Hier soll gemeinsam ein Zukunftsbild erarbeitet werden, damit ab Oktober in den Arbeitsgruppen konkrete Ideen für die Quartiere entwickelt werden können.

Das Forschungsvorhaben wird im Rahmen der Bekanntmachung "Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das BMBF unterstützt Kommunen dabei, im Verbund mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern innovative Prozesse, Konzepte und Instrumente zu entwickeln und zu erproben, mit denen die Klimaresilienz von Städten und der Stadtgesellschaft kontinuierlich gestärkt werden kann.

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